Der ASV Dachau feiert einen klaren 29:15-Heimsieg gegen den SC Freising
Der ASV tat sich zu Beginn schwer. Erst in der 5. Minute erzielte Gil Aigner über einen sicher verwandelten 7-Meter das 1:0. Trotz der Führung wirkten die Dachauerinnen in der Defensive oft einen Schritt zu spät, und im Angriff fehlte es an Durchschlagskraft. Dennoch gelang bis zur 11. Minute eine 5:2-Führung.
Unsauberes Verschieben in der Abwehr eröffnete Freising jedoch mehrfach Räume, die die Gäste nutzten und auf 5:4 herankamen. In dieser Phase verhinderte Sophie Ambrosi wichtige mögliche Gegentreffer während man im Angriff aber immernoch einige klare Chancen liegen ließ.
Erst gegen Mitte der ersten Halbzeit kam mehr Sicherheit ins Dachauer Spiel – und auch vom 7-Meter-Punkt zeigte man sich absolut zuverlässig: Kathi Reif verwandelte jeden ihrer Versuche ohne Fehlwurf und sorgte damit für wichtige Stabilität im Angriff.
In den letzten 10 Minuten vor der Pause arbeitete die Abwehr deutlich kompakter, und im Angriff wurden die herausgespielten Chancen konsequent genutzt. Mit einem verdienten 13:8 ging es in die Halbzeit.
Nach Wiederanpfiff knüpfte der ASV an die gesteigerte Leistung an. Der erste Angriff führte direkt zu einem Treffer über Außen, und die Abwehr präsentierte sich nun deutlich stabiler. Was doch den Weg aufs Tor fand, wurde durch eine ebenso stark aufgelegte Annika Bolkart im Tor entschärft.
Gestützt auf die Defensivstärke zog der ASV sein effektives Umschaltspiel auf und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. In der 40. Minute stand es bereits 19:11. Auch das Freisinger Timeout änderte daran nichts – Dachau blieb spielbestimmend und erhöhte weiter auf 24:11.
Bis zum Ende hielt der ASV den Druck hoch und baute den Vorsprung souverän aus zum deutlichen Endstand von 29:15.