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Erlangen entführt einen Punkt aus der Scherer-Halle

Ein erster Schritt in Richtung Erfolgsspur ist zwar gemacht, aber es war nur ein Unentschieden, das die Bayernligadamen des ASV Dachau verbuchen konnten, als sie sich mit 24 : 24 vom HC Erlangen trennten. Ob das als Punktverlust oder Punktgewinn zu Buche schlagen wird, muss die Endabrechnung der Saison zeigen. Für das ganze Spiel und beide Mannschaften galt, die Vorsprünge waren nie groß und hatten nie wirklich Bestand. Erlangen erzielte das erste Tor, Celina Schwaiger glich mit Siebenmeter aus. Erlangen ging mit 3 : 1 in Führung, da waren 5 Minuten gespielt. Minutenlang gelang keiner Mannschaften ein Tor, zu fahrig waren die Angriffe. In der 10. Minute das 2 : 3 durch Franzi Spatz, die 4 Minuten später auch für den Ausgleich sorgte. Zwei weitere Tore für Dachau und die Heimmannschaft führte mit 5 : 3. So ging das jetzt weiter, Dachau legte auf zwei Tore vor, Erlangen erzielte, oft gleich im Gegenzug, den Anschluss. Oft genug wurden leider Chancen vergeben, den Vorsprung auf drei Tore auszubauen. Nur wenige Tore gelangen, nicht zuletzt war auch die starke Gästetorhüterin immer wieder Endstation. Auch die Tore von Simone Unger, Sarah Gramenz und Stephanie Unger halfen da nicht wirklich weiter. Am Ende der ersten Halbzeit gelang folgerichtig dann den Gästen der Ausgleich zum 9 : 9, den Celina Schwaiger mit ihrem fünften Tor noch in die 10 : 9 Pausenführung umwandeln konnte. Die zweite Halbzeit zeigte leider auch kein anderes Bild, zwar erhöhte Celina Schwaiger auf 11 : 9 und später Franziska Spatz auf 12 : 11, aber drei Gegentore in Folge brachten die Gäste nun wieder mit 12 : 14 in Front. Jetzt musste Dachau versuchen dranzubleiben, das gelang, denn die Erlanger Deckung bekam Celina Schwaiger einfach nicht in den Griff, vier Tore von ihr, in der 41. Minute stand es nun 16 : 16. Ein Tor von Sarah Rocher und eines von Anne Gerhards, wieder führte Dachau mit zwei Toren, als dann Sarah Rocher und noch einmal Celina Schwaiger erstmals beim 20 : 17 einen drei Tore-Vorsprung erzielen konnten, da keimte die Hoffnung auf, dass das Spiel gewonnen werden könnte. Dazu trug auch Johanna Leubner bei, die das 21 : 18 erzielte, aber das Glück war auch nicht auf Dachauer Seite. Einen Abpraller vom Tor nutzte Erlangen nicht nur einmal zum erfolgreichen Tempogegenstoß. So dauerte es nur zwei Minuten und Erlangen hatte wieder den Anschluss und den Ausgleich gefunden. Es war noch nichts entschieden, Johanna Leubner mit einem Siebenmeter, Celina Schwaiger mit ihrem insgesamt zwölften Tor, Dachau war wieder zwei Tore vorn und dennoch ging das Zittern um den Sieg weiter. Erlangen steckte nicht auf, Dachau geriet in Unterzahl, drei Gegentore waren die Folge, Erlangen führte mit 24 : 23, viel mehr als zwei Minuten waren nicht zu spielen. Einen unbedachten Querpass von Erlangen im Angriff fing Johanna Leubner ab, startete durch und verwandelte den Tempogegenstoß zum 24 : 24 in der 59. Minuten. Alle letzten Chancen konnten beide Seiten nicht nutzen, es blieb beim Unentschieden. „Erlangen war der erwartet schwere Gegner, der nach vier Siegen zu Recht selbstbewußt auftreten konnte. Wir haben heute auch zu viele klare Chancen liegengelassen.“ so Trainer Bernhard Karg.



Stenogramm:
Zoe Chioato (TW), Vroni Marquardt (TW) Birgit Surauer, Simone Unger 1, Celina Schwaiger 12/3, Anne Gerhards 1, Anna Rauh, Franziska Spatz 3, Sarah Rocher 2, Sarah Gramenz 1, Johanna Leubner 3/1, Cornelia Karg, Stephanie Unger 1, Eva Schmidt

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