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Ein hart umkämpftes Spiel mit dem besseren Ende für Dachau

Ein hart umkämpfter 23 : 22 Erfolg der Damen des ASV Dachau im Bayernligaspiel gegen die TS Herzogenaurach sichert den dritten Tabellenplatz, so das Fazit aus diesem Spiel. Bis die Zuschauer aber den Sieg beklatschen durften, sollte doch Höhen und Tiefen auf dem Spielfeld vorüberziehen. Die Gäste waren mit einer Minimalbesetzung von sieben Feldspielerinnen angetreten, es sollte sie nicht davon abhalten ein schnelles Spiel aufzuziehen und auch in der Abwehr kräftig zuzupacken. Das erste Tor fiel in der ersten Minute für die Gäste, dann hielt Zoe Chioato einen Siebenmeter, etwas später dann der Ausgleich durch Tatjana Fürschke und die Dachauer Führung durch einen Tempogegenstoß, den Simone Unger sicher nutzte. Die Gäste glichen noch einmal aus, dann stand die Deckung stabil und konnte auch die gefährliche Linkshänderin auf Herzogenauracher Seite bremsen. Zwei Tore vom Kreis durch Sarah Rocher, ein Tor durch Anne Gerhards und der erste von Tatjana Fürschke sicher verwandelte Siebenmeter, Dachau führte Mitte der ersten Halbzeit mit 6 : 2 und in der 21. Minute gar mit 10 : 4, da waren dann auch die Gäste noch zweimal vom Punkt gescheitert. Zwei kurz hintereinander verhängte Zeitstrafen gegen Dachau brachten einen Siebenmeter für die Gäste und doppelte Unterzahl. Diesmal wurde der Strafwurf verwandelt, zwei weitere Tore gegen die dezimierte Deckung, die Auracher Damen waren auf 10 : 7 herangekommen und nutzten das Momentum des Aufholens. Bis zur Halbzeit konnten sie noch weitere 3 Tore erzielen, Tatjana Fürschke war für die Heimmannschaft noch zweimal erfolgreich, so wurden mit 12 : 10 die Seiten gewechselt. Der Beginn der zweiten Halbzeit gehörte dann wieder dem ASV, nachdem Conny Karg, Tatjana Fürschke und Anne Gerhards erfolgreich waren, war der Vorsprung wieder auf auf fünf Tore gewachsen. Als dann wenig später Franziska Spatz zum 16 : 11 stellte, da unterliefen danach im Angriff zwei Fehler, die die Gäste eiskalt zum Verkürzen nutzten. Vroni Marquart, die nun das Tor hütete konnte gegen die Würfe nur wenig ausrichten, sollte allerdings später in kritischer Situation auch noch einen Strafwurf entschärfen. So verkürzte Herzogenaurach Schritt für Schritt den Rückstand, auch als es in der 46. Minute nach zwei tollen Toren von Anne Gerhards 20 : 16 stand war noch nichts gewonnen. Es waren krasse Fehler im Dachauer Angriff, die es den Gästen ermöglichten innerhalb von drei Minuten auf 20 : 19 aufzuschliessen. Als dann sogar der Ausgleich fiel, war das Team-Timeout in der 55. Minute die logische Folge. Die Angriffsformation wurde umgestellt, prompt gelang durch Sarah Rocher der Führungstreffer zum 21 : 20. Den erneuten Ausgleich erzielten die Gäste mit einem spektakulären und für die Deckung überraschenden Kempatrick, dem dann die Gästeführung folgen sollte. Im Gegenzug diesmal der Ausgleich für Dachau durch das achte Tor von Tatjana Fürschke. Der folgende Gästeangriff blieb erfolglos, die Dachauer Attacke konnte nur auf Kosten eines weiteren Strafwurf gebremst werden. Es waren noch 38 Sekunden zu spielen, Tatjana Fürschke trat zu ihrem fünften Strafwurf an und verwandelte auch diesen zur 23 : 22 Führung. Das letzte Anrennen der Gäste und einen Freiwurf nach der Schlusssirene überstanden die ASV-Damen, zwei Punkte waren gerettet.

Stenogramm
Vroni Marquart (TW), Zoe Chioato (TW), Birgit Surauer, Eva Schmidt 1, Simone Unger 2, Celina Schwaiger, Tatjana Fürschke 9/5, Anne Gerhards 4, Franziska Spatz 1, Sarah Rocher 4, Nicole Vandersee 1, Cornelia Karg 1, Stefanie Unger

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