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Niederlage im Spitzenspiel

Die ersten Herren des ASV Dachau haben vergangenes Wochenende eine empfindliche Niederlage einstecken müssen und gingen am Ende im Spitzenspiel der Bezirksoberliga gegen die Bayernliga-Reserve TG Landshut II als Verlierer mit hängenden Köpfen vom Platz. Damit steht die Mannschaft um Trainer Frank Graf früh in der Saison mit 4 Minuspunkten im Niemandsland der Tabelle.

Das ausgerufene Spitzenspiel hielt das was es versprach, eine sehr gut gefüllte Halle sah zwei starke Mannschaften auf hohem Niveau über dessen Ausgang schließlich nur Nuancen entscheiden sollten. Mit prall gefülltem Kader präsentierte sich der Gastgeber, der nach dem Abschlusstraining auf Tobias Bärsch und Christoph Heumann verzichten musste, einer Mannschaft aus Landshut, die mit vielen jungen und technisch versierten Spielern gespickt ist. So entwickelte sich ein rasantes Match, das von den beiden Schiedsrichterinnen vom SV Anzing mit ruhiger, aber disziplinierter Hand sehr souverän geführt wurde und zunächst auf Augenhöhe begann (6:6). Wenige Minuten später stand es weiterhin Unentschieden (10:10), keine Mannschaft konnte sich absetzen. Die eine legte vor, die andere konnte ausgleichen. Doch schon zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich ein Muster ab, was sich am Ende für die Niederlage als ausschlaggebend darstellte. Mit schönen Spielzügen und wenigen technischen Fehlern kam man immer wieder frei vor das Landshuter Gehäuse und in aussichtsreiche Position, doch Lukas Sigl im Tor der Gäste erwischte einen absoluten Sahnetag und hielt seine Mannschaft mit teils überragenden Paraden im Spiel. Dennoch konnten die Stadtwälder in Führung gehen und diese auch bis zur Pause behalten (15:13). Trainer Frank Graf fand wenige kritische Worte zu dieser ersten Halbzeit, war doch das Spiel endlich den Maßstäben seines Teams entsprechend und nur der Abschluss noch ausbaufähig.

Guten Mutes ging man in die zweiten dreißig Minuten, doch anfangs sah man sich in einer doppelten Unterzahl auf die Probe gestellt, die Landshut eiskalt im Stile einer Spitzenmannschaft ausnutzen und schnell ausgleichen konnte (17:17). Das Spiel jetzt ähnlich wie in der ersten Halbzeit auf Augenhöhe, keines der beiden Teams konnte sich absetzen und auf Dachauer Seite war es der wiedergenesene Rene Sperrer, der ein sehr gutes Spiel ablieferte und endlich sein Leistungsvermögen verletzungsfrei abrufen konnte (7/1). Auf Seiten der Landshuter waren es die beiden Rückraumrecken Tobias Gretsch (7) und Matthias Müller (13/6), die die Stützen im Landshuter Spiel waren und Tor um Tor erzielen konnten. Nach weiterem ausgeglichenem Spielausgang (23:23) leisteten sich die Stadtwälder leider eine mehr-minütige Tiefschlafphase, die Landshut zu einer Vorentscheidung zu nutzen wusste und fünf Treffer in Folge erzielte (23:28). Ein weiterer vergebener Siebenmeter, der angesprochene Gästetorwart hielt deren fünf, zwei Gegenstöße und zwei Torhüter auf Dachauer Seite, die über die gesamte Spielzeit leider keine Hand an den Ball bekamen und das Spiel schien entschieden. Kämpferisch kann man den Stadtwäldern keinen Vorwurf machen, sie versuchten noch einmal alles und kamen auf drei Tore heran (28:31). Wenn in dieser hitzigen Phase der treffsichere Chris Dück (4) nicht mit glattrot berechtigt vom Feld geschickt worden wäre und ein weiterer Gegenstoß verwertet hätte werden können, dann wäre das Spiel vielleicht noch einmal spannend geworden. Doch allem Hätte-Wäre-Wenn zum Trotz, die Mannschaft um Trainer Wolfgang Zitterbart bestätigte ihre gute Leistung in den ersten Spielen der Saison und gewann am Ende auch nicht ganz unverdient mit 29:34 und bleibt somit ungeschlagen an der Tabellenspitze.

Für die Dachauer heißt es jetzt erstmal sich zu sammeln, die Geschehnisse zu verarbeiten um dann im Training die Fehler anzusprechen und endlich wieder konstant gute Leistungen zu bringen. Damit hat man jetzt zwei Wochen Zeit, denn es steht ein spielfreies Wochenende an und erst am Samstag, den 15.11.14 geht es für die Stadtwälder zum Aufsteiger aus Moosburg.

Es spielten: Matthias Stephan und Michael Penk im Tor; Viktor Schwalbe (1), Rene Sperrer (7/1), Julian Hagitte (1), Chris Dück (4), Matthias Fuchs (4), Kilian Schwalbe (2), Maxi Walk (4), Matthias Hauß (4/2), Benedikt Hagitte (2), Maxi Hauß, Stefan Pröll und Ferdi Hauß.

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