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HSG Glontal vs ASV II

Es war das GASS – das Größte Anzunehmende Schei*heislSpiel.
Die Kollegas waren mit Unterstützung von der A-Jugend angetreten um sich mit einem vermeintlich schwächeren Gegner zu messen. Aber entgegen allen Erwartungen musste Holzer bereits – wie im letzten Spiel - nach ca. 10 Minuten die erste Auszeit nehmen. Fehlpässe zum saufuadern, Torhüter angeschossen, Bälle rausfangen lassen nach Querpässen, hinten stimmte die Zuordnung beim Kreisläufer entgegen den bisherigen Spielen nicht im Geringsten! Und leider war eine Fußballeinlage à la Ronaldo beim Seitenaus das einzige, was den eigenen Mitspielern von der Torwartleistung von Thomas Hauser im Gedächtnis geblieben war. Auch dieser konnte leider nahtlos an die Leistungen seiner Vorderleute anknüpfen.
Auch nach dem Timeout hatte man nichts Nennenswertes vorzuweisen. Man rannte gegen die gut postierte gegnerische Mannschaft an, und sollte doch einmal ein Angriff gelingen, so stand da noch der grüne Hüter des Grals und zernichtete beinahe jede Aktion. Erst als 5 Minuten vor Ende der ersten Halbzeit der Spielmacher der Glontaler eine Zwei-Minuten-Strafe erhielt, konnten die Dachauer aufholen und so ging man mit 14:14 in die Kabine.
Aber nach der Halbzeit ging es genauso weiter wie in der ersten: Nach 2 Minuten lag man schon 14:16 hinten und lief ständig einem Rückstand hinterher. Die Leichtigkeit und der Spielspaß, die noch im Schleißheimspiel an den Tag gelegt wurden, konnten nicht gezeigt werden. Allerdings blieb man immer dran. Und außerdem gab es zwei Konstaten, die die fast immer Punkteten: Mehlhase verwandelte souverän 7 Siebenmeter und Putnik schoß 9 Feldtore, von denen sicher 6 durch sicherste Heber erzielt wurden.
Nachdem sich nun Holzer zwischen die Pfosten bequemte, wurde alles besser. Er (er wird im weiteren Text „Der Heilsbringer“ genannte) entschärfte nun immer öfter Würfe der Gegner, die teilweise immer noch frei durchkamen. Und obwohl die Dachauer für über eine Minute nur zu viert auf dem Platz waren konnte man endlich beim 26:26 ausgleichen. Und jetzt lief es so, wie man es sich vor der Partie selbst schön geredet hatte. Man zog auf 31:26 davon und ließ nur noch Ergebniskosmetik mit 31:27 zu. Dieses Resultat täuscht über eine eigentlich desolate Leistung hinweg, die jedoch die Leistung der Gegner nicht schmälern soll.
In der Kabine herrschte eine Stimmung als hätte man verloren. Beim Gang zum Auto konnte der Verfasser den O-Ton eines Gesprächs zwischen Glontaler Spielern und deren Zuschauern auffangen: „Hey des war ja ein Superspiel von Euch! Hat richtig Spaß gemacht zuzuschauen!“ Alles eine Frage der Perspektive…

Mein Freund ist aus Leder

Holzer& Hauser im Tor, Putnik (9), Mehlhase (9/7), Pangerl (2), Sauer (2), Stoschek (2), Hamann, Hoffmann (1), Schneider, Pscherer (1), Steinberger (2), Hanauer (3)

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