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Hohe Niederlage im ersten Auswärtsspiel

Die ersten Herren des ASV Dachau haben ihr erstes Auswärtsspiel der Saison verloren und dabei eine empfindliche Niederlage kassiert. Im Krumbacher Schulzentrum unterlagen die Stadtwaldherren dem heimischen TSV Niederraunau mit 24:34 (12:19).

Die Truppe um Trainer Udo Mesch wollte im ersten Heimspiel der neuen Spielzeit die gute Leistung aus dem Spiel gegen den TSV Ismaning konservieren, in dem sie trotz ordentlichem Spiel am Ende ohne Punkte nach Hause fahren mussten (29:27) und vor heimischem Publikum die ersten Zähler einfahren. So machten sie auch den Start einer furiosen Anfangsphase, in der beide Teams mit ihrem schnellen Spiel zu leichten Treffern kamen (1:0;2:2). Auch die Gäste waren sofort in der Partie, bewiesen eine gute Körpersprache und machten wenige Fehler (3:5). Dass es nach knapp zehn Minuten dann Unentschieden stand, war eher der löchrigen Defensive zuzuschreiben, die in neuer Formation doch einige Abstimmungsprobleme vorzuweisen hatte (7:7). Die Offensive aber funktionierte, man konnte die anfänglich spielerische Überlegenheit auch auf die Anzeigetafel bringen (7:9). Dann schlichen sich die ersten Fehler ein und die gut herausgespielten Torchancen wurden nicht mehr so hochprozentig genutzt, wie es zuvor der Fall war, was der Gastgeber sofort auszunutzen wusste (12:9). Nach einer genommenen Auszeit schienen sich die Gäste gefangen zu haben (12:11), doch die Trefferquote blieb weiterhin gering und so spielte sich der TSV vor heimischem Publikum in einen Rausch, nutzte seinerseits sein schnelles Spiel, um zu leichten Treffern zu kommen und nutzte die Fehler weiterhin konsequent aus, um das Spiel eigentlich schon bis zur Halbzeitpause vorzuentscheiden (16:12;19:12). Wieder gingen die Stadtwaldherren mit einer großen Bürde in die Kabinen.

Die Mannen um Trainer Marc Thieme wussten auch nicht so recht, wie ihnen geschieht, denn sie waren auf keinen Fall diese sieben Tore schlechter als der TSV. Und wieder einmal hatte man es sich selbst zuzuschreiben, das Spiel so aus den Händen gegeben zu haben. Auch der Start in den zweiten Spielabschnitt gelang den Gästen besser, so wirklich verkürzen konnten sie aber nicht (21:15). In dieser Phase hatte man aber die Möglichkeiten dazu, das Spiel vielleicht noch einmal spannend zu gestalten, einzig die eigenen Fehler brachten die Gäste aber um den Ertrag. Und so entschieden die Raunauer das Spiel mit einem erneuten 4:0-Lauf, der den bis dato höchsten Zwischenstand darstellte (25:15). In der Folge gaben sich die Stadtwaldherren nie auf, Mentalitätsstärke hatten sie ja bereits vergangenes Wochenende schon bewiesen (26:19). Aber weniger als sieben Tore Abstand schafften dann auch die Gäste nicht mehr, das Spiel trudelte die letzten zehn Minuten vor sich hin (30:22), ehe die beiden sehr souverän agierenden und gut leitenden Schiedsrichter Stefan Schaub und Philipp Seidel das Spiel beendeten (34:24).

Die ersten Herren des ASV Dachau verlieren also auch das zweite Spiel der neuen Saison, in dieser Höhe aber nicht unbedingt verdient. Nichtsdestotrotz müssen sich die Stadtwaldherren ankreiden lassen, dass man die Partie nach einer sehr guten Anfangsphase aus der Hand gegeben hat und es vor allem auswärts wahnsinnig schwer ist, einem solchen Lauf wie vor der Pause entgegenzuwirken. Die Abstimmungsprobleme in der Defensive müssen in den kommenden Einheiten behoben werden, aber auch die vielen vergebenen Chancen haben den Gästen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Trotzdem gilt es, das Positive, was auch in diesem Auswärtsspiel durchaus vorhanden war, mitzunehmen und sich in den Einheiten bis zum nächsten Heimspiel weiter zu verbessern und einzuspielen. Am kommenden Wochenende ist spielfrei, erst am 3.10 (Mittwoch) steigt das Derby gegen den TSV Allach 09, der im Gegensatz zum ASV mit zwei Siegen in die Saison gestartet ist. Vorbericht folgt.

Danke an die wenigen Fans, die den Weg auf sich genommen und uns lautstark unterstützt haben (zumindest habt ihr es versucht)!

Für den ASV spielten: Christian Pröll und Vinzenz Altenweger im Tor; Maximilian Hauß (1), Wicki Schwalbe (1), Julian Hagitte (1), Matthias Fuchs (6), Johannes Pscherer (2), Ferdinand Hauß (6/5), Matthias Hauß (1), Quirin Westermaier (3), Benedikt Hagitte (2), Torsten Schneider (1), Kilian Schwalbe und Michael Grund.

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