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ASV vs TSV 1861 Mainburg II

Mit stark reduziertem Kader reiste die 3. Mannschaft der ASV-Herren am Samstag nach Mainburg. Für den gesamten Rückraum standen gar 4 Spieler zur Verfügung (Nachzügler mit einberechnet). Dementsprechend war auch die Ansage des Coaches zum Spielbeginn klar: "Heut wird's schwer Jungs. Haut's in der Abwehr rein und vorne ruhig. Da nehmen wir uns die sicheren Bälle". Die erste Hälfte des Spiels lief dann auch nach Plan. Die "sicheren Bälle" waren dabei hauptsächlich Würfe von den Rückraumhünen Stöckl und Hutterer. Da passten die meisten Bälle. Auch in der Abwehr wurde gut gearbeitet und so konnte bis zur Halbzeit mit einer Distanzgranate von Hutterer, bei der der schwere Gustav vor Neid lila geworden wäre, eine Führung von 16:13 aufgebaut werden.

"Jetzt nicht nachlassen Jungs. 'Ne Drei-Tore-Führung ist schnell weg, das wissen wir alle!" - So oder so ähnlich lautete die Ansprache des Coaches während der Pause. Die erste Hälfte lief zwar (unerwartet) gut, dennoch schien die Führung fragil und durfte hier nicht aus der Hand gegeben werden.

Leider bestätigten sich die Befürchtungen nicht lange nach dem Anpfiff. Die Büchse der Pandora war hierbei eine unübersichtliche Phase, in der wiederholt 2-Minuten und 7-Meter Entscheidungen getroffen wurden. Die Männer des ASV ließen sich durcheinander bringen. Die Rückraumbomber wurden vom Gegner besser unter Kontrolle gebracht. Und anstatt nun in schnelleres Spiel und mehr Bewegung zu investieren, verhudelten sich die Spieler lieber in erfolglose 1 gegen 1-Situationen. Hinzu kamen 12 (zwölf!) 7-Meter-Würfe der Gegner und 6 2-Minuten-Strafen, die das Spiel nicht einfacher machten.

Die Begegnung endete 27:24 für den TSV. Da die Fehler im Spiel klar identifiziert werden konnten, sieht die Dachauer Mannschaft dem Rückspiel jedoch motiviert entgegen, wo mit umfangreicherem Kader und weniger Hudelei hoffentlich ein besseres Ergebnis erarbeitet werden kann.

Weida Männer!

Für den ASV spielten Benedikt Ambrosi im Tor, Matthias Mann (1), Lukas Polzer, Felix Eßlinger (1), Felix Focke (2), Simon Seehausen, Thomas Stöckl (10/2), Korbinian Schultes (1), Moritz Schwalbe (1), Matthias Hutterer (8).

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