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+++ Interview mit Ferdi Hauß - neuem Trainer der 1. Herren +++

Lieber Ferdi,
letztes Jahr warst du für unsere 1. Herren noch als Spieler aktiv. Die kommende Saison wirst du als Chefcoach auf der Bank dabei sein. Wieso hast du dich für eine Trainertätigkeit entschieden und was reizt dich?
FH: Nach meiner schweren Knieverletzung Anfang 2019 konnte ich leider bereits letzte Saison kein Spiel mehr machen und war zum zuschauen verdammt. Nach etlichen Arztterminen musste ich mich dann damit anfreunden selbst nicht mehr aktiv spielen zu können. Nachdem ich bereits aktiv bei der Suche nach einem neuen Trainer beteiligt war, habe ich dann nach längeren Gesprächen mit der Abteilungsleitung die Chance bekommen selbst als Trainer tätig zu werden. Dabei war auch entscheidend dass ich aufgrund der aktuellen Lage vorerst beruflich nicht länger bzw. öfter im Ausland tätig bin.
Bei der Aufgabe reizt mich die Zusammenarbeit mit der Mannschaft sowie die Chance durch kontinuierliche Arbeit den ASV wieder zurück in die Erfolgsspur zu bringen.
Du bist schon viele Jahre am ASV. Was macht deiner Meinung nach die Handballabteilung des ASV besonders?
FH: Das stimmt, mittlerweile über 25 Jahre. Daher habe ich bereits viele schöne aber auch bittere Momente miterleben dürfen bzw. müssen. Letztendlich ist der Zusammenhalt ausschlaggebend für den ASV. Viele Spieler welche aufgrund der sportlichen Lage den Verein verlassen haben, sind immer noch eng mit unserer Mannschaft sowie dem Verein verbunden und besuchen regelmäßig unsere Trainings und Spiele.
Die Vorbereitung der Männer ist bereits 14.07.2020 gestartet. Welche Eindrücke hast du vom Team hinsichtlich Teamgeist, Umfeld und einzelne Spieler?
FH: Ich kenne das Team ja bereits seit vielen Jahren, habe aber dieses Jahr das Gefühl dass hier wieder etwas Neues zusammen wächst. Der Zusammenhalt / Teamgeist war schon immer enorm, aber auch die Einstellung sowie die Motivation stimmen definitiv wieder. Jeder einzelne zieht voll mit, das freut mich natürlich persönlich sehr. Das Umfeld ist wie jedes Jahr eine Herausforderung.
Ihr durftet bereits 3 Neuzugänge (Moritz Deichl, Fabi und Jonas Freibauer) begrüßen. Wirst du die Mannschaft noch weiter verstärken oder planst du mit dem aktuellen Kader in die Saison zu starten?
FH: Aktuell bin ich mit dem Kader sehr, sehr zufrieden. Die 3 „Neuen“ sind sehr gut ausgebildete Handballer und passen vor allem menschlich aber auch handballerisch super ins Team. Unser Kader ist aktuell mit 22 Spielern (inkl. 2 A-Jugendlichen) bereits groß. Sollten alle verletzten Spieler wie geplant im September wieder verfügbar sein, sehe ich keinen weiteren Handlungsbedarf. Jedoch werden wir aus beruflichen Gründen einen Engpass auf der Torwartposition bekommen, was dazu führen kann dass wir uns hier nochmal umhören.
Du hast bereits selbst unter einigen Trainern gespielt. Welcher hat dich besonders beeindruckt und weshalb?
FH: Ich denke dass jeder Trainer seine eigene Philosophie mit Stärken und Schwächen hat bzw. hatte. Hier einen hervorzuheben, ist schwierig. Mit Sicherheit waren Kurt Neumaier und Frank Graf besonders prägend. Unter Kurtl durfte ich mit 17 bereits 2 Jahre Landesliga spielen, mit Frank sind wir dann zum 2. Mal in die Landesliga aufgestiegen. Auch von Martin Haider und Christian Kofler konnte ich viel lernen.
Wo liegt dein Fokus in der Vorbereitung (Abwehr/Angriff) und wie zufrieden bist du mit dem bisherigen Verlauf der Vorbereitung?
FH: Bis jetzt bin ich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Vorbereitung. Wie bereits erwähnt habe ich das Gefühl dass das Feuer zurück ist, jeder zieht zu 100% mit.
Der Fokus liegt vor allem darauf, durch kontinuierliche Arbeit wieder zurück in die Erfolgsspur zu kommen. Wir hatten in den letzten beiden Jahren Defizite in allen Bereichen, die Situation ist durch den personellen Aderlass nach dem Abstieg nicht leichter geworden. Nachdem wir jedoch gerade im Angriff nachlegen müssen, ist die Verteilung eher 60:40 pro Angriff.
Wie würdest du dich selbst als Trainer beschrieben? Worauf legst du besonders Wert?
FH: Puh, schwierige Frage, so lange mache ich es ja noch nicht

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