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Winkelhaid geknackt, wenn auch nur knapp

Mit einem knappen Erfolg kehrten die Bayernligadamen von ihrem Auswärtsspiel zurück, sie hatten den TSV Winkelhaid mit 26 : 24 besiegt. Bis es soweit war erlebten sie ein Wechselbad der Gefühle, denn Phasen deutlicher Führung wechselten sich mit Schwächephasen ab. Gegen eine Mannschaft, die mit körperlicher Präsenz, individueller Spielstärke und mannschaftlicher Spielfähigkeit auftrat gab es leichte Anfangsschwierigkeiten. Doch aus einer sehr engagierten Deckung heraus stablisierte sich dann auch der Angriff und so konnten die Dachauer Damen mit einer 13 :9 Führung in die Pause gehen. Eine höhere Führung wäre möglich gewesen, ließ man doch einige Chancen ungenutzt. Nach dem Wiederbeginn leistete man sich leider eine erste Schwächephase, Winkelhaid kam auf zwei Tore heran. Der ASV konnte den Schalter wieder umlegen, sichere Abwehr und schnelles Angriffsspiel brachten eine 20 : 15 Führung, aber es hätte auch eine höhere Führung sein dürfen, denn erneut werden nicht alle Chancen genutzt. Winkelhaid reagiert mit einem Wechsel der Torhüterin, Dachau kommt zweimal in Unterzahl, spielt unkonzentriert und macht Fehler. So schmilzt der Vorsprung dahin und Winkelhaid ist beim 20 : 19 wieder an Dachau dran. Mit dem Schwung des erfolgreichen Aufholens kämpft die Heimmannschaft weiter, Dachaus Spiel bleibt fahrig und so ist es nur konsequent, das die Führung verloren geht. Mit 24 : 23 führt der TSV gut drei Minuten vor Spielende. Aufgeben war allerdings noch nie Sache der Dachauer, Sarah Rocher erzwingt mit einer Energieleistung einen Siebenmeter, den Tanja Fürschke sicher zum Ausgleich nutzt. Die auch ausgesprochene Zeitstrafe und damit Überzahl für den ASV wird nun entscheidend. Die Damen können zwei Ballverluste der Gastgeber erzwingen und in zwei Tore umwandeln, die zum knappen und am Ende sehr glücklichen Sieg führen, der aufgrund der fast dauernden, teilweise recht hohen Führung aber nicht unverdient ist.


Am Ende steht ein Spiel mit sehr knappem, am Ende zum Glück noch positivem Ausgang gegen einen starken Gegner. Auf die kämpferische Einstellung und Motivation kann uneingeschränkt aufgebaut werden. Der Deckungsverband überzeugte über weite Strecken wieder, aber man muss dringend konsequenter mit den eigenen Chancen umgehen und leichte Ballverluste vermeiden.Sehr positiv ist, dass die Mannschaft am Ende einer beinahe schon verlorenen Partie immer weiter an sich geglaubt hat, und sich mit mentaler und körperlicher Stärke doch noch zu einem Sieg durchkämpfen konnte.

Stenogramm
Vroni Marquart (TW), Zoe Chioato (TW), Birgit Surauer, Simone Unger 6, Celina Schwaiger, Tatjana Fürschke 4/2, Anne Gerhards 2, Sarah Werthmüller, Franziska Spatz 2, Sarah Rocher 4, Vanessa Werner, Cornelia Karg 4, Stefanie Unger 3, Eva Walk 1

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