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Schwarzer Sonntag in Karlsfeld

Es war wie bei den Spielen gegen Dachau 65 und Eching. Jeder war heiß, motiviert und wollte was reißen. Zumindest so lange, bis angepfiffen wurde. Denn dann passierte eben genau das, was auch schon gegen 65 und Eching der Fall war.
Die Anfangsphase wurde wie schon fast obligatorisch verschlafen und von Beginn an musste man einem Rückstand hinterherlaufen.
Man hatte sich einiges vorgenommen und auch gewisse Dinge trainiert, wie man die Karlsfelder knacken wollte. Doch davon war nichts zu sehen. Im Angriff zu wenig Bewegung, einfache Ballverluste und überhastete Abschlüsse, in der Abwehr zu brav und zu langsam und zu guter letzt trafen die Karlsfelder nach belieben.
So lag man nach 15 Minuten bereits mit 4:9 hinten. Time-Out, Torwartwechsel, irgendwas musste ja passieren.
Anschließend stabilisierte man sich etwas und konnte die verbleibenden 15 Minuten zumindest vom Ergebnis her weitestgehend ausgeglichen gestalten. Zum eigenen Unvermögen der ersten 15 Minuten, gesellten sich dann noch großes Pech bei mehreren Pfostentreffern hintereinander und mit ansteigender Spieldauer auch die rapide nachlassende Schiedsrichterleistung des Gespanns aus dem Alpenvorland dazu.
Zur Halbzeit lag man mit 8:14 im Rückstand. Weniger als in Eching (11:19) oder daheim gegen 65 (40. Minute 11:22).
In beiden Spielen konnte man mit Kampf und Einsatz wieder rankommen und mit etwas mehr Glück in engen Situationen Punkte holen hätte können. Genau das war auch die Devise in der Halbzeit.
Bis zur 40. Minuten konnte Karlsfeld auf 12:20 stellen, aber auch hier glaubte man noch daran hier was holen zu können.
Doch wie schon im 1. Abschnitt lies man Chance um Chance aus, oder scheiterte am Pfosten. Hinzu kamen dann einige fragwürdige Entscheidungen der Unparteiischen, die durch ihre Art zu pfeifen, in ein stets faires Derby, unnötige Härte reinbrachten und nicht auf beiden Seiten die gleiche Linie pfiffen.
Es kam an diesem Tag alles zusammen, man schmeckte nochmal leicht ran, verlor am Ende aber verdient mit 23:26.
Es ist kein Trost, aber man muss konstatieren, dass auch hier trotz einer schwachen Leistung mehr möglich gewesen wäre.
Bleibt festzuhalten, dass man nun gegen die ersten 4 der Tabelle verloren hat, wobei man mit mehr Abgeklärtheit oder Glück auch 2 bis 3 Punkte mehr hätte holen können.
Aber hätte, wenn und aber...Hätte der Hund nicht geschissen, hätte er den Hasen auch gekriegt.

Nun gilt es sich auf die nächsten Aufgaben gegen Manching, Schrobenhausen und Mainburg zu konzentrieren, denn hier werden noch wichtige Punkte im Kampf um den 5. Platz vergeben.

Für den ASV spielten:
Schäfer, Holzer (Tor)
Zeiner (2), Pangerl (1), Stoschek (2), Konwitschny (2), Putnik (1), Beier (4), Hamann, Hoffmann (3), Peters (5/2), Mehlhase, Sauer, Schumacher (3)

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