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Damen 1 // 3. Liga (20.11.2009)
ASV Dachau erkämpft sich ein passables Ergebnis
bilder/teams/Damen 1/php7c0W0b.jpgESV Regensburg vs. ASV Dachau 26:19 (13:12)


Der ASV Dachau startete gegen das Starensemble des ESV Regensburg gut ins Spiel. Mehrfach bestand die Gelegenheit in Führung zu gehen. Allerdings spielen viele ehemalige Nationalkader aus drei verschiedenen Nationen bei den Eisenbahnerinnen. Deswegen war der Respekt vielleicht zu groß, so dass Anna Rauh gleich 4 mal in aussichtsreicher Position vergab und schließlich entnervt von sich selbst die Auswechslung suchte. Regensburg dagegen -mit viel mehr Routine- legte vor. Mustafic am Kreis nutzte gleich 3mal in Folge geschickt die Lücke, weil der ASV unkonzentriert verteidigte. Nach 12 Minuten war für den Gastgeber das Eis gebrochen und dieser zog Tor für Tor davon. Auch das Team Time Out zeigte wenig Wirkung. Ca. 10 Spielminuten später, beim Zwischenstand von 13:7 kam der ASV wieder besser in Spiel und lies seinerseits bis zur Halbzeit keinen Treffer mehr zu. Gramenz und Rocher konnten mit Ihren Treffern den ASV wieder zurück ins Spiel bringen. Halbzeitstand 13:12. Es war wieder alles offen.

Der Start in die zweite Hälfte verschlief keines der Teams. Von der 30ten bis zur 42ten Minute und trotz zweimaliger Unterzahl gestaltete der ASV das Spiel einigermaßen ausgeglichen. Ähnlich der ersten Hälfte legte Regensburg einen Zahn zu. Diesmal konnte der ASV aber besser dran bleiben und bei Spielminute 46:54 wieder auf ein Tor Rückstand aufschließen (17:16). Die Vorzeichen standen dann ganz gut, da die Regensburgerin Lederer eine Zeitstrafe zugesprochen bekam. Auf Seiten des ASV stand nach Ende der Überzahl allerdings nur ein 1:1, weil der ESV ca. eine Minute gekonnt in Unterzahl die Zeit runter spielte. Die anschließende Zeitstrafe gegen Gramenz nutzte Regensburg routiniert mit 2:0. Eine weitere Unterzahlsituation konnte Regensburg sogar mit 1:0 für sich entscheiden (24:17). Trotz klarem Ergebnis gab sich der ASV nicht auf und kämpfte bis zum Abpfiff.

Trainerstatement:
Am Ende klar und verdient für den ESV Regensburg. Wir spielen die Überzahlsituationen in den letzten 10 Minuten nicht gut aus und verlieren damit eben mit -7 anstatt mit -4.
Aber Schwamm drüber, kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Wir hatten viele gute Szenen, kämpfen uns zur Halbzeit sensationell zurück und halten das Spiel bis ca. 10-12 Minuten vor Schluss offen.


Es spielten:
Hangleiter, Cuperus (Tor), Unger, Schneider, Schwaiger, Necula, Hansen, Kölzer (4/2), Kattner, Rocher (4), Karg (2), Niebert (1/1), Gramenz (5/3), Rauh, Werthmüller (3)

Trainer:
Weidinger, Lukauer, Holzer
Herren 1 // Bezirksoberliga (09.11.2019)
Erster Sieg in Eching!
bilder/teams/Herren 1/phpXChwpd.jpgDie 1.Herren des ASV Dachau konnten endlich ihren ersten Saisonsieg in Eching einfahren. Diesen hatten Sie sich durch eine starke Leistung vor allem in der Abwehr erkämpft.
Anfangs jedoch kamen die Hausherren besser ins Spiel und konnten sich schnell mit drei Toren absetzen. Die Stadtwaldherren ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken da man das schon aus den Spielen davor kannte. Man tat sich anfangs schwer ins Spiel zu kommen, bewahrte aber Ruhe und glich dann zum 5:5 wieder aus. Von da an konnte sich keine der beiden Mannschaften bis zur Halbzeit entscheidend absetzen. So gingen die Dachauer Herren mit einem Punkt Vorsprung (10:11) in die Pause.
Die zweite Halbzeit begann man mit einer konsequenten Abwehr und so setzte man sich langsam bis zum 14:18 ab. Leider konnten die Dachauer Herren den Vorsprung nicht verwalten, die Abwehr stand plötzlich nicht mehr gut und der SC Eching konnte wieder Tor für Tor aufholen. Da auch vorne keine Tore mehr fielen glichen die Hausherren in der 49. Minute zum 18:18 aus. Gottseidank fingen sich die Dachauer Herren wieder. Die Abwehr ließ weniger Torwürfe zu, und im Angriff wurde mit mehr Druck auf die Abwehr gegangen. Dadurch konnte man das Spiel dann letztendlich für sich entscheiden und gewann verdient mit 26:21 in Eching.
Nächste Woche hat man dann den Tabellendritten, den HG Ingolstadt, zu Gast. Das wird ein schwieriges Spiel werden. Wir freuen uns wieder auf viele Zuschauer und Fans in der eigenen Hallle!

Für den ASV spielten: Andreas Dlask und Christian Pröll im Tor; Maximilian Hauß (3), Viktor Schwalbe (3), Moritz Löffler, Felix Eckstein(1), Maximilian Preißner(3), David Gierke (7), Johannes Pscherer(5), Simon Pscherer, Matthias Hauß(4), Michael Grund, Quirin Westermaier
Damen 2 // Bezirksoberliga (10.11.2019)
Sieg gegen HG Ingolstadt II
bilder/teams/Damen 2/phpkhI90d.jpegPflichtsieg gegen HG Ingolstadt II

Schon um 12.30 Uhr mussten die 2.Damen des ASV Dachau an diesem Sonntag in Ingolstadt antreten. Ein Pflichtsieg war gegen den Tabellenletzten angesagt und die Mädels waren hochmotiviert, diese Pflicht zu erfüllen.
Das Spiel begann sehr schleppend, da in der Abwehr nicht richtig verschoben wurde und im Angriff noch zu schnell der Abschluss gesucht wurde. So hieß es nach 10 Minuten zwar 3:7 für den ASV, jedoch hatte man noch nicht richtig ins Spiel gefunden.
Das Spiel war geprägt von Unkonzentriertheiten, sodass oftmals nur Bolkart im Tor retten konnte.
Die Abwehr verbesserte sich, aber vorne ließ die Leistung noch etwas zu wünschen übrig. 8 Minuten lang konnte auf beiden Seiten kein Tor erzielt werden, und so ging man mit 6:13 in die Halbzeitpause.
Danach konnte man sich immer weiter vom Gegner absetzen, so dass es nach 45 Minuten 12:21 hieß. Jedoch wurde nicht wie im letzten Spiel, die eigentliche Stärke der Mannschaft gezeigt. Zu hektische Angriffe vorne, technische Fehler und eine zu langsame Abwehr änderten aber nichts am Endergebnis. Nach 60 Minuten stand es 16:29.
Schön war das Spiel nicht, aber Pflichtsieg ist Pflichtsieg!

Es spielten: Bayerl, Walk, Mertl, Huber M., Gebhardt, Weindel, Helf, Edelbauer, Kirschberger, Kreijkamp, Urban, Golob, Huber I., Bolkart
Herren 2 // Bezirksklasse
Vorbericht ASV Dachau II - TSV Karlsfeld 17.11.2019
Damen 3 // Bezirksliga (09.11.2019)
SpVgg Altenerding II - ASV Dachau III 17:28
Am Samstagabend traten die 3. Damen des ASV um 18:30 Uhr beim SpVgg Altenerding an.
Aufgrund der Punktgleichheit der beiden Mannschaften, war die Motivation hoch die Punkte mit nach Dachau zu nehmen.

Während es in den ersten paar Minuten noch ausgeglichen hin und her ging, konnten sich die ASV Damen bis zur Mitte der 1. Halbzeit mit 5:10 absetzen.
Dies war vor allem einer soliden Abwehr mit einer starken Torhüterin und einem schnellen Umschaltspiel nach vorne zu verdanken.
Nichtsdestotrotz leistete sich die Mannschaft unnötig viele kleine Unkonzentriertheiten und Abschlussfehler, so dass das Ergebnis zu diesem Zeitpunkt auch durchaus hätte höher ausfallen können.
Mit 8:14 ging es in die Halbzeit und die 3. Damen nahmen sich vor, das Spiel frühzeitig in der 2. Hälfte zu entscheiden. Dies gelang und bis zur 47. Minute führten die Dachauer mit 11:23. Besonders hervorzuheben ist hierbei Torhüterin Annika Bolkart, die nicht nur die gegnerischen Spielerinnen beim Abschluss verzweifeln ließ sondern auch präzise lange Pässe auf die schnelle Tanja Edlbauer spielte, die diese sicher verwandelte.
So war es dann auch zu verkraften, dass in den letzten 10 Minuten bei allen Beteiligten etwas die Luft raus war und die letzte Konsequenz fehlte, so dass Altenerding nochmal etwas Ergebniskosmetik betreiben konnte.
Mit 17:28 ging das Spiel letztlich klar an die Dachauer Damen, die damit ihren 1. Auswärtssieg holten und die negative Auswärtsserie somit beenden konnten.

Es spielten: Bolkart (Tor), Schweiger (4), Schwaiger (1), Dehn (1), Golob (9/2), Zeif (1), Bürger (2), Edlbauer (8), Urban (2)

Ein großer Dank geht an Annika Bolkart, Bianca Schwaiger und Marina Zeif, die uns super unterstützten!
Herren 3 // Bezirksklasse (02.11.2019)
Morituri te salutant!
Das Training am Freitag vor dem Spiel dieses Wochenendes begann mit einer ernüchternden Nachricht: Das nächste Mitglied der 3. Herrenmannschaft hatte sich verletzt. Damit war er der 3. Rückraumspieler mit gebrochenem Daumen und insgesamt der 5. Rückraumspieler, der diese Saison verletzungsbedingt vom Spielgeschehen zurücktreten musste.

Diese Nachricht kam gerade unrecht nach dem Spiel gegen DJK Ingolstadt, das von der Mannschaft augenscheinlich auf die leichte Schulter genommen wurde und das, obwohl sich der Gegner im hinteren Tabellenbereich bewegte, (verdient) verloren wurde. Hinzu kam, dass das Gegenüber dieses Wochenendes, MTV Pfaffenhofen II, sich derzeit and der Tabellenspitze befindet. Man konnte sich also durchaus mit David identifizieren. Zwar nicht mit Herrn Gierke aus der 1., dafür umso mehr mit dem damals zukünftigen König Israels, der sich im Kampf Goliath gegenüber sah. Vor dem Spiel machte also das ein oder andere Mannschaftsmitglied ein Kreuzzeichen und kleine Grüppchen versammelten sich, die wiederholt im Kanon "Morituri te salutant"* murmelten.

Dieser niedergeschlagenen, fast unterwürfigen Stimmung wussten aber die Coaches bei der Ansprache vor dem Spiel einiges entgegenzusetzen. Die Pleite der letzten Woche wurde mit einer Ansprache, die das Feuer der Handballerleidenschaft in den Herzen und Händen der Mannschaftsmitglieder wieder zu entfachen wusste, einfach beiseite gefegt. Die Coaches Haaser und Stöckl stellten trotz aller Widrigkeiten ihr Vertrauen in die Mannschaft zur Schau, was dem Selbstbewusstsein der Spieler einen Ruck gab. Dies sollte sich später im Spiel bezahlt machen.

Zusätzlich konnte die Mannschaft dankbar dafür sein, dass ein Bataillon Fußsoldaten als Unterstützung aus dem Lager der 2. Herren dem Spiel beiwohnen konnte. Das Bataillon war in diesem Fall drei Mann stark. Die geringe Truppenstärke wurde jedoch von der Qualität der Unterstützer aufgewogen. Da war zum Beispiel Michel aus Lönneberga, der als Kind in die Suppenschüssel gefallen war und seitdem unmenschliche Kräfte hatte, die sich unter anderem beim Wurf von der 6m-Linie bemerkbar machten. Der schwedische Michel war der deutschen Sprache mächtig, so stellte die Integration in die Mannschaft kein allzu großes Problem dar. Anders verhielt sich das mit dem zweiten Herold, der entsandt wurde: Nicolos Loderos, ein chilenischer Ureingeborener, der die ersten 20 Jahre seines Lebens damit verbracht hatte seinen Körper beim Kampf gegen die chilenische Strauchnatter zu stählen. Einige Zeit später wurde er als Ausnahmetalent vom Scout der 2. Herrenmannschaft des ASV Dachau nach Deutschland geschleust, wo ihm zunächst die Mähne auf dem Kopf von 120 cm Länge auf nur 30 cm gestutzt wurde. Loderos nahm zwar an diversen Deutschkursen teil, dennoch war seine häufigste Antwort auf jegliche Fragen: "Pura vida, amigo mio!". Eine Lebensweisheit, die stets von einem Sorgen- und Intelligenzbefreiten Grinsen begleitet wurde. Als Integrationshelfer diente Flo Hoffmann, ein Mann der Behörden, der seit Jahren vergeblich versucht Loderos in die Dachauer Gesellschaft einzubinden und zufällig nebenher ein goldenes Händchen am Ball zu haben scheint.

Von Spielbeginn bis Spielende zeigte die Mannschaft des ASV, dass sie trotz dezimiertem Kader und angeknackster Moral in den vorderen Tabellenbereich gehören. Dabei fielen in dieser Begegnung Tore von allen Positionen. Auch ein paar Konter wurden erfolgreich gelaufen. "Brudi ich muss los" erinnerte Korbinian "Bumsi" Schultes seinen Gegenspieler auf der Außenposition, der ihm nur noch verdutzt hinterher blicken konnte, als der Spieler des ASV auch schon den langen Pass entgegennahm und im gegnerischen Tor versenkte. Beim Zurücklaufen flüsterte Schultes einem Mannschaftskollegen noch verstohlen ins Ohr: "Alle andern machen Auge, ich mach Tore".

Bei dieser Begegnung mussten aufgrund des Personalmangels im Rückraum einige Spieler auf Positionen auflaufen, die sie in der Vorbereitung kein einziges Mal bekleidet hatten. Dementsprechend überraschend war es, dass beispielsweise eine Kombination mit Schwalbe auf der Mitte und Hornung sowie Eßlinger auf den Halbpositionen gut funktionierte. Auch Loderos, der in der chilenischen Nationalmannschaft hauptsächlich rechtsaußen gespielt hatte, verstand zwar nicht was um ihn herum gesprochen wurde, konnte aber seine Agilität auf halb rechts gut unterbringen und setzte so auch den Kreisläufer aus Lönneberga mehrfach gut in Szene. Auf die Glückwünsche von der Trainerbank für eine erfolgreiche Aktion entgegnete der Chilene: "Que?", und legte sich eine Haarsträhne zurecht. "What the Fock(e)!" hörte man die gegnerischen Fans auch einmal von der Bühne Rufen, als ein anderer dachauer Rechtsaußen den Ball, nach einem ca. fünf Sekunden langen Sprung bis fast an die Viermeterlinie, im Netz versenkte.

Auch den Zuschauern schien die Begegnung zu gefallen. Zumindest konnte im linken oberen Teil der Tribüne (zu dem die Aufmerksamkeit der Spieler nach einem mächtigen, mehrstimmig arrangierten "WWEEEEIDA MÄNNEEER!!" gelenkt wurde) eine Fraktion von mindestens drei Unterstützern beobachtet werden, die über die gesamte Spiellänge ihren rechten Daumen in die Höhe gestreckt hielten. Wenn das mal kein Zeichen des Wohlwollens war!

Zwar endete die Begegnung am Samstag mit 22:23 für den MTV Pfaffenhofen, dennoch konnte die gesamte Mannschaft Stolz auf ihre Leistung sein. Sollten es die Jungs schaffen, den Spirit und die Qualität diese Spiels auf noch kommende zu übertragen, ist "ganz vorne Mithalten" trotz aller Verletzungsprobleme auf jeden Fall drin. Weiter so!

Coach Stöckl (der alte Lateiner) kommentierte das Spielergebnis wie folgt: "Victrix causa diis placuit sed victa Coachii"**

Für den ASV spielten Benedikt Ambrosi und Alberto Stoffel Freire im Tor, Lukas Polzer (1), Felix Eßlinger (6), Felix Focke (2), Alexander Kirschner (2), Florian Hoffmann (1), Korbinian Schultes (2/1), Simon Hornung, Nicolas Loderer (3), Moritz Schwalbe (1) und Michael Franke (4),


* Die Todgeweihten grüßen dich
** Die siegreiche Sache gefiel den Göttern, aber die besiegte den Coaches
Damen 4 // Bezirksklasse (01.10.2017)
Erstes Punktspiel der Saison