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Start - Ziel Sieg



Die Handball Damen des ASV Dachau bleiben auch nach dem elften Spiel ohne Punktverlust und Spitzenreiter der Bayernliga. Wie vor Wochenfrist hieß der Gegner erneut HSG Freising-Neufahrn, doch dieses Mal ging es nicht um den Einzug ins Molten "Final-Four", diesmal war es die Partie zwischen Platz 1 und Platz 4 im aktuellen Ligabetrieb. Hatten beide Mannschaften noch vor Wochenfrist einige personelle Ausfälle zu beklagen, so reiste Freising diesmal mit voller Kapelle an. Selbst der Dreh- und Angelpunkt des Freisinger Spiels, Sabine von Bechen, konnte nach einer mehrwöchigen Verletzungspause wieder auflaufen. Auf Dachauer Seite musste man kurzfristig auf Alina Watzlowik und Klara Bachmann verzichten, dafür rutschte Sarah Rocher nach überstandener Schlüsselbeinverletzung wieder in den Kader.

Der ASV begann, wie aus allen anderen Heimspielen gewohnt, sehr intensiv und ging schon fast überfallartig schnell mit 2:0 in Führung. Aufmerksam und aggressiv wurde vor allem das Zusammenspiel Rückraum-Kreis der Freisinger Offensive verteidigt. Trotzdem konnten die Freisinger Mädels die Anfangsphase offen gestalten. Die Stadtwalddamen lauerten auf ihre Chancen für ihr schnelles Umschaltspiel, Freising versuchte mit langen Ballpassagen das Tempo zu drosseln. Dachau bekam trotzdem seine Chancen zu Gegenstößen, jedoch wurden viele dieser Möglichkeiten, gerade zu Beginn zu leichtfertig vertan. Statt einer möglichen, komfortablen Führung stand es zur 20. Minute 8:6, zur 25.Minute 10:6 und erst zum Halbzeitpfiff hatte sich die Dachauer Mannschaft auf 6 Tore zum 13:7 abgesetzt. Eine Reihe von Flüchtigkeitsfehlern verhinderte im Vorwärtsgang ein noch klareres Ergebnis, die Deckung stand gut, hervorzuheben ist hier der Mittelblock, der einer der besten Kreisläuferinnen der Bayernliga überhaupt keinen Spielraum gab und die am Ende auch ohne jeden Torabschluss das Parkett verlassen musste.

Dachau wechselte durch, doch die Qualität des eigenen Spiels blieb weiterhin gut. Langsam aber sicher setzten sich die Stadtwalddamen immer weiter ab. Zur 42. Minute waren es erstmals 8 Tore, dieser Abstand sollte es auch beim 27:19 Endstand noch sein. Die ASV Mädels haben damit auch im 11. Spiel hoch verdient beide Punkte mitgenommen. Nun ist eine Woche Pause und dann geht es zum Jahresausklang 2018 noch einmal auf Reisen. Sollte dann auch in Haunstetten ein Sieg gelingen, dann wäre es die "perfekte Welle", aber soweit ist es noch nicht.

Trainer Bernd Dreckmann nach dem Spiel: "Freising hat uns heute viel abverlangt. Sie waren deutlich aggressiver und spielerisch stärker, als noch vor 2 Wochen in Ismaning, dort habe ich sie beobachtet. Meine Mädels hatten aber stets die Oberhand, eben weil sie den Gegner sehr ernst genommen haben und nichts dem Zufall überlassen wollten. Mit der Art, mit der wir heute im Mittelblock gearbeitet, verteidigt haben, bin ich mehr als zufrieden."

Es spielten: Anni Hangleiter, Laura Cuperus (Tor) - Birgit Surauer 2, Simone Unger 3, Lisa Schneider 1, Bianca Necula, Charleen Hansen 3, Isabel Kattner 1, Sarah Rocher 4, Cornelia Karg 5, Franziska Niebert 3/1, Sarah Gramenz 2, Anna Rauh 1, Sarah Werthmüller 2

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