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ASV vs SSV Schrobenhausen

Am Samstag traf die 3. Herrenmannschaft des ASV auf den SSV Schrobenhausen. Die Gegner spielen seit Beginn der Saison im vordersten Tabellenteil mit und stellten daher die Herausforderung dar, die die Mannschaft dazu bringen sollte, nach den Weihnachtsfeiertagen wieder voll in die Saison einzusteigen. Das Spiel war das letzte der Hinrunde.

Vor Beginn betonten die Trainer, dass der Tabellenplatz wenig Aussage über die Qualität der Mannschaften hat und in dieser Begegnung die Chancen stünden, wie in jeder anderen.

Zwar legte der ASV einen etwas holprigen Start hin und war nach zehn Minuten mit 2 zu 6 Toren im Rückstand, doch konnte der SSV sich in der ersten Spielhälfte auch nicht wirklich absetzen. Die Dachauer Abwehr stand recht stabil und vorne wurden vor allem aus dem Rückraum Tore geworfen. Hutterer (M.) zeigte, dass ihm seine verletzungsbedingte Auszeit (fast) nichts anhaben konnte und warf sich in diesem Spiel schonmal lässig für die kommende Rückrunde ein. Dass er noch ganz der Alte war, sollte sich auch in weiteren Situationen (in der 2. HZ) zeigen. Kurz vor der Pause kam der ASV noch einmal auf 2 Tore heran (10:12).

Zur Halbzeit stand es 10 zu 14 für den SSV. In der Kabine wurde die Abwehr gelobt, sie hatte aber genau wie (vor allem) das Spiel im Angriff noch Luft nach oben. Vorne fehlte der Mannschaft hauptsächlich die Ruhe und Abgeklärtheit, bei eindeutigen Situationen die richtige Entscheidung zu treffen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte hielt sich der 4-Tore-Abstand von vor der Halbzeit konstant. Nachdem die Heimmannschaft aber zwei 2-Minuten-strafen und eine rote Karte kassiert hatte, ließ sie sich aus der Ruhe bringen. Schrobenhausen zog förmlich haltlos davon und fabrizierte so eine Führung mit neun (9!) Toren (16:25). Zwar schafften es die Dachauer sich bis zum Ende des Spiels durch guten Kampfgeist (und diverse Zeitstrafen auf der Gegenseite) noch auf 23:27 heranzukämpfen, der Sieg war jedoch nicht mehr drin.

Rückblickend konnten die Stadtwälder weitestgehend zufrieden mit ihrer Leistung des Spiels sein. Punkte, die klar eine Verbesserung benötigen sind Ruhe zu bewahren (um sowohl unnötige Zeitstrafen, als auch verspielte klare Chancen zu vermeiden) und ein besonneneres Angriffsspiel vor allem in Überzahlsituationen.

Nun heißt es, sich auf die Rückrunde zu konzentrieren. Da sich so langsam einige ehemalige Akteure aus ihrer Verletzungspause wieder zurückfinden, müssen diese gut in das Spiel der Mannschaft integriert werden. Gelingt das, hat die Mannschaft in der Rückrunde gute Chancen, noch einige Tabellenplätze wett zu machen.

Für den ASV spielten Alberto Stoffel Freire und Benedikt Ambrosi im Tor, Florian Schneider (2), Lukas Polzer, Felix Eßlinger (4), Felix Focke, Korbinian Schultes (2/1), Simon Hornung (3), Felix Eckstein (3), Moritz Schwalbe (1), Matthias Hutterer (4) und Johannes Hutterer (4)

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