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Damen 1 Bayernliga (14.04.2019) Das Beste kommt zum Schluss
bilder/teams/Damen 1/phphhlOEc.jpegMit Zuversicht und Konzentration im Gepäck machte sich die Bayernliga Damenmannschaft des ASV Dachau am frühen Sonntag Nachmittag auf den Weg nach Freising. HSG gegen ASV Dachau lautete die Spielpaarung, welche den Stadtwalddamen den ersten Matchball zur Bayrischen Meisterschaft eröffnete. In voller Mannschaftsstärke, lediglich Birgit Surauer laboriert an einer Schulterverletzung, sowie zahlreichen Fans traf der ASV Tross, 2 Stunden vor Spielbeginn, in der Luitpold Anlage Freising ein.

Nach 16 Jahren sollte es wieder eine Mannschaft des ASV Dachau sein, die eine bayrische Meisterschaft an den Stadtwald holt. Dementsprechend überließ die Mannschaft nichts dem Zufall. Die Trainingsvorbereitung in der Woche war intensiv und die Unterstützung des ASV-Anhangs groß. Das Spiel sollte all die Tugenden und Fähigkeiten dieser Mannschaft widerspiegeln, welche sie auch die komplette Saison zum Spitzenreiter gemacht hat. Von der ersten Minute an war der ASV hellwach, mit geradezu spielerischer Leichtigkeit zogen die ASV Mädels nach gerade mal gespielten 17 Minuten auf 10:2 davon. Beide Gegentore resultierten zudem noch aus 7m Entscheidungen. Die Abwehr verbarrikadierte das eigene Tor und wenn doch mal etwas durch kam, dann stand da Anni Hangleiter und bereinigte die Situation. Die Mädels spielten bedingungslose Abwehr und Ballgewinne die sich zwangsläufig daraus ergaben, wurden konsequent in Torerfolge umgemünzt. Beseelt vom Gedanken an den möglichen Titelgewinn ließen sie auch in keiner Phase des Spiels nach, 17:6 zur Pause, 24:9 nach 40 Minuten.

Die Halle gehörte längst den ASV Fans und diese Energie pushte die Mädels immer weiter. Für die HSG Freising war das alles zu schnell, viel zu intensiv, obwohl sie bis zum Schlusspfiff tapfer kämpften. Der Schlusspfiff war eine Erlösung für alle, die es mit der HSG Freising hielten, für die Mannschaft des ASV entlud sich all die Anspannung und Freude über eine außergewöhnliche Handballdarbietung und dem Erreichen ihres großen Zieles.

ASV Dachau heißt der Bayrische Meister 2018/2019 und das mit einer meisterlichen Vorstellung beim Tabellenvierten. Bemerkenswerte Zahlen legt die Mannschaft um das Trainer-Team Stefan Weidinger, Tobias Gstattenbauer und Bernd Dreckmann in dieser Saison auf. 40:6 Punkte, mit Abstand die wenigsten Gegentore, mit durchschnittlich 18 Gegentoren, ein fast schon unglaublicher Schnitt und ein Torverhältnis von +164.
Trainer Bernd Dreckmann nach dem Spiel: „Dass meine Mädels, in dieser Situation, eine solche Leistung auf die Platte bringen, ist einfach nur phänomenal. Wir hatten gehörig Respekt vor der Heimstärke der HSG, dass wir in dieser Deutlichkeit den letzten Schritt zum Titel machen, hätte ich im Traum nicht gedacht. Ein großes Kompliment und Dankeschön auch an den Verein und die Sympathie und Unterstützung der mitgereisten Fans, die uns 60 Minuten getragen haben. Die Energie war bis zur Bank zu spüren. Meine Mannschaft ist ein großartiger Botschafter des ASV Dachau und hat sich die bayrische Meisterschaft in diesem Jahr mehr als verdient. Jetzt werden wir ein paar Tage und Nächte feiern und dann gilt es sich nochmals auf ein weiteres großes Ziel zu konzentrieren. Dann geht es nach Mintraching zum „finalfour“ um dort den bayrischen Pokal zu verteidigen.“
Herren 1 Landesliga (13.04.2019) Niederlage beim Spitzenreiter
Die ersten Herren des ASV Dachau haben sich beim Spitzenreiter aus Anzing teuer verkauft und trotz großer Personalsorgen eine sehr starke erste Halbzeit gespielt. Am Ende reichte es beim Meister dennoch nur zu einer knappen Niederlage, die Stand jetzt den Abstieg für den ASV bedeutet (13:17;29:26).

Die Truppe um Trainer Hubert Müller wollte nach der zweiten Saisonniederlage in Fürstenfeldbruck (28:26) Wiedergutmachung betreiben, vor heimischer Kulisse den nächsten Schritt in Richtung Bayernliga tun und die bockstarke Heimserie von 12 Heimsiegen am Stück aufrechterhalten. Den Start in die Partie allerdings vergeigten die Anzinger rigoros, der ASV war hellwach und machte sich auf den Weg, die letzte Chance auf den Klassenerhalt zu wahren (2:6). Ohne Schwalbe, Hubrich, Meckl, Hauß, Hagitte, Grund und Rohmert war allen Beteiligten bewusst, dass es eine Mammutaufgabe werden würde, in temporeichen sechzig Minuten mit dem Spitzenreiter mitzuhalten. Trotz alledem waren die Stadtwaldherren in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft, im Angriffsspiel funktionierten die Spielzüge und die Abwehr hielt den Laden zusammen mit Torhüter Christian Pröll dicht (5:10). Auch zwei Tore in Folge der Heimsieben änderten daran nichts, die Gäste überzeugten mit Tempospiel und guter Abschlussquote (8:13). Fünf Minuten vor der Pause betrug der Abstand weiterhin fünf Tore (10:15), ehe eine Zeitstrafe und überhastete Würfe einen Lauf der Anzinger Löwen zur Folge hatte (13:15). Aber auch diesen konterte der ASV mit zwei eigenen Toren, ehe der SVA mit der Pausensirene den Anschlusstreffer markierte (14:17).

Die Mannen um Trainer Marc Thieme hatten nun in der Pause Zeit Luft zu holen und sich auf die zweite Spielhälfte einzustellen, die ihnen noch einmal alles abverlangen würde. Mit einer solchen ersten Halbzeit hatte niemand gerechnet, die Stadtwaldherren waren von Beginn an im Spiel und brachten ihr wahres Leistungsvermögen aufs Parkett. Das war aber in vielen Spielen in dieser Saison so, erst gegen Ende des Spiels hatte man aufgrund fehlender Wechselmöglichkeiten und fehlender Tiefe auf der Bank Punkte verschenkt. Und dass der SVA vor heimischer Kulisse, die für eine fantastische Stimmung sorgte, noch einmal alles raushauen würde, war auch jedem bewusst. Anfangs der zweiten Hälfte lief es für die Gäste noch gut an (15:18), nach und nach kam der Gastgeber aber ran und überzeugte mit unbedingtem Siegeswillen (17:18). Eine berechtigte rote Karte nach unglücklichem Foulspiel gegen Tobias Urban nutzte dann der SVA aus, um zehn Minuten nach der Pause den Ausgleichstreffer zu erzielen (19:19). Das Momentum war klar auf Seiten der Anzinger, der ASV stemmte sich zunächst noch mit aller Macht dagegen (21:21). Aber unter großem Jubel war der Führungstreffer des Gastgebers nur noch eine Frage der Zeit gewesen (23:21). Zehn Minuten vor dem Ende schien es, als hätte der SVA das Spiel komplett gedreht und die Weichen auf Sieg gestellt (25:22). Aber die Gäste ließen sich nicht abschütteln (25:24). Das Spiel war jetzt auf Messers Schneide und dem Spielverlauf nach hatte sich der Gast auch definitiv mindestens einen Punkt verdient gehabt (27:26). Aber ein verworfener 7m kam zur Unzeit und der SVA nutzte die sich bietenden Möglichkeiten im Stile einer Spitzenmannschaft aus, um den nächsten Heimsieg dingfest zu machen (29:26).

Die ersten Herren des ASV Dachau verlieren also das Spiel beim Spitzenreiter aus Anzing, können sich für eine bärenstarke Leistung in der ersten Halbzeit am Ende leider nicht mit etwas Zählbarem belohnen. Glückwünsche gehen raus an den SVA, der dank einer Niederlage des ärgsten Verfolgers TuS Fürstenfeldbruck II den Meistertitel und damit den direkten Wiederaufstieg sicher hat. Die Stadtwaldherren hingegen sind Stand jetzt weit vom Klassenerhalt entfernt. Der Relegationsrang (Platz 10) ist bei sechs noch zu vergebenen Punkten zwar noch zu erreichen, aber nur wenn der dort ansässige HT München II seine beiden letzten Spiele alle verliert und der ASV alle drei gewinnt. Da man aber gegenüber dem HT den direkten Vergleich verloren hat, können die Stadtwaldherren nur auf die dritte Liga schielen und darauf hoffen, dass dort die bayerischen Vertreter die Kurve kriegen und ihrerseits den Klassenerhalt schaffen und sich die Abstiegsränge dadurch auch in der Landesliga Süd noch verschieben. Man hat es also nur noch so halb in der eigenen Hand, muss dafür aber erstmal die nächsten Aufgaben erledigen. Nächstes Reiseziel ist die SpVgg Altenerding, gegen die man am Ostersamstag ein Nachholspiel bestreitet. Vorbericht folgt.

Vielen Dank an alle mitgereisten Fans und Zuschauer, die für eine tolle Kulisse gesorgt haben.

Für den ASV spielten: Christian Pröll und Vinzenz Altenweger im Tor; Maximilian Hauß (1), Wicki Schwalbe (3), Matthias Fuchs (7), Tobias Urban (1), Benedikt Hagitte (6), Quirin Westermaier (3), Markus Walk (5/2), Felix Eckstein, Matthias Hauß und Johannes Pscherer.
Damen 2 Landesliga (23.03.2019) Vorbericht: ASV Dachau II – TSV Simbach
Herren 2 Bezirksliga (18.02.2019) ASV vs TSV Simbach II
Am Sonntag fand eines der wichtigsten Spiele der Saison statt. Der ASV Dachau 2 kämpft nach einer Verlustserie um den Klassenerhalt. Um dieses Ziel zu erreichen wäre ein Sieg gegen den direkten Konkurrenten Simbach 2 wichtig gewesen.

Die Mannschaft ging motiviert aufs Feld. Coach Haaser hatte in der Ansprache unter anderem darauf hin gewiesen, sich nicht von der Unterstützung aus der ersten Mannschaft seitens des TSV Simbach beeindrucken zu lassen. In der ersten Hälfte zeigte der ASV Kampfgeist und hielt dagegen, blieb aber immer ein paar Tore im Rückstand. Zur Halbzeit stand es 12:9.

Zum 13:12 konnte sich der ASV noch auf ein Tor Abstand herankämpfen. Doch kaum war das 12. Tor für den ASV gefallen, begann eine Trefferserie für den TSV, mit der er sich weit absetzen konnte. Diese konnte bis zum Ende des Spiels nicht mehr eingeholt werden. Endstand 28:19.

Für den Klassenerhalt gilt es nun sich auf die nächsten Spiele zu konzentrieren. Die vermeintlich beste Gelegenheit, sich wichtige Punkte zu holen hat die Mannschaft zwar links liegen gelassen, dennoch heißt das jetzt nicht: Kopf hängen lassen, sondern: Sich noch einmal doppelt so sehr anstrengen, um den Klassenerhalt mit den nächsten Spielen zu ermöglichen.

Für den ASV spielten Alberto Stoffel Freire und Benedikt Ambrosi im Tor, Florian Schneider (2), Matthias Mann(2), Korbinian Schultes (1), Felix Eckstein (6/2), Julian Frank (1), Simon Hornung (2), Moritz Löffler (3), Felix Eßlinger, Alexander Kirschner, Moritz Schwalbe (1), Matthias Hutterer (1), Johannes Hutterer
Damen 3 Bezirksoberliga (14.04.2019) Final Chapter: ASV 3 - TSV Schleißheim / 34:27 (15:16)
bilder/teams/Damen 3/phpUZimNc.jpgAm Sonntag hieß es für die dritten Damen vor heimische Kulisse: „auf ein letztes Mal“. Für alle war es das letzte Spiel der Saison, für einige das letzte Spiel ihrer Handballzeit und es war das letzte Spiel zusammen mit Trainer Sascha Holzer. So war für alle klar, dass es noch einmal hieß Vollgas zu geben, um die Saison mit einem Sieg abzuschließen.

Mit dem TSV Schleißheim traf man auf einen bekannten Gegner, gegen den noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen war. Die Damen des ASV waren hoch motiviert und nach einer bewegenden Ansprache in der Kabine ging es los. Dabei startete das Spiel alles andere als geplant. In der eigenen Abwehr gab es zu große Lücken und durch Fehlpässe konnten im Angriff keine Tore erzielt werden. So konnten die Damen des TSV Schließheim mit fünf Toren vorwegziehen. Mit zwei verwandelten Sieben Metern brachte Chiara Weindel in der fünften und sechsten Minute die Mannschaft zurück ins Spiel. Darauf holten die Damen des ASVs ihren Torrückstand durch ein schönes Zusammenspiel auf. In der Abwehr trat die Mannschaft geschlossen auf und auch Isabella Galter hielt, durch einige Paraden, der Abwehr den Rücken frei. Die ASV Damen zeigten sich flexibel, als Judith Bürger manngedeckt wurde. Sascha Holzer stellte den Angriff auf zwei Kreisspielerinnen um, was von der Mannschaft sehr gut umgesetzt wurde und den Damen des TSV Schleißheim einige Probleme bereitete. Dabei machten vor allem Julia Golobs Würfe aus dem Rückraum den Gegnern zu schaffen. Dennoch ging die Mannschaft mit einem Tor Rückstand in die Halbzeit (15:16). Nach der Pause hieß es also nochmals alle Kräfte sammeln, um zu zeigen wie viel in jeder Einzelnen steckt. So zogen die Damen des ASVs in der zweiten Halbzeit von Anfang an das Tempo an und konnten durch ein Tempogegenstoßtor in Führung gehen. Durch schöne Kreisanspiele gelangen Janine Klapproth einige Tore und auch Julia Schlämmer glänzte im Torabschluss. Die Damen des TSV Schließheim hatten gegen die kompakt stehende Abwehr kaum eine Chance, sodass die ASV Damen ihren Vorsprung ausbauen konnten. So stand es 33:27 als die Damen des ASVs in den letzten Sekunden des Spiels noch einen sieben Meter bekamen. Dieser wurde von Viktoria Reitner verwandelt als die Uhr 60 Minuten anzeigte. Die dritten Damen konnten somit die Saison mit einem wohlverdienten 34:27-Sieg abschließen.

Die Mannschaft spielte dabei die ganze Zeit vor einer vollen Tribüne, welche ordentlich Stimmung machte. Hier nochmals vielen Dank für die tolle Unterstützung! So ist es den dritten Damen gelungen ihren Platz in der BOL erst einmal zu halten. Ob dies so bleibt hängt nun von den Spielausgängen der zweiten Damen ab. Diese kämpfen noch um den Klassenerhalt. Das nächste Spiel findet am 28.04 gegen Herrsching statt.

Für die dritten Damen war es ein sehr schöner Abschluss einer noch schöneren Saison. Auch wenn diese mit Höhen und Tiefen auf spielerischer Seite gekennzeichnet war, so war der Mannschaftszusammenhalt unbeschreiblich. Ein großes Dankeschön gilt hierbei auch dem Trainer Sascha Holzer der die Stärken der Mannschaft erkannte und individuell förderte. Die dritten Damen wünschen ihm viel Erfolg auf seinem weiteren Weg!

von Laura Westermaier

"Die Mannschaft hat sich in diesem Jahr super entwickelt und das umgesetzt, was man über die Saison erarbeitet hat. Sie hat an ihre Stärken geglaubt und das angenommen was ich ihnen näherbringen wollte, sowohl in der Abwehr wie im Angriff. Besonders der Teamgedanke und Zusammenhalt war eine Stärke und hat in vielen Spielen den Unterschied gemacht. So hat man aus eigener Kraft den Klassenerhalt geschafft und auch gegen starke Mannschaften gezeigt, dass man in der BOL sehr gut mithalten kann. Die verbleibenden Spielerinnen haben noch großes Potenzial in sich und ich hoffe, dass sie auch weiterhin an sich glauben, den Weg nach oben suchen", so ein emotionaler Trainer zum Abschluss.

Für den ASV spielten:
Galter, Ambrosi (Tor)
Reitner (1/1), Bürger (1), Schindler, Zotz (1), Weindel (8/4), Golob (8), Schlämmer (7), Hoffmann (1), Augustin (1), Klapproth (6), Edlbauer, Helf
Herren 3 Bezirksklasse (14.04.2019) Letztes Spiel - Letzter Sieg
Am Sonntag traten die dritten Herren ihr letztes Saisonspiel in heimischer Halle an.

Man wollte sich nach einer guten Saison und einer mega Rückrunde mit einem letzten Sieg aus der Saison verabschieden.
Gesagt, getan. Schnell ging man in Führung und baute diese bis zur Halbzeit auf 16:9 aus.

Es gab nicht viel zu beanstanden. Auch nicht bei den Spielern die ihr erstes Saisonspiel gemacht haben um auf die Abschlussfahrt fahren zu dürfen.

In der zweiten Hälfte spielte man seinen „Stiefel“ runter und gewann so das sehr faire Spiel verdient mit 28:19.

Ein großer Dank an alle Helfer und helfes Helfer für die Unterstützung während der ganzen Saison am Stand, Kampfgericht und an die treuen Fans!
DANKE!!!

Jetzt gilt es die Körper regenerieren zu lassen um sich in ein paar Monaten auf die neue Saison vorzubereiten.

Es spielten für den ASV:
Mölzer, Kießling im Tor, Reuß 1, Stoschek 4, Thätter 9, Otten, Haaser 4, Putnik 2, Pangerl, Beier 1, Mehlhase, Gyüge 3, Nastoll 4
Damen 4 Bezirksklasse (01.10.2017) Erstes Punktspiel der Saison