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Murmeltiertag in Ismaning, ASV Dachau siegt schon wieder.

Murmeltiertag könnte man auch sagen, wenn die Bayernligadamen des ASV Dachau beim TSV Ismaning antreten. Im Vorfeld musste man allerdings aus der Ismaninger Berichterstattung lernen, dass man sich selbst zum Aufstiegskandidaten ernannt hätte, naja, so erfährt man Dinge über die eigene Mannschaft, die man selber noch nicht kannte. Aber nun zum Spiel und da gelang es den Damen vom Stadtwald nun schon zum dritten Mal hintereinander die Punkte mit einem 26 : 25 Erfolg aus der „Hölle Süd“ zu entführen. Nach einem minutenlagen Abtasten gingen die ASV Damen durch einen Siebenmeter von Johanna Leubner, ein Tor von Simone Unger und ein weiteres von Celina Schwaiger mit 3 : 0 in Führung. Der Kampfgeist von Ismaning war dagegen, dass Dachau noch weiter davonziehen konnte und prompt erlangten sie den Anschluss zum 3 : 2. Conny Karg erhöhte auf 4 : 2, Ismaning zog nach. Doch zunächst war die Trefferquote auf Dachauer Seite höher und mit kleinen Schritten hatte sich Dachau in der 16. Minute den zweiten vier Torevorsprung beim 9 : 5 erkämpft, da waren auch Franzi Spatz und Stephanie Unger erfolgreich gewesen. Doch Ismaning kam nun besser ins Spiel, verkürzte den Dachauer Vorsprung immer wieder, auch weil die Deckung nicht mehr so konsequent war, der Angriff nicht mehr ganz so zwingend. Ismaning kam vor allen Dingen aus dem Rückraum zu Toren und hatte in der 25. Minute das Spiel wieder zum 13 : 13 Ausgleich gebracht. Zuvor verletzte sich Celina Schwaiger bei einem unglücklichen Zusammenprall mit Anne Gerhards und konnte nicht mehr weiterspielen. Bis zum Seitenwechsel warf Ismaning noch zwei Tore, auf Dachauer Seite waren Sarah Grmanenz und Sarah Rocher erfolgreich, das letzte Tor zur 16 : 15 Halbzeitführung erzielte Simone Unger. Die zweite Halbzeit stand dann noch mehr im Zeichen der Deckungsarbeit, der vergebenen Chancen und der guten Torwartleistungen auf beiden Seiten. Aus Dachauer Sicht war es kein guter Beginn, denn Ismaning glich aus und ging bis zur 38. Minute mit zwei Toren in Führung. Doch fünf Minuten später hatten Sarah Rocher, Johanna Leubner und Anne Gerhards vier Tore erzielt, Ismaning nur eins und Dachau war wieder mit einem Tor beim 20 : 19 vorne. Noch eine viertel Stunde Zittern war angesagt, und dass es wieder einen enge Entscheidung werden würde, war offensichtlich. Birgit Surauer warf ein Rückraumtor zum 21 : 20, kurze Zeit später wurde eine Deckungsaktion von ihr mit einer Zeitstrafe geahndet. Ismaning führte da gerade mit einem Tor, konnte aber aus der Überzahl kein Kapital schlagen. Es war Anne Gerhards, deren Würfe zweimal hintereinander im Ismaninger Tor einschlugen, Tore in Unterzahl, das motiviert besonders. Die letzten fünf Minuten waren angebrochen, und das Spiel war immer noch nicht entschieden. Conny Karg brachte Dachauer nach dem Ismaninger Ausgleich wieder mit 24 : 23 in Führung, der erneute Ausgleich folgte prompt. Ein Siebenmeter für Dachau, Johanna Leubner trat an, ließ sich auch von Hallenmusik und lautstarker Kulisse nicht beeinflussen und verwandelte sicher zur 25 : 24 Führung. Einen Angriff später, Sarah Gramenz flog durch die Deckung, der Ball schlug zum 26 : 24 ein. Noch waren knapp 2 Minuten zu spielen, Anne Gerhards griff beherzt ein,eine Zeitstrafe und ein Siebenmeter waren die Folgen. Den Siebenmeter konnte Zoé Chioato halten, dennoch, der TSV kam noch zu einem Torerfolg, 26 : 25 für den ASV, und das in Unterzahl. Natürlich versuchte Ismaning alles um das Blatt noch zu wenden oder zu mindestens einen Punkt zu behalten und ging zur offenen Deckung über. Trainer Bernhard Karg nahm seine Auszeit, 13 Sekunden vor Schluss, stellte die Mannschaft noch einmal auf die gegnerische Deckung ein. Nach dem Beginn spielte Dachau die Sekunden geschickt runter, Ismaning kam nicht mehr in Ballbesitz, der Sieg war festgehalten worden. Damit halten die Damen vom Stadtwald den zweiten Tabellenplatz.


Stenogramm:
Zoe Chioato (TW), Vroni Marquardt (TW) Birgit Surauer 1, Simone Unger 3, Celina Schwaiger 3, Anne Gerhards 4, Anna Rauh, Franziska Spatz 1, Sarah Rocher 3, Sarah Gramenz 2, Johanna Leubner 3/2, Cornelia Karg 3, Stephanie Unger 3, Eva Schmidt

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