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Die Heimserie hält

Für die Bayernligadamen des ASV Dachau geht die Serie der Heimerfolge weiter. Gegen die abstiegsbedrohte Mannschaft des 1. FC Nürnberg 09 erzielten sie einen nie gefährdeten 32 : 21 Erfolg. Da die Gäste von der Unfallserie auf der A9 in ihrer Anreise verzögert wurden, konnte das Spiel erst mit einiger Verspätung begonnen werden. Die ersten beiden Tore des Spiels warfen allerdings die Gäste, erst in der vierten Minute konnte Denise Heinemann daserste Tor für Dachau erzielen. In Folge trafen dann Anne Gerhards und Simone Unger jeweils doppelt, bei nur noch drei Gegentoren und es stand dann 5 : 5. Schon jetzt war erkennbar, dass Nürnberg heute keine Mittel gegen das schnelle Dachauer Spiel finden würde. Fünf Minuten mit fünf Toren folgten, in der 17. Minute war der Spielstand auf 10 : 5 gestellt, der Weg zum Sieg eingeschlagen. Fast schien es als wollten Anne Gerhards mit ihren Rückraumwürfen und Simone Unger mit Tempogegenstößen das Spiel alleinen entscheiden, denn bis zur 20. Minute hatten beide zusammen zehn Tore erzielt, nur Nicole Vandersee „durfte“ sich auch noch am Torewerfen beteiligen, da stand es dann bereits 12 : 7. Zoe Chioato, die in der ersten Halbzeit das Tor hütete, war immer wieder der Ausgangspunkt der erfolgreichen Angriffe. Die letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit verliefen dann ewas gebremster, auf Nürnberger Seite war es vor allen Dingen Alexandra Kitza, die immer wieder Löcher in der Dachauer Abwehr fand und zu Torerfolgen kam. Auf Dachauer Seite reihten sich nun auch Franzi Spatz, Johanna Leubner, Sarah Rocher, Sarah Gramenz und Eva Walk in die Dachauer Torschützenliste ein, mit 18 : 12 wurden die Seiten gewechselt. Die Zuschauer sahen nach Wiederanpfiff erst einmal fünfzehn Minuten schnellen und effektiven Handball der Dachauer Mannschaft. Vroni Marquart hütete das Tor, Steffi Unger übernahm von ihrer Schwester die Rolle auf der Außenbahn und los gings. Nach 11 Minuten der zweiten Halbzeit hatten die Dachauer Damen den Spielstand auf 25 : 12 gebracht, erst in der 12. Minute das erste Tor kassiert und dann noch durch zwei von Johanna Leubner verwandelte Siebenmeter in der 45. Minute beim 27 : 13 den höchsten Vorsprung erreicht. Die Spannung ließ nach, verständlich, so kam nun auch Nürnberg wieder besser ins Spiel hinein, und knabberte den Vorsprung ewas ab, bis zum 30 : 18 in der 53 Minute. Als dann Dachau einen Siebenmeter zugesprochen bekam, da wechselte Nürnberg mit Elke Kottenstein eine Torfrau mit Bundesligaerfahrung ein. Dies verdiente höchste Anerkennung, liegen doch die erfolgreichen Zeiten schon lange zurück, aber die Fähigkeiten sind immer noch vorhanden. Prompt scheiterte Dachau zweimal vom Punkt, und auch aus dem Feld, eine Wende konnte dies aber nicht bringen. Schlussendlich waren es Franzi Spatz und Steffi Unger, diese mit ihrem dritten Tor, die die Torwartlegende noch zweimal überwinden konnten und so den 32 : 21 Endstand sicherstellten.



Stenogramm:
Zoe Chioato (TW),Vroni Marquart (TW), Birgit Surauer, Simone Unger 5, Denise Heinemann 2, Sarah Gramenz 2, Anne Gerhards 6, Franzi Spatz 2, Nicole Vandersee 1, Steffi Unger 3, Eva Walk 2/2, Sarah Rocher 2, Johanna Leubner 7/2

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