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10 Fragen an: David Gierke und Korbinian Konwitschny

3. Liga Standardkader – so weit haben es die beiden ASV-Eigengewächse David Gierke und Korbinian Konwitschny als Schiedsrichter gebracht! Für das Heftl standen Sie (unabhängig voneinander) Rede und Antwort:

1. Beschreibe Dich als Schiedsrichter in 1 Wort – und euch als Schieds-richtergespann in 3 Worten:

DG: grimmig – perfekt eingespieltes Team
KK: Freundlich - jung, dynamisch, sexy
2. Seit wann seid ihr als Spieler am ASV aktiv – und seit wann als Schiedsrichter?

DG: Als Spieler seit 1998 und als Schiri seit 2007
KK: Als Spieler seit den Minis 1995, als Schieds-richter seit 2007

3. Wie bist Du Schiedsrichter geworden?

DG: In der C-Jugend hat unser damaliger Jugendtrainer Werbung für eine Schiedsrichterausbildung gemacht und ich habe das schon immer interessant gefunden und wollte das dann auch unbedingt machen.
KK: In Dachau wurde ein Neulingslehrgang angeboten und David und ich entschlossen uns spontan daran teilzunehmen

4. Was ist als Schiedsrichter angenehmer – ein 35-34 oder ein 13-12?

DG: Schwer zu sagen, ein 13:12 klingt nach einer für Schiedsrichter häufig anstrengenden Abwehrschlacht und ein 35:34 nach einem schnellen Offensivfeuerwerk, bei dem nur hin und her gesprintet wird. Insgesamt aber wohl eher ein 35:34.
KK: Bei einem 35:34 scheinen die Abwehrreihen nicht so viel Anstrengung in die Verhinderung von Torchancen zu legen, wodurch dieser Spielverlauf für die Schiedsrichter entspannter sein soll.

5. Welches war Dein schönstes handballerisches Erlebnis? Und welches Dein schlimmstes?

DG: Das schönste Erlebnis war der Klassenerhalt in der Saison 2017/18 mit den Herren.
KK: Mein schönstes Erlebnis war die Zeit in der A-Jugend, da wir damals eine super Mannschaft hatten, bei der menschlich und spielerisch alles gepasst hat.

DG: Das schlimmste ein D-Jugend Spiel in Simbach mit drei Stunden Anfahrt im Schneesturm und einer 21:3 Niederlage.
KK: Das schlimmste Erlebnis war ein Donnerstagsspiel in Altenerding, bei dem wir eine Dreiviertelstunde nach Spielbeginn ankamen. Dann verletzten sich während des Spieles drei Spieler und wir verloren das Spiel 34:4.

6. Wenn Du Dir als Schiedsrichter ein Spiel zum Pfeifen aussuchen dürftest, welches wäre es?

DG: Einmal ein Spiel in der 2. Liga pfeifen zu dürfen wäre bestimmt mal ein super Erlebnis.
KK: Sehr gerne würde ich einmal in Fürstenfeldbruck ein Topspiel der 3.Liga pfeifen. Allerdings wird das aufgrund der Nähe nach Bruck nicht möglich sein. Außer es gibt einmal ein bayrisches Derby…?!

7. Beschreibe das aus Schiedsrichtersicht perfekte Handballspiel mit 3 Worten:

DG: Keine Diskussionen danach
KK: Alles im Griff

8. Um welches kulinarische Angebot sollte die Handball-Abteilung ihr Stand-Angebot erweitern?

DG: Glühwein im Winter
KK: Fleischpflanzerlsemmel mit frischem Salat für die Vegetarier

9. Wenn Du eine Weltreise machst, soll sie auf alle Fälle diese 3 Stationen beinhalten:

DG: Toskana – Israel – Namibia
KK: Südafrika, Kolumbien, Seychellen


10. Was macht Dich als Handballschiedsrichter rasend?

DG: Regelunkundige (aber auch regelkundige) Eltern und Trainer, die durch dämliche und teilweise böse Kommentare insbesondere jungen Schiedsrichtern das Leben schwer machen, was dazu führt, dass diese die Pfeife sehr schnell an den Nagel hängen. Bei dem sehr großen Schiedsrichtermangel ist das eher kontraproduktiv. Schiedsrichter machen Fehler, genau wie Spieler; Respekt allen Beteiligten gegenüber sollte das Mindeste sein.
KK: Spieler, die meinen, dass sie die allergrößten sind.

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