Der ASV Dachau zeigte am Samstag in Altötting eine klare Reaktion auf die enttäuschende Vorstellung der Vorwoche.Von Beginn an präsentierte sich die Mannschaft hochmotiviert und konzentriert. Schon beim Aufwärmen war zu sehen, dass der ASV diesmal mit einer klaren Haltung antrat: geschlossen, fokussiert und bereit, das Spiel zu bestimmen.
In der ersten Halbzeit gelang das eindrucksvoll: Dachau spielte seine Angriffe disziplinierter und geduldiger aus, die Abwehr arbeitete eng und kompakt, und das Tempospiel wurde konstant hoch gehalten. Zwar blieb die Trefferquote wie so oft etwas wechselhaft, doch die klareren Abläufe und die konsequent zu Ende gespielten Aktionen ermöglichten es dem ASV, sich Schritt für Schritt abzusetzen. Mit einer verdienten 16:11-Führung ging es schließlich in die Pause.
Nach dem Wiederanpfiff erwischte der ASV jedoch eine Schwächephase. Altötting nutzte die hektischeren Aktionen der Dachauerinnen aus, kam über schnelle Tore und individuelle Aktionen wieder heran und machte die Partie vorübergehend enger, als es aus Sicht des ASV nötig gewesen wäre. Die zuvor so stabile Struktur ging etwas verloren, das Spiel wirkte zerfahrener, und die klare Linie aus Durchgang eins wurde nicht konsequent fortgeführt.
Trotz dieser wackeligen Phase behielt Dachau aber die Nerven. Immer wieder fanden die Spielerinnen im richtigen Moment die passenden Antworten – sei es durch clever herausgespielte Treffer, Ruhe im Aufbau oder sichere Abschlüsse vom Punkt. Zum Ende hin setzte der ASV nochmals Akzente und baute die Führung bis zum 31:26-Endstand aus.
Fazit aus Dachauer Sicht:
Die Mannschaft hat gezeigt, welches Potenzial in ihr steckt – besonders die starke erste Halbzeit war ein Schritt nach vorne. Auch wenn im zweiten Durchgang erneut ein kurzer Einbruch folgte, konnte sich der ASV diesmal stabilisieren und verdient zwei Punkte mitnehmen. Auf dieser Leistung, vor allem auf dem mutigen und strukturierten Start, lässt sich aufbauen.