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Spielbericht SpVgg Altenerding

Krimi in Altenerding
Am Samstag, den 23.11.2019 reisten die Dachauerinnen in Altenerding an. Man erwartete einen Sieg, da durch die Verlegung des Manching-Spiels am Wochenende zuvor man genug Zeit hatte, um sich auf den Gegner einzustellen. Die Ansage der Trainerin war klar, man sollte vorne ruhig und konzentriert die Abläufe spielen und hinten wie gewohnt kompakt stehen.
Das Spiel gestaltete sich aber ganz anders als erhofft. Beide Mannschaften begannen sehr hektisch und machten viel technische Fehler. Da es nach 10 Minuten erst 2:3 für die Dachauerinnen stand, nahm die Dachauer Trainerin ihre erste Auszeit. Diese bewirkte jedoch nicht all zu viel, man schloss immer noch viel zu schnell vorne ohne Torerfolg ab. Das Ganze wurde erschwert durch eine Manndeckung der Altenerdinger unserer Rückraum-Links Position. Immer wieder wurden unsichere Bälle gespielt. Auch in der Abwehr lief es nicht ganz rund. Zwar funktionierte es hier um Welten besser als im Angriff, jedoch belohnte man sich nicht und Altenerding konnten oft den Ball noch im Tor unterbringen. Man trennte sich zur Halbzeitpause mit 10:11 für Dachau.
Auch nach der Halbzeit schafften es die Dachauerinnen nicht, zu ihrer gewohnten Stärke zurück zu finden. Man konnte sich nie mehr als 2 Tore von dem Gegner absetzen und in der 40. Minute spielten die Altenerdingerinnen sogar eine 3-Tore Führung raus. Dachau kämpfte sich aber wieder ran und lange war das Spiel sehr ausgeglichen.
In den letzten 10 Minuten begann dann der richtige Handballkrimi. Beide Mannschaften wurden noch hektischer- wenn das überhaupt noch möglich war- und wollten unbedingt zum Torabschluss kommen. In der 57. Minuten nutzte Tanja Edlbauer dann die Chance zum Konter und verwandelte zum 22:22. In den letzten drei Minuten gelang es der Dachauer Mannschaft, kein Tor mehr zuzulassen und vorne noch zwei Tore zu machen. Somit endete das Spiel 22:24 für Dachau.
Im gesamten Spiel konnten wir nicht unsere eigentliche Stärke auf die Platte bringen, jedoch zeigten die Mädels vor allem in den letzten zehn Minuten ihren enormen Kämpferwillen. Man konnte sich gegen eine laute Altenerdinger Halle beweisen und durch Teamarbeit vor allem in der Abwehr, das Spiel gewinnen!
Es spielten: Bolkart (Tor), Walk (7), Kreijkamp (7), Weindel, Mertl, Helf (1), Edlbauer (1), Huber (1), Urban (1), Gebhardt (1), Kirschberger, Streicher (3), Bayerl (2)

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