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Handballfreunde

Handballfreunde

Unsere Teams

Damen 1 // 3. Liga
Rückzug aus der 3. Liga -> Bayernliga 2021
Herren 1 // Bezirksoberliga (10.10.2020)
Herren verlieren gegen sich selbst
Die Handball Herren des ASV Dachau verloren am vergangen Samstag ihr erstes Auswärtsspiel gegen den MTV Pfaffenhofen mit 29:36. Die Männer von Trainer Ferdi Hauß zeigten in diesem Spiel eine phasenweise sehr schlechte Leistung und gingen schlussendlich verdient gegen die Ilmstädter als Verlierer vom Platz.

Dabei begann die Partie noch recht ausgeglichen. Zwar war es kein ansehnliches Handballspiel, das die 50 Zuschauer in Pfaffenhofen geboten bekamen, aber bis zur 25. Minute war es ein offenes Spiel und keine Mannschaft konnte sich absetzen. Aber schon hier zeigten die ASV Herren eine viel zu löchrige Abwehr und im Angriff glänzte man hauptsächlich mit Fehlwürfen und technischen Fehlern. Auch die strenge Linie der beiden Schiedsrichter führten zu häufigen Unterzahlsituationen der ASV Herren, welche dem MTV Pfaffenhofen viele leichte Tore ermöglichten. Ab der 25. Minute musste der ASV Dachau auch für den Rest des Spieles auf Viktor Schwalbe verzichten, der vorzeitig mit einer harten roten Karte vom Platz gestellt wurde. Die ASV Herren verloren daraufhin nach einer weiteren Hinausstellung gegen sich bis zur Halbzeit völlig den Faden und aus einem 12:12 Unentschieden wurde ein 12:17 Pausenrückstand. Die klare Ansage von Trainer Ferdi Hauß war es, sich endlich auf sich selbst zu konzentrieren und die Fehlerquote im Angriff zu minimieren. Doch es war nicht der Tag des ASV Dachau. Im Angriff häuften sich die Fehler im Abschluss. Der gegnerische Torwart wurde förmlich zum Held des Abends geworfen. Unerklärliche Fehlpässe im Aufbauspiel reihten sich aneinander. Auch schaffte man es nicht in der Abwehr die richtige Antwort auf quirlige Pfaffenhofener Spieler und die harte Linie der Schiedsrichter zu finden. Das auch am heutigen Tag die Torhüter nicht den Rückhalt lieferten, den sie normalerweise liefern bleibt am Ende des Tages nur eine Randbemerkung. Aber anstatt den Kampf immer wieder aufzunehmen haderte man letztendlich viel zu viel mit sich selbst und man schaffte es nie den Rückstand auf weniger als drei Tore zu verkürzen. Der MTV Pfaffenhofen ließ sich das Zepter nicht mehr aus der Hand nehmen und brachte den ersten Saisonsieg über die Ziellinie und gewannen letztendlich verdient mit 36:29.

Für die ASV Herren heißt es nun das nächste spielfreie Wochenende zu nutzen und das Spiel im Kopf abzuhacken. Jedem Spieler sollte bewusst sein, dass derartige Leistungen sich nicht wiederholen sollten.

Es spielten: Dlask, Ambrosi (beide im Tor), Hauß Maximilian (3), Schwalbe Viktor, Schwalbe Moritz (1), Eckstein, Deichl (6), Pscherer, Gierke (4), Hauß Matthias (3), Freibauer (1), Streller (8/1), Grund, Westermaier (3)

Zeitstrafen (in Minuten): 8:24
Damen 2 // Bezirksoberliga
Vorbericht ASV Dachau II - SpVgg Erdweg
Mit der SpVgg Erdweg steht für die zweite Damenmannschaft des ASV der dritte Gegner der Saison vor der Tür. Das Spiel wird am 18.10.2020 aufgrund der aktuellen Corona Fallzahlen leider ohne Zuschauer stattfinden, was für die Mädels vom Stadtwald ungewohnt sein wird. Trotzdem möchte das Team unter Sascha Holzer auch diese Woche wieder zwei Punkte mitnehmen und die Zeichen stehen gut. Auch wenn letztes Jahr nur eine Partie gegen Erdweg ausgetragen wurde, konnte diese sehr deutlich für den ASV Dachau entschieden werden. Das Spiel gegen die SSG Metten konnte die SpVgg im Gegensatz zu den Stadtwaldmädels nicht für sich entscheiden.

Noch ist eine Trainingseinheit Zeit, die Sascha Holzer nutzen kann, um sein Team auf den Gegner einzustimmen und um dann am Wochenende weitere zwei Punkte auf das Konto des ASV verbuchen zu können. Die Daumen sind auf jeden Fall gedrückt!

Anpfiff ist um 18:30 Uhr in heimischer Halle.
Herren 2 // Bezirksliga (29.07.2021)
Vorbereitung auf die Saison
bilder/teams/Herren 2/phppzXYew.jpgÄonen sind vergangen, seit die zweite Handball-Herrenmannschaft des ASV Dachau mit Glanz und Gloria höchstverdient und ohne Fremdeinfluss ihren Aufstieg feiern konnte. Von Zeiten vor der Pandemie, die das Leben von Teamsportlern zum Stillstand brachte, vermögen nur noch die Ältesten zu berichten.

Auf die Frage eines Jungspunds, wie er denn so war – der Handball BC (Before Corona) - ergeht sich Stammesoberhaupt Stöckel in Geschichten über große Heldentaten vorm Tor, perfide Taktiken gegnerischer Mannschaften und an rote Karten verlorene, alte Kameraden.

Die Übriggebliebenen Spieler sind seither bequem geworden. Der Kampfgeist ist der Gemütlichkeit gewichen, ein Stück Kuchen ersetzt den Handball in der Hand. Doch so idyllisch die Vorstellung eines verdienten Ruhestandes wirken mag, so passt sie doch nicht zum umtriebigen Wesen der Handballer. Der Kuchen schmeckt schal, klebt von Zuckerguss - nicht von Harz und wirkt visuell gar antithetisch zu den zermarterten, vom Leben gezeichneten Pranken, in denen er liegt. Auch die Gemütlichkeit ist nicht echt. Vom massigen Körper des ruhenden Althandballers geht eine unterschwellige, andauernde Vibration aus, die nur darauf wartet, auszubrechen.

Dementsprechend heiß war die Mannschaft auch darauf, früh in die Vorbereitung zur ersten Saison AC (Anno Coronae) zu starten. Als Warmup treffen sich die Handballer regelmäßig zum Beachen. „Klingt erstmal nach Spaß“, sagt der Co-Trainer der Mannschaft. „Die Jungs merken allerdings nicht, dass das ein sportpädagogisch wertvolles Spiel ist. Wir trainieren Sprungkraft und Wurfkraft. Zusätzlich wird beim Zusammenprall am Netz (was häufiger Vorkommt als man vermuten würde) auch eine gewisse Verletzungsresistenz gebildet. Mir geht’s hier hauptsächlich um die Stärkung der Daumenpartie, da wir hier in der letzten Saison die größten Defizite gesehen haben“.

Natürlich bleibt es nicht nur beim Beachen. Schon früh verpflichteten sich die Sportler auch einer Lauf-Challenge. Pro Woche 10 Kilometer. Machbar. Auch das Training in der Halle ließ nicht lange auf sich warten. Da die Mannschaft im Schnitt recht jung ist und die Spieler noch nicht lange die Gelegenheit hatten miteinander zu harmonieren, ist es neben Kraft und Koordination jetzt vor allem wichtig, viel auf dem Feld zu spielen um Abläufe zu festigen. Eine zweite Trainingseinheit ist wegen Platzproblemen leider noch nicht möglich. Anstelle des Trainings finden in der Halle jetzt nämlich Corona-Tests statt.

Die Spieler sind heiß und haben Lust auf die neue Saison. Deswegen bleibt zu hoffen, dass die Pandemie nicht noch weitere Striche durch die Rechnung der Mannschaft zieht.

Die Mannschaft ist guter Dinge, haut sich rein und hofft auf einen guten Start in die neue Liga.
Damen 3 // Bezirksliga (07.03.2020)
HSG Freising-Neufahrn II - ASV Dachau III
Am 07.03.2020, um 14:00 Uhr, waren die 3. Damen des ASV Dachau zu Gast bei der HSG Freising-Neufahrn II. Nach vier verloren Spielen in Folge, konnte dort ein Sieg eingefahren werden.
Die Gastgeber konnten mit 14 Spielern eine volle bank vorweisen, wohingegen die Mädels des ASV lediglich zu 9. Ohne Betreuer/Trainer antreten mussten.

Julia Golob eröffnete das Spiel mit einem schönen Rückraumtor von halb rechts und es folgten im Laufe der 60 Minuten noch 8 weitere, was sie zur Torschützenkönigin des Spiels machte.
Die ersten Minuten des Spiels zeigten sich recht ausgeglichen, wobei die Damen des ASV ihre Führung nie aufgaben. In der 23. Minute konnte eine Differenz von 5 Toren, überwiegend durch wunderschöne Kreisanspiele herausgespielt werden. Dieser wurde auch bis zum Halbzeitpfiff nicht aufgegeben. Die Tafel zeigte 13:18.
In der zweiten Halbzeit stand man in der Abwehr sehr kompakt und zwang den Gegner zu Fehlwürfen, sodass in der 45. Minute eine 7 Toreführung herausgespielt wurde, 19:26.
In der 54. Minute leuchtete auf der Anzeigetafel eine 23:30 Führung und der Sieg war zum Greifen nah. Die letzten 5 Minuten gehörten jedoch den Gastgebern, welche Dank zahlreicher Unkonzentriertheiten der Dachauer Mädels aus ihrer Sicht noch das Ergebnis „verschönern“ konnten. Endstand 28:32
An diesem Tage konnte sich jede Spielerin in die Torschützenliste eintragen, was besonders erfreulich war :)

Hoffmann M. (4), Schwaiger (1), Dehn (1), Golob (9), Hoffmann B. (2), Bürger (7), Edlbauer (3), Kotzian (5) Ambrosi (Tor)
Herren 3 // Bezirksklasse
Back to Life! Im Juli 2021
Gegen Ende Juni 2021 tippte Mofré in sein Nordmende Handy:
„Leidl! Der Nagel Stefan hat ses ned nehma lossn und hod uns ruckzuck a OpenAir- Trainingsplatzl in Herbertshausen rüberlossn! Auf den Nagel ein dreifaches: BRAT-WURST!“
Sofort kamen 4 Antworten mit gelben-Hand-Emojis (der Code für „Dummheit“ im Chat) im Messenger des Vertrauens an: „Coach! Unser Kampfruf heißt schon seit 5 Jahren nimmer „BRAT-WURST“ sondern „FETT und PRALL“! Kostet nen Euro!“
Er war wieder in der Realität angekommen. Steckte er weg….so wie so vieles auf seinem langen gewundenen Handballweg voller Missverständnisse.
Aber sie waren zurück im Leben! Training beim Nagel DAHOAM…quasi. Tartanplatz at its best (wie seinerzeit in der D-Jugend) bei Sonne (bei Regen gibt es Entschuldigungen wie „Frau krank“, „Oma Geburtstag“, „Finger halb abgeschnitten (mit Beweisfoto)“. Also bei Regen erstmal nix. Aber wuascht! Endlich wieder die rostigen Gelenke eingeölt…der Fahrradkrämer, quasi der Großprior der Getränkewarte, bringt inzwischen eine Wohlfühlkiste mit ins Training….mit einer Vielfalt von 5 verschiedenen Getränken und drei Sorten Zahnseide…für Laktoseintolerante, für Führerscheinneulinge, für Nierenzerrer, für Quastenflosser und für die ganz harten einen Cincinnati-Headpunch. Savoir vivre im Outback eben.
Seit Juli gibt es sogar die Möglichkeit bei der Berufsschule die Halle zu benutzen. Dort wo man schon so oft den FC Kawefrei eines Besseren belehrt hat…
Alle Hygienemaßnahmen werden eingehalten, Schweiß fließt in Strömen, ab und zu hat einer heftiges Leibschneiden…aber es ist eben ein guter Schmerz! Unter Freunden!
Alle sind froh wieder eine Möglichkeit zu haben sich wieder körperlich zu betätigen und sich nach dem Training wieder fachlich austauschen zu können.
Immer wieder ist dabei der Michl ein Thema, der sich bei jedem Training bisher entschuldigt hat…etwa mit „Job“ oder „woaß no ned obs ma nausgäht“ oder „unterwägs“ oder „Leider erkältet“.
Sätze wie „Der soll ja ganz schön angekörpert haben“ oder „der soll ja in der Betty-Ford-Klinik für Adipositas sein - mit Verdacht auf verstärktes Diagonalwachstum“ machten da oft die Runde.
Doch dem Verfasser ist der wahre Grund bekannt: Er macht ein Sabatical und reitet im Baby-One die Schaukelpferde ein. Laut eigener Aussage sei der Job „so rewarding“. Aber er sei sich sicher, dass er mit Mon Cherie nach der Sommerpause wieder zurückkomme. Es gebe ja noch so viel zu tun!.
Jedes Training endet mit oben beschrieben Austausch….nach etwa 10 Minuten verlassen dann alle Kontrahenten fluchtartig den improvisierten Diskussionsplatz, da es entweder eine Fliegenplage (Hebertshausen) oder eine Mückenplage (vor der Berufsschule) gibt und so sind alle Wortklauber und Eisenbieger bald zuhause und können sich die lange Nacht der Schwertransporte ansehen.
Super, dass es wieder läuft!

Mein Freund ist aus Leder!