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Taufkirchen überrollt

Die ersten Damen des ASV Dachau haben die Auswärtshürde bei der SV DJK Taufkirchen dann doch ganz locker mit 33 : 17 bewältigt, auch wenn sie personell etwas dezimiert waren. Die ASVlerinnen verschliefen den Start und lagen gleich mit 2:0 hinten. Dann aber fingen sie sich und legten mit einem 9 : 1 Lauf die Weichen für den Sieg. Man hatte die torgefährlichste gegnerische Spielerin Jasmin Ellwanger im Griff und die Taufkirchenerinnen bissen sich an der kompakten ASV-Abwehr die Zähne aus. Wenn es doch mal eine Spielerin schaffte vor Vroni Marquart aufzutauchen, so war spätestens dort Endstation. Sie entschärfte einen 7m und ihre präzisen Konterpässe wussten die Außen Simone Unger und Hannah Leubner zu verwerten. Im Positionsangriff schien alles zu funktionieren was Anne Gerhards, Denise Heinemann und Eva Walk vorhatten. Vor allem Eva Walk setzte die Vorgaben von einem davon sichtlich erfreuten Trainer Bernhard Karg um, mit schönen Anspielen auf Franzi Spatz und insgesamt 10 Toren. Die frustierte Taufkirchener Mannschaft versuchte mit allen Mitteln den Lauf des ASV zu stoppen. So musste das Schiedsrichtergespann bereits in der 13. Minute die Rote Karte zücken nach einem Ellenbogencheck der jungen Sophie Geray gegen Denise Heinmann. In dieser Phase hätten die Damen den Sack schon zumachen können, doch es schlichen sich Unkonzentriertheiten in der Abwehr ein, freie Bälle vorm gegnerischen Tor wurden verworfen und so konnten Taufkirchen den Abstand bis zur Pause auf 9:14 verkürzen. Die zweite Halbzeit bot Angriffs-Augenschmaus vom Allerfeinsten. Im Tor entschärfte nun Zoé Chioato die gegnerischen Angriffe und 7m-Versuche und schickte ihrerseits die flinke Steffi Unger auf Torreise. Im Positionsangriff klappte an diesem Tag einfach fast alles: Traumpässe an den Kreis, erfolgreiche Einläufe, welche die Abwehr der SV-DJK überforderte und schöne Eins-gegen-Eins-Aktionen fanden den Weg ins gegnerische Tor. Alle eingesetzten Feldspielerinnen schafften es, sich in die Torschützenliste einzutragen. Die Damen bauten den Vorsprung kontinuierlich aus und gewannen am Ende hochverdient und souverän mit 33 : 17. Die Mannschaft hat es geschafft in dieser schweren Zeit zu zeigen, dass man auf jede einzelne Spielerin zählen kann und dass jede 100% geben will.

Stenogramm:
Zoé Chioato (TW), Vroni Marquart (TW), Eva Walk 10/5, Nicole Vandersee 5/1, Denise Heinemann 4, Steffi Unger 4, Franzi Spatz 3, Simone Unger 3, Anne Gerhards 2, Hannah Leubner 1, Birgit Surauer 1

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