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Vorbericht HCD Gröbenzell vs. ASV Dachau

Wo steht das Drittligateam des ASV Dachau derzeit? Wie sind die bisherigen Leistungen einzuschätzen? Die Tabelle zeigt klare Favouriten und Teams die sich oben festsetzen werden. Darunter allerdings kann fast jeder jeden schlagen. Das hat der ASV zu Hause bewiesen. Die Lernkurve ist nach wie vor extrem steil für den Aufsteiger. Das Team musste sich bisher jeden Punkt hart erarbeiten, so Weidinger. Einfache Spiele in denen man auch mal mit 80% Leistung punktet wird es keine geben. Im Anschluss an das letzte Spiel wurden Schlüsselszenen analysiert und kurz mit dem Team besprochen und damit dann die Vorbereitung auf das nächste Spiel begonnen.

Der HCD Gröbenzell punktete vermeintlich überraschend in Allensbach, hat dann aber zu Hause gegen Wolfschlugen seine Chancen nicht verwertet und in Haunstetten sicher nicht so gespielt wie es sich Konstantin Schlosser vorgestellt hat. Insofern steht der HCD mit 2:4 Punkten vielleicht schon etwas unter Druck unbedingt gewinnen zu müssen, um nicht schon von Beginn an den Anschluss an das Tabellenmittelfeld zu verlieren. Zudem werden die Gröbis - den Auftritt in Haunstetten im Hinterkopf - zu Hause ganz sicher einen anderen Auftritt hinlegen, um die letzte Pleite wieder wett zu machen. Allerdings fehlte beim HCD in den letzten beiden Spielen die etatmäßige Kreisspielerin Verena Obermeier aufgrund einer Verletzung. Vertreten wurde sie von Sina Fischer und Belen Gettwart aus der A-Jugend. Für alle eine ungewohnte Situation. Ganz optimal für den HCD ist sicher auch nicht, dass Neuzugang Lena Klingler (vormals SG BBM Bietigheim) bisher noch kein Spiel absolvieren konnte. An einem guten Tag wirft Klinger aus dem Rückraum auch schnell mal 10 Tore in einem Spiel. Der personellen Misere geschuldet berief Schlosser für das Spiel gegen Haunstetten sogar wieder alte Kräfte zurück ins Team. Svenja Jänicke hatte nach dem Ende ihrer aktiven Spielzeit 2017/2018 wieder die Farben des HCD übergestreift. Abgesehen von den zweitligaerfahrenen Spielerinnen wie z.B. Kathrin Friedrich (letzte Saison in Herrenberg) und Christine Königsmann bleibt also ungewiss wer am Samstag um 18.15 Uhr beim HCD alles auf der Platte stehen wird.

Der ASV musste zu Beginn der Woche krankheitsbedingt auf einige Spielerinnen im Training verzichten. Trainiert wurde daher vermehrt individuell. Lisa Schneider fällt mit einer Mandelentzündung komplett aus. Sie wird vermutlich erst wieder nächste Woche ins Training einsteigen und Franziska Niebert laboriert weiterhin an ihrer Ellenbogenverletzung. Trotzdem freut sich das gesamte Team auf einen Auftritt vor vollem Haus in der Nachbarschaft. Lukauer schätzt die Situation als brandgefährlich ein. „Das wird ein ganz heißer Tanz werden. Da müssen wir von Beginn an total fokussiert sein und dürfen uns von nichts beeindrucken lassen. So viele Zuschauer werden wir sicher nicht alle Tage haben, das ist für die ein oder andere Spielerin schon ungewohnt.“ Bei einem konzentrierten Auftritt könnte es mit den ersten Auswärtspunkten klappen. „Wir arbeiten dran“, verspricht Sascha Holzer, „als Aufsteiger gilt auch für dieses Spiel: Alles Kann aber nichts Muss“.

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