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ASV vs. MTV Pfaffenhofen

ASV vs MTV Pfaffenhofen

Auswärtsspiel gegen den Tabellenersten. Da hatten die 2. Herren am Samstag eine Aufgabe vor sich. Zusätzlich gab’s auf der Ersatzbank nur einen Spieler (Vor Anpfiff in der Halle sein kostet noch nix, oder?), sodass sich sogar Coach Haaser für den Notfall unter seinen Pulli ein Trikot angezogen hatte.
Das Ziel des Spiels war also nicht unbedingt der Sieg, sondern eine Leistung abzuliefern, mit der die Mannschaft am Ende zufrieden sein konnte. Dazu gehörte auch die Ansage: „Bis jetzt fielen auf unserer Seite in jedem verlorenen Spiel mindestens 30 Tore! Das werden wir doch heute wohl unterbinden können!“. Dass die <30 Tore ausgerechnet gegen den Tabellenersten klappen sollten, konnte vorher keiner ahnen..

Das Spiel begann recht chaotisch. Auf beiden Seiten sorgten Ballverluste dafür, dass recht wenige Tore fielen. Zusätzlich stand der ASV in der Abwehr recht robust. Dennoch wollten vorne die Bälle nicht rein, sodass es zur 11. Spielminute 6:2 für den MTV stand.

Dabei hätte der (normalerweise klebfreie) Ballzustand diesmal für den Hartz-Empfänger Eckstein nicht besser sein können. Nun konnte er mal beweisen, warum jedes Training mindestens 3 mal der Satz „So ein Drecksball, gib mal nen anderen“ gefallen war. Ein bisschen Papp am Ball und schon trifft er!

Halbzeitstand 13:8 für den MTV. Die durch Personalmangel bedingte Entschleunigung des Spiels hatte ihre Wirkung gezeigt.

In der zweiten Hälfte war die Mannschaft des ASV teilweise ratlos: In den letzten Spielen konnte man seine Energie sinnvoll darauf verwenden, sich über die „saubläden Schiris“ oder „Blindfische“ zu beschweren. Da die Unparteiischen in diesem Spiel aber tadellos pfiffen blieb keine Gelegenheit für einen gepflegten „Des warn Schritte! Gelecktsmidocham...“- oder „Meine Uroma hod an grauen Star an oam vo ihre zwoa Glosaugn und des hätt‘ selbst de gseng!“-Zwischenruf.

So tröpfelte der Spielfluss dahin. Pfaffenhofen zeigte, dass sie sich zurecht an der Tabellenspitze aufhalten, der ASV hielt hinten aber gut dagegen und auch vorne klappten immer mal wieder gute Aktionen (nur des mim „Hoch“ ist noch so ein Rätsel.. Vielleicht hatte Matthias Mann mit der Namenswahl- und Herleitung des Spielzuges ja doch Recht. Schuster, bleib bei deinen Leisten.)

Endstand des Spiels 28:15. Der ASV hatte sein Ziel (<30 Gegentore) erreicht und die beiden Mannschaften gingen versöhnlich auseinander.

Für den ASV spielten
Benedikt Ambrosi im Tor, Florian Schneider (2), Matthias Mann (1). Felix Eckstein (4/1), Moritz Löffler (2/1), Felix Eßlinger (2), Moritz Schwalbe (2) und Simon Hornung (2), in Bereitschaft auf Heldenhaften Spieleinsatz: Quirin Haaser.

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