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Wir sind Handball! (ASV II vs Karlsfeld 26:21)

„So Jungs, nach gefühlten 100 Jahren der Niederlage der Zwaotn gega Karlsfeld muss heut endlich mal a Sieg her! Ich akzeptiere nichts geringeres als Spitzenleistung!“ So feinfühlig und großherzig stimmte der Heilsbringer seine Mannen auf den kommenden Clash of Cultures ein.
Nachdem man auf TW Holzer, Heber Putnik (beide krank) und Egoshooter Steinberger verzichten musste (WESPENSTICH – im FEBRUAR!!!) konnte man auf Silberrücken MölzAir und Knickhüfte Heumän zurückgreifen.
Von Beginn an war es ein packendes Spiel. Karlsfeld übernahm die Führung, aber Dachau blieb immer dran. Beim Stand von 7:9 nahm Holzer die erste Auszeit und schwor seine Jungs nochmal ein: „So Jungs: Handball ist Männersache ... und die Erde eine Scheibe – also dann schiebt sie bitte über den Rand! Das sind unsere Punkte!“
Mit derartig philosophischer Unterfütterung im Nacken ging man wieder in die Arena. Man hatte verstanden. Langsam hatte sich nun auch HowsAir, der Drachenmagier der Sinne, im Tor zurechtgefunden und nachdem er zwei Strafwürfe passieren ließ, hielt er derer 4 im weiteren Spielverlauf.
Die Abwehr der Gefährten ward nun ein schwer durchdringliches Bollwerk. Heumän sperrte hinten ab, wenn einer über den Zaun kletterte warf sich HausAir dazwischen. Und vorne gingen wieder der junge Elbenfürst Strellorr (6/1)und Legionario Gierkano (5) auf Torejagd.
So ging man mit 14:12 in die Kabine. „Wir haben es zu 50% geschafft, aber das ist noch lange nicht die halbe Miete! Mit denen ist immer zu rechnen!“ „Trainer, wo spielt eigentlich dene ihre Erste?“ „???“
So weit so überheblich. Doch es sollte sich herausstellen, dass man diesen Karlsfeldern dieses Mal tatsächlich mehr als ebenbürtig ward. Bis zur 10. Minute der 2. Hälfte schafften die Karlsfelder nur ein Gegentor, gegenüber 3 von Dachau (17:13). HausAir wuchs förmlich über sich hinaus und konnte drei Gegenstöße hintereinander parieren, wogegen vorne stetig eingenetzt wurde. Es gab in diesem Spiel keine üblichen 10-Minuten-Tiefs und ausnahmslos alle Spieler hatten einen Supertag erwischt. Und obwohl das sehr gute und strenge Schiedsrichtergespann 9 Zeitstrafen für Dachau gegenüber 3 gegen Karlsfeld verhängte, und obwohl 6 Strafwürfe gegenüber einem auf Dachauer Seite gegeben wurden, konnte man die Führung ausbauen. Es gelang vorne quasi alles und bei den Gästen kam auch noch Pech im Abschluss dazu (wurde die tolle Torhüterleistung schon erwähnt??).
Mit dem Schlusspfiff erhielten die Karlsfelder noch einen Strafwurf zugesprochen, den HausAir ebenfalls entschärfte. Einer der Unparteiischen: „Den hab i nur gem, weil ich des nomoi seng woit!“

Mein Freund ist aus Leder

Stoschek 3, Konwitschni 4, Hamann 1, Gierke 5, Pscherer 2, Streller 6/1, Dehn 4, Heumann 1, Hauser, Mölzer, Zeiner, Darling, Hoffmann, Sauer

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