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Versöhnlicher Saisonabschluss

Am vergangen Sonntag hatten die 3. Damen die 2. Garnitur der SSG Metten zu Gast. Auch wenn der Abstieg schon seit 2 Wochen fest stand, wollte man sich sowohl in Landshut als auch im letzten Spiel vor heimischem Publikum gegen Metten mit Anstand verabschieden und die gute Form der Rückrunde bestätigen.Zudem hatte man mit Metten noch eine Rechnung offen, ließ man sich im Hinspiel mit 33:19 aus der Halle schießen.Von Beginn an ging man konzentriert zu Werke und konnte schnell mit 2:0 in Führung gehen. Man merkte, dass der Druck weg war und die Mannschaft befreit aufspielte.Beim 5:5 konnte Metten das letzte Mal ausgleichen. Ab diesem Zeitpunkt wurden die Fehler der Mettener Damen konsequent durch die 1. und 2. Welle oder schöne Kombinationen bestraft.Da auch die Abwehr gut stand, könnte man sich immer mehr absetzen und Metten immer auf Abstand halten.Diese konzentrierte 1. Halbzeit wurde mit der 16:10 Pausenführung belohnt, was auch die Folge der geringen Fehlwürfe und technischen Fehler war.Der erste Treffer zum 17:10 war den Dachauerinnen vorbehalten, dann aber leider das altbekannte Bild, was während der abgelaufenen Saison schon zu oft Punkte gekostet hatte.Anstatt einfach da weiter zu machen wo man zum Halbzeitpfiff aufgehört hatte, suchte man im Angriff viel zu überhastet den Abschluss und in der Abwehr fehlte entweder die Abspracheoder man ließ sich zu unnötigen Fouls hinreißen mit denen man sich selbst schwächte.Metten konnte nach und nach verkürzen und war 2 Mal kurz davor (17:16 und 19:18) das Spiel nochmal zu kippen.In diesen engen Phasen konnte man dann wieder dagegen halten und zwischenzeitlich wieder auf 4 Tore (22:18 und 23:19) davon ziehen.Entweder war man sich dem Sieg wie zur Halbzeit schon zu sicher, oder man wollte es unnötig spannend machen um den Blutdruck der Trainer in die Höhe zu schrauben.Metten kämpfte wacker und konnte wieder bis zum 23:22 verkürzen. Die letzte Minute spielte man dann doch sehr abgeklärt zu Ende, was während der Saison nicht immer der Fall war.Am Ende war der Sieg trotz allem verdient, auch wenn man anerkennen muss, dass Metten mit einer volleren Bank das Spiel wohl hätte kippen können.Es war ein versöhnlicher Abschluss einer Saison mit vielen Höhen, aber noch mehr Tiefen. In der Rückrunde hat man super gekämpft und als Aufsteiger mit 7 Punkten einen guten Schnitt erreicht, der beiweniger Verletzungspech in der Vorrunde höchstwarscheinlich zum Klassenerhalt gereicht hätte. Aber auch trotz der schlechten Vorrunde, hatte man in der Rückrunde noch alle Chancen den Klassenerhalt zu schaffen. Hier waren dann wohl die Knackpunkte das Unentschieden gegen Ingolstadt, wie auch die knapp Niederlage in Altötting, wo man in beiden Spielen in den letzten 10 Minuten je einen 4-Tore Vorsprungverspielte. Auch, dass man zu Hause alle 9 Punkte holte und auswärts nicht einen einzigen Punkt ergattern konnte, mag ein Grund sein warum es nicht gereicht hat.Man muss diese Saison als Lernprozess sehen, vorallem was den Umgang mit Drucksituationen angeht. Da einige Spielerinnen einen großen Sprung gemacht haben, kann die Saison doch als Erfolg betrachtet werden, auch wenn es am Ende nicht ganz gereicht hat.Durch den Sieg gegen Metten verhalf man den Nachbarn aus Schleißheim zum Klassenerhalt, die am Samstag Karlsfeld besiegen konnten. Hier hat man auch für sich schonmal vorgearbeitet, denn so bleiben den Dachauerinnen nächste Saison 2 schwere Spiele gegen Schleißheim erspart.Für den ASV spielten:Nicole Hanschk (Tor)Isabel Schuk (6), Sonja Schindler (5/4), Julia Schlämmer (4), Stephanie Thurner (2), Christine Albrecht (2/2), Jessica Schwarzmeier (2), Daniela Augustin (1), Brigitte Hauß (1),Martina Hartberger, Bianca Schwaiger, Alexandra Kühner, Deniz Genc, Anne Schulze

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