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ASV Dachau II vs. TSV Rottenburg

Am Samstag konnte die zweite Herrenmannschaft des ASV Dachau die Saison mit einem Sieg gegen den TSV Rottenburg beenden.

Geschwollen waren die Köpfe der Mannen nachdem die Mannschaft in der Woche zuvor gegen den Angstgegner Freising-Neufahrn 2 einen Punkt erkämpfen konnte. Für so manchen war damit der Saisonerfolg schon gesichert, noch ein Spiel nicht notwendig. So nahm sich Ibiza-Papst Kirschner auf das Rekrutierungsgesuch des Coaches für die Mannschaftsaufstellung hin nur zögerlich die Gurken von den Augen. Breitbeinig auf seiner Gummiananass im Pool dümpelnd ließ er sich träge zur Bemerkung hinreißen: „Dene schowass i mein Knödel scho no ins lange Eck“. Nachdem der Coach nach langen Verhandlungsgesprächen neben dem Dienst-Lada auch noch eine Versicherung gegen Verletzungen in der zentralen Gesichtsgegend springen ließ, hatte er auch den außen-Star für sein nächstes Spiel im Sack. Auch das Tor konnte wieder einmal hochklassig besetzt werden. So spielte am Samstag nicht nur Spitzenhüter Krauß, sondern auch Jahn-Solo, der gerade rechtzeitig zu Spielbeginn vollständig aus seinem Karbonitblock getaut war.

Trotz dickem Kopf und Benzin im Blut gelang der Mannschaft ihr Start ins Spiel nur schleppend. Sie zeigte sich von ihrer Saure-Gurken Seite (engl.: their side of the very smallest potataoes). Bis zur 23. Minute konnten sich die Gäste sogar eine 3-Tore Führung erspielen (6:9). Eine taktisch kluge Auszeit führte zwar kurzzeitig dazu, dass der ASV an den Gegner herankam, zur Halbzeit stand es dann aber doch wieder 10:14 für die Gäste.

Da musste was passieren. Der Coach klopfte in der Pause jedem Spieler zur neuronalen Aktivierung sanft mit seinem Latthammer auf den präfrontalen Cortex.

Etwas benommen von der medizinischen Maßnahme wirkte auch das Spielsystem der Herren zu Beginn der zweiten Halbzeit etwas konfus, was den Gegner dazu beflügelte noch ein paar Meter Führungsboden mehr wettzumachen. Das konnte Hüter Jahn nicht mit ansehen und ließ Order 66 ausführen. Die Wirkung zeigte sich sofort. Shooter Stöckl wurden die Fesseln von den Handgelenken geschweißt. Nach 5-minütiger Schwungmassenaufbauphase in der Humanzentrifuge (6000 rpm) schaukelte sich Stöckl nun unhaltbar durch die Abwehr hindurch oder verwandelte die Würfe – je nach Gusto – auch mal aus 11 Metern Entfernung. Der Knoten war geplatzt. Die Stadtwaldler konnten die Führung nicht nur ausgleichen, sondern zogen bis zum Schlusspfiff auch noch um einige Tore davon, sodass sie das Spiel mit 27:23 für sich entscheiden konnten.

Nach dem Spiel wurde „sich in den ASVler Katakomben dann noch ordentlich weggekegelt“ (Anm. d. Red.: Da der Autor bei den auf das Spiel folgenden Aktivitäten nicht zugegen war und die Zeugenberichte wenig von Plausibilität geprägt waren, ist das o.g. direkte Zitat vom Leser selbst zu interpretieren. Fachkreise gehen davon aus, dass die Terminologie durch Erwähnung arglos anmutender Aktivitäten, linguistisch verfälscht von codiertem jugendhaften Jargon, nur für Native des Jargons erklärt, was tatsächlich geschah. Sheesh..)

Für den ASV spielten
Michael Krauß und Robin Jahn im Tor, Johannes Hutterer (6), Julian Frank (1), Thomas Stöckl (13), Max Mooseder, Maximilian Kopp (1), Alexander Kirschner (3), Simon Hornung, Moritz Schwalbe, Luis Hillerbrand (1) und Matthias Hutterer (2)

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