Dachau – Trotz großen Kampfgeistes und einer ungebrochenen moralischen Einstellung mussten sich die Handballer des ASV Dachau in der Oberliga Staffel Süd dem TSV Dietmannsried/Altusried vor heimischem Publikum mit 32:39 (14:21) geschlagen geben. Der Aufsteiger zeigte zwar phasenweise einen starken Offensivdrang und bewies echten Ehrgeiz, konnte jedoch defensiv nicht über die gesamte Spielzeit hinweg an die nötigen Leistungsgrenzen gehen, um dem Gegner dauerhaft Paroli zu bieten. Die Gäste aus dem Allgäu erwischten in der Georg-Scherer-Halle den wacheren Start in die Partie und nutzten defensive Unstimmigkeiten der Dachauer in der Anfangsphase sehr konsequent aus. Während die Gäste im ersten Durchgang ihre Torchancen eiskalt verwerteten und das Spielgeschehen weitgehend kontrollierten, tat sich der ASV schwer, den Zugriff im Abwehrverband zu finden, und musste folglich mit einem deutlichen 14:21- Rückstand den Weg in die Kabine antreten. Doch die Hausherren gaben sich nach dem Seitenwechsel keineswegs geschlagen, sondern bewiesen Charakter und warfen alles nach vorne, um das Blatt noch einmal zu wenden. In einem mitreißenden und torreichen zweiten Durchgang hielten die Dachauer das Tempo hoch, zeigten sehenswerte Kombinationen im Angriffsspiel und lieferten den Gästen einen hart umkämpften Schlagabtausch. Zwar bot der ASV im zweiten Abschnitt eine absolut ordentliche Leistung und gestaltete die Begegnung offener, konnte die große Hypothek aus der ersten Halbzeit gegen clever und routiniert agierende Gäste jedoch nicht mehr komplett aufholen. Dennoch macht dieser leidenschaftliche Auftritt mit jeweils acht Treffern von Tobias Burgmair und Finn Rohmert deutlich, dass das Team in der Liga angekommen ist und Mut für die kommenden Aufgaben im schwierigen Abstiegskampf mitnehmen kann.
Nächstes Spiel: Samstag, 7. November, 20.00 Uhr, SG Kempten-Kottern – ASV Dachau (Westendstraße 30, 87439 Kempten)
ASV Dachau: Ambrosi, Stetter; Burgmair 8/0, Rohmert 8/4, Ivkovic 6/0, Deichl 2, Hutterer 2, Schwalbe 3, Wittmann 2, Eckstein 1, Ebner 0, Pscherer 0