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Ludwig Streller macht den kleinen aber feinen Unterschied

Würde man nur das Ergebnis lesen, dann läge die Vermutung nahe es hätte sich um eine einseitige Partie gehandelt was es beileibe nicht war. Bis zum Stand von 9:9 gelang es keiner Mannschaft sich entscheidend abzusetzen. Die großgewachsenen Erdinger konnten immer wieder unbedrängt aus dem Rückraum zum Torerfolg kommen und im Gegenzug durften die Gäste ihre jahrzehntelang geübten Spielabläufe erfolgreich abschließen. Dann jedoch gelang es den Gastgebern erstmalig mit 12:9 in Führung zu gehen und man befürchtete wie schon gegen den TSV Rottenburg auf die Verliererstraße einbiegen zu müssen. Doch nun kam die Zeit der Jungen, so wurde die Abwehr umgestellt und Ludwig Streller nach vorn beordert. Die Gegner taten sich mit der offensiveren Abwehr immer schwerer und es konnten einige Bälle abgefangen werden und erfolgreich mit Kontern abgeschlossen werden. Jo Pscherer löste auf der für ihn ungewohnten Außenposition seine Aufgabe, genauso wie auf der anderen Seite Florian Schneider, bravourös. So konnte der 3-Tore Rückstand nicht nur aufgeholt werden, sondern nach dem Zwischenstand von 13:13 die Führung mit 13:17 erzielt werden. Nun wurde das Spiel kontrolliert und man war mit schönen Einzelleistungen oder schnellen Kontern erfolgreich. Beim Stand von 15:21 hatte man erstmalig einen 6-Tore Vorsprung herausgeschossen der aber nur kurz Bestand hatte und man mit 16:21 in die Pause ging.
In der Pause war man sich sicher dass die Erdinger noch lange nicht aufstecken würden und man konzentriert weiter arbeiten muss. Zwar gelang der Heimsieben nach dem Wiederbeginn sofort ein Tor was aber im Gegenzug mit derer 3 von den Gästen beantwortet wurde. Die Torhüter standen zusammen mit der Abwehr sicher und vorne wurde nach Belieben kombiniert. Der Vorsprung konnte somit sukzessive ausgebaut werden und geriet zu keiner Zeit mehr in Gefahr. Mit zunehmender Spieldauer ließen auch die Kräfte der Gastgeber nach und auf Seiten des ASV war dagegen kein Bruck zu verzeichnen. Frische Kräfte von der Bank fügten sich nahtlos in das Spielgeschehen ein und man kombinierte ob Alt oder Jung wie wenn man schon immer so zusammen gespielt hätte. Der Endstand mag dann mit 44:28 vielleicht ein wenig zu hoch ausgefallen sein aber ein Sieg war mehr als verdient.
Bemerkenswert war sicher die Leistung von Ludwig Streller und dies nicht wegen seiner 16 erzielten Tore, sondern seiner sehr gut gespielten Abwehr ,was immer wieder durch abgefangene Bälle und dem fast völlig zum Erliegen gekommenen Rückraum Würfen der Erdinger, belegte.
Spaß hat vor allem aber das Zusammenspiel der Generationen gemacht, wo man immer das Gefühl hatte hier steht eine Mannschaft auf dem Feld.

Tor: Heinz Schneider, Basti Gierke
Feld: Johannes Pscherer (4), Denis Janitzki (2), Sebastian Gradl (1), Gerald Betz (2), Sven Keuthen, Markus Fischer (2), Felix Eßlinger (3), Florian Schneider (6), Albrecht Streller (3), Ludwig Streller (16), Christian Hagitte (5,2)

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