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Söhne 29 – Väter 12

Das am vergangenen Samstag durchgeführte Spiel des ASV Dachau III gegen den TSV Karlsfeld III barg im Grunde genommen 2 Begegnungen in sich. Da war das Meisterschaftsspiel um die Vormachtstellung in der Bezirksklasse Mitte, welche der ASV klar mit 41:21 für sich entscheiden konnte. Intern ergab sich noch der zusätzliche sportliche Reiz des Kräftemessens zwischen den eingesetzten Vätern und Söhnen, welche die Söhne klar mit 29:12 für sich entschieden.
Das der Ausgang der Partie an diesem Tag unstrittig sein würde, konnte man aufgrund der gähnenden Leere auf der Karlsfelder Auswechselbank bereits erahnen. Man muss aber den angetretenen Gästespielerin ein großes Kompliment machen. Es wurde aufopferungsvoll gekämpft und in nicht mal im Ansatz unfair agiert. Man musste zwar die Überlegenheit der Gastgeber anerkennen, aber ergab sich nicht dem Schicksal, sondern stemmte sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen.
So blieb es auch den Gästen vorbehalten den Torreigen zu eröffnen und mit 0:1 in Führung zu gehen. Was aber auch die einzige Führung während des gesamten Spieles sein würde. Es erfolgte umgehend der Ausgleich und das herausarbeiten einer Führung von 4:1, bevor den Karlsfeldern das nächste Tor gelang. Nun gelang die Abstimmung immer besser und konnte auch in eine beruhigende Führung von 9:2 umgemünzt werden. Es wurden zwar einige Großchancen liegen gelassen, was aber durch die gut stehende Abwehr kompensiert wurde.
Durch die häufigen Wechsel auf Seiten des ASV, kam es immer wieder zu einer Neufindungsphase der eingesetzten Spieler. Dies spiegelte sich auch im Spielstands Verlauf wieder. So ging es vom 9:2, 13:6, 13:9, 15:10, 18:10 zum Halbzeitstand von 18:11.
Zu Beginn der zweiten Hälfte gelang es den Karlsfelder den Abstand von 7 Toren bis zum 21:14 beizubehalten. Dann übernahmen die Söhne wieder das Heft. Hier tat sich besonders der jüngste aber auch torhungrigste Spieler Ludwig Streller hervor, der hier einige seiner 9 Tore erzielte. Ihm in nichts nachstanden Marco Dehn, Julian Hagitte, Benedikt Hagitte und Florian Schneider. Der Spielstand war inzwischen Nebensache und wurde kontinuierlich ausgebaut und man hatte beim Stand von 26:16 erstmals 10 Tore dazwischen gelegt und beim 37:17 die 20 Tore Differenz erreicht. Beide Teams erzielten dann in der Schlussphase noch 4 Tore zum Endstand von 41:21.
Zusammenfassend muss man sagen, dass es ein kurzweiliges Spiel war und den zahlreich erschienen Fans durchaus ansprechenden Handball bot. Ohne hier mit großer Verbissenheit zu glänzen, sondern im Zusammenspiel der Generationen eine ansehnliche Partie abzuliefern. Das der Nachwuchs hier die interne Wertung für sich entschied, ist nicht nur zweitrangig sondern macht Mut für die Zukunft des Handballs beim AS V Dachau.


Tor: Heinz Schneider
Feld: Florian Schneider (3), Basti Ziegert (3), Denis Janitzki (3), Gerald Betz, Sven Keuthen (1), Albrecht Streller (1), Ludwig Streller (9), Michael Hagitte, Julian Hagitte (7), Benedikt Hagitte (4), Tom Dehn, Marco Dehn (6), Christian Guggenberger (4,1)

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