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SV Allensbach vs. ASV Dachau 35:24 (17:9)

KLARTEXT

Es geht nicht darum dass die letzten drei Spiele gegen Regensburg, Schozach und Allensbach verloren wurden, sondern nur um die Art und Weise. Null Zeitstrafen, brav wie die Kirchenschülerinnen war der Auftritt am Bodensee. Das clevere Allensbach testete gleich zu Beginn die Grenzen der Schiedsrichter indem Rocher am Kreis unsanft von hinten abgedrängt wurde und flach auf ihrem Gesicht landete. Die Unparteiischen ließen dieses ungeahndet. Im weiteren wusste die Heimsechs daher was die Unparteiischen auf ihrer Seite zu ließen. Kattner im Gegenzug bekam aber sogleich die gelbe Karte bei einem Stoppfoul in der 2ten Welle. Dabei ging nicht mal eine Gegnerin zu Boden. Der ASV war daraufhin sogleich sehr zurückhaltend in seinen Abwehraktionen. Trotzdem sahen die 200 Zuschauer in der Halle zwei rote Karten. Einmal kam die Torhüterin des SVA beim Gegenstoß des ASV aus ihrem Tor heraus und legte Rocher, die andere traf Kattner beim Versuch Laura Strosack am Torwurf zu hindern. Beide waren berechtigt.

Den Start ins Spiel schaffte der ASV ganz vernünftig. Zwar legte der SVA immer Tore vor, aber der ASV ließ sich nicht so leicht abschütteln. Nach 12 Zeigerumdrehungen stand es 5:4 für die Hausherrinnen und 5 Minuten später lagen diese dann mit 8:5 in Front. Zeit für eine Team Time Out seitens des ASV. Der ASV verkürzte auf 8:6, dann aber konnten die Stadtwalddamen das Tempospiel des SVA nicht aufhalten. Dieser schaltete immer schneller von Abwehr auf Angriff um und erzielte 6 Tore in Folge innerhalb von 6 Minuten. Da half auch das zweite TTO nicht den Lauf des SVA zu unterbrechen. „Von der 17ten bis zur 24ten Minuten haben wir das Spiel aus der Hand gegeben“ stellten die Trainer nach Abpfiff fest. Die letzten 5-6 Minuten der ersten Hälfte konnte der ASV dann wieder einigermaßen ausgeglichen gestalten, musste sich aber sehr deutlich mit 17:9 in die Pause verabschieden.

In der zweiten Hälfte probierten die Trainer alles was machbar ist. Offensive Abwehr mit zwei vorgezogenen Spielerinnen, dann teilweise komplette Manndeckung und 7:6 im Angriff. Das Tempo war auf jeden Fall höher und damit war der ASV auch in der Lage 15 Tore in Hälfte zwei zu erzielen. Dem gegenüber standen allerdings wiederum 18 Gegentreffer, so dass die zweite Hälfte vom Ergebnis her zwar ausgeglichener war, die ersten 30 Minuten aber nicht rückgängig machten.

Kommendes Wochenende trifft das Team auf die Bundesligareserve des TuS Metzingen. Da wird es nicht weniger schwer, denn in der Länderspielpause spielen traditionell viele Erstligaspielerinnen in der zweiten Mannschaft der Tussies. Danach verabschiedet sich der ASV in die Weihnachtspause und trifft erst wieder im neuen Jahr auf Teams die in der Tabelle ähnlich positioniert sind. Diese Spiele werden dann zeigen, ob die ASV Damen drittligatauglich sind oder nicht.

Es spielten:
Hangleiter, Cuperus (Tor), Unger (1), Schneider (1), Schwaiger (3), Necula, Hansen (3), Kölzer (4/3), Kattner (2), Rocher (3), Karg (5), Gramenz (1/1), Werthmüller (1)

Trainer:
Weidinger, Lukauer, Holzer

Zuschauer: 200

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