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Niederlage im Derby

Die ersten Herren des ASV Dachau haben auch im zweiten Spiel der Rückrunde eine Niederlage eingefahren, diesmal kamen sie nicht an die Leistung der Vorwoche heran und unterlagen beim Nachbarn aus Allach deutlich (31:24;15:10).

Die Truppe um Trainer Bernhard Karg wollte ihr zweites Heimspiel in 2019 gewinnen und die Niederlage in Ismaning der Vorwoche vergessen lassen (29:21), auch wenn sie weiterhin mit großen Verletzungssorgen zu kämpfen hatten. Den Start in die Partie schafften die Gäste besser (0:1), die anfangs sehr wach und konzentriert zu Werke gingen (1:3). Anstelle mit einem 7m weiter davonzuziehen und den Lauf aufrechtzuerhalten, vergab man diesen aber und brachte den Gastgeber somit in die Partie (4:3). Der ASV ging zwar noch einmal in Führung (4:5), aber das Torewerfen wurde Angriff zu Angriff zu einem wahren Kraftakt, die nächsten acht Minuten konnte man keines davon erzielen. Lediglich der einigermaßen vernünftigen Abwehrarbeit war es zu verdanken, dass der Rückstand dadurch nicht allzu sehr anwuchs (8:5). Dann endlich fiel wieder ein Treffer für die Gäste (8:6). Den Stadtwaldherren gefiel dieses Spielchen anscheinend, also wurde es erneut für knappe zehn Minuten wiederholt. Und so war knapp fünf Minuten vor dem Ende das Spiel schon halb durch (13:6). Dieser Abstand wurde sogar noch auf acht Tore erhöht (15:7), dann besannen sich die Gäste und konnten ihrerseits drei Treffer in Folge bis zum Halbzeitstand erzielen (15:10).

Die Mannen um Trainer Marc Thieme wussten in der Halbzeitpause nicht so recht, was sie mit dieser ersten Halbzeit anfangen konnten. Der Gegner war mit Sicherheit keine Übermannschaft, auch bedingt durch die vielen Verletzungen mussten einige Protagonisten auf Seiten der Allacher durchspielen. Aber was man im Angriff produzierte, überraschte den geneigten Zuschauer, der dieselbe Mannschaft im Spiel der Vorwoche gesehen und bejubelt hatte. Denn trotz der Niederlage zeigten die Stadtwaldherren dort Kampfgeist, Motivation und an vielen Stellen Spielwitz. Davon war in Allach wenig bis garnichts zu sehen. Und auch in der Abwehr stand man nicht sonderlich sattelfest, auch der TSV produzierte einige Fehler. Die ersten zehn Minuten des zweiten Spielabschnitts sind schnell erzählt (18:13), wirklich Spannung kam erstmal nicht auf (20:14). Eine gute Viertelstunde vor Ende schafften es dann die Stadtwaldherren zu verkürzen (20:16) und diesen Abstand hielt man einige Momente lang (22:18). Aber in einer Phase, in der man durchaus weiter hätte verkürzen können, leistete man sich erneut zuviele Fehler im Abschluss, Ballverluste oder hatte die Schiedsrichter gegen sich - die beiden Unparteiischen hatten mit Sicherheit keinerlei Auswirkungen auf das Ergebnis, leisteten sich aber teilweise sehr fragwürdige und hanebüchene Entscheidungen - und so ging das Spiel schlussendlich wieder in die verkehrte Richtung (25:19;27:20). Knapp acht Minuten vor dem Ende glich das dann der Vorentscheidung, man hatte nicht das Gefühl, dass da noch was ging. Und so liefen die letzten Minuten ohne großen Kampf und besondere Ereignisse ab (31:24).

Die ersten Herren des ASV Dachau verlieren also auch das zweite Spiel im Jahr 2019 und machen einen Schritt zurück, wenn man die Leistung der Vorwoche betrachtet. All das, was man sich vorgenommen hatte, konnte man in Allach nicht auf die Platte bringen. Sehr schade, denn gegen diesen dezimierten Gegner wäre mit einer normalen Leistung viel mehr drin gewesen. Mund abwischen, weitermachen heißt jetzt die Devise, da kommt eine Woche Pause für die Stadtwaldherren gerade recht, um sich nochmal neu zu fokussieren und vorzubereiten. In zwei Wochen kommt es dann zu einem sehr bedeutendem Spiel, wenn die Stadtwaldherren ins Allgäu zum TV Immenstadt reisen, der momentan ebenfalls ganz unten seine Kreise zieht und direkter Tabellennachbar des ASV ist. Vorbericht folgt.

Vielen Dank an alle mitgereisten Zuschauer, die für eine tolle Kulisse und Stimmung sorgten.

Für den ASV spielten: Vinzenz Altenweger und Robin Jahn im Tor; Alexander Meckl (5), Matthias Fuchs (3), Finn Rohmert (2), Tobias Urban (5), Ferdinand Hauß (4/2), Benedikt Hagitte (1), Michael Grund (1), Quirin Westermaier (1), David Gierke (2), Maximilian Hauß, Wicki Schwalbe und Kilian Schwalbe.

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