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ASV II vs MTV Ingolstadt

Das dreckige Dutzend

Es waren dero vier Gesetzlose zum dreckigen Dutzend gestoßen, alle bereits in früheren Zeiten hochdekorierte Strategen der Handballzunft. Darunter ward ein Abdecker, ein Züchtiger, ein Totengräber und ein Nachtwächter. Man wollte den Mächtigen ein Bein stellen, und es sah lange Zeit so aus, als möge Ihnen dies auch gelingen.
Man ließ den Gästen den Vortritt, wie man es von den Altvorderen gelernt hatte (0:1), doch dann nahm man den Fehdehandschuh auf und schlug zurück (6:5). Immer wieder stießen die Gegner voran, was aber von den Gefährten wieder egalisiert wurde (10:10). Man ward wohl selbst etwas überrascht, dass man mithalten konnte, und deshalb kam es kurz vor einer Atempause zu einem kleinen Rückstand (12:15).
Just in dieser Rast brachte S‘ ascha der Wüterich, der bereits vom Baum der Erkenntnis genascht hatte, eine Ansprache in reinstem Sütterlin unters Volk: „Kämpfet weiter, oh tapfere Recken! Die Macht Midgarts steht euch zur Verfügung! Noch ist Dachauenland nicht verloren!“
Und so ging man frisch ans Werk, schenkte den Landsknechten den einen oder anderen ein (17:17) und ward frohen Mutes. Doch dann spielten die Rivalen mit härteren Bandagen: sie mischten Beton in ihrem Bollwerk an und so ward schier kein Durchkommen mehr durch ihre Reihen (19:26). Erhobenen Hauptes ging man nun in die letzten Scharmützel und musste sich deutlich geschlagen geben (22:31).
Trotz allem war es ein guter Abend im Dachauenland und S‘ascha tröstete die Geschlagenen: „Der Sieger hat viele Freunde; der Besiegte hat gute Freunde! Die Zukunft der Zukunft liegt in der Zukunft!“

Mein Freund ist aus Leder

Holzer & Pröll im Tor, Gyüge 5/2, Stoschek 1, Zeiner 2, Putnik 2, Steinberger 5/3, Hamann, Thätter 3, Hoffmann 2, Peters 1, Mehlhase 1, Sauer, ‚Heumann


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