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Am Ende ein ungefährdeter Sieg

Am vergangenen Samstag mussten die 3. Damen bei der 2. Mannschaft der HSG Freising-Neufahrn antreten. In den vergangenen Jahren waren es immer hart umkämpfte Spiele und auch von Freisings Niederlage gegen Wartenberg wollte man sich nicht blenden lassen.
Die Marschrichtung war klar. Aus einer kompakten und sicheren Abwehr heraus, sein eigenes Spiel aufziehen.
In den ersten 10 bis 15 Minuten merkte man den Spielerinnen aber noch die lange Spielpause von 6 Wochen an.
Hier stand die Abwehr noch nicht sicher und Freising konnte durch Doppelpässe, Einläufer und Kreisanspiele einfache Tore erzielen. So lag man schnell mit 2:0 zurück, konnte aber eben so schnell wieder ausgleichen. Im Angriff ließ man noch diverse Chancen aus, oder konnte sich gegen die 6:0-Abwehr der Freisingerinnen nur schwer durchsetzen. Bis zum 8:7 für Dachau war das Spiel also völlig ausgeglichen, niemand konnte sich absetzen und es schien alles auf das erwartet umkämpfte Spiel hinauszulaufen.
Doch ab diesem Zeitpunkt stand die Abwehr bombenfest, Freising spielte zwar immer mehr 2-Minuten-Angriffe, konnte diese aber nicht überwinden. Auch die 4:1-Unterzahlabwehr funktionierte einwandrei und was trotzdem aufs Tor kam, war Beute von Nici Hanschk im Tor, die einen guten Tag erwischte.
So schaffte man es, dass Freising im kompletten ersten Durchgang kein Tor mehr erzielen konnte, im Gegenzug lief es aber nun auch im Angriff umso besser. Durch die sichere Abwehr konnte man wieder die benötigten einfachen Tore durch die 1. und 2. Welle erzielen. Aber auch im normalen Positionsangriff wusste man nun auch die Freisinger Schwächen konsequent auszunutzen und so konnte man bis zur Halbzeit auf 18:7 davonziehen.
Für die kleine mitgereiste Fantruppe aus Dachau, sowie die weit angereiste Truppe, des pornösen Junggesellinenabschieds schien das Spiel gelaufen, doch in der Kabine war der Tenor klar. Nicht nachlassen, dort anknüpften und sein Spiel so fortsetzen wie man es vor der Pause beendet hatte.
Die Spielerinnen wussten es umzusetzen und man machte dort weiter, wo man im ersten Durchgang aufgehört hatte. Auf Freisings Spiel hatte sich die Abwehr nun bestens eingestellt und so konnte Freising im 2. Durchgang durch 2 7m, 1 Rückraumtor und 2 unglückliche Abpraller auch nur noch 5 Tore erzielen.
Die Angriffsmaschinerie lief im Gegenzug weiter auch Hochtouren und man konnte immer weiter davonziehen. Egal ob durch Gegenstöße, den Positionsangriff oder durch die 7m, von denen 5 sicher verwandelt wurden.
Jede Spielerin bekam ihre Spielanteile und machte dort weiter wo ihre Vorgängerin aufgehört hatte. Es kam nie zu einem Bruch im Spiel und so konnte man am Ende mehr als deutlich mit 31:12 in Freising gewinnen und damit die Tabellenführung festigen, wo man nun mit 10:0-Punkten und +84 Toren steht.

Für den ASV spielten:
Hanschk (Tor)
Mannel (2), Fiederer (2), Schwarzmeier, Schindler (3), Hauß, Gebhardt (4), Helf (3), Krings (9/5), Schlämmer (3), Augustin (2), Thurner (4), Pavlovic.

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