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DAH II gg HSG Glonntal

„…den hab ich natürlich absichtlich reingelassen. Nachdem der Matze schon zwei in den Nullwinkel kassiert hat, konnt ich ihn doch ned so schlecht ausschaun lassen“ fantasierte Holzer sich seine kleine heile Welt zusammen. Sie hatten Glonntal mit 32:21 nieder gerungen, da kann man sich die Realität schon mal etwas schöner malen.
Und das kam so: Es lief alles nach Plan, bereits nach einer Minute führte man 2:0, vergab dann aber einige Chancen und lag mit 2:3 hinten. Aber der Rückstand währte nicht lange, da Matze die Kat..äh Glatze nun einige schöne Dinger entschärfte. Und Zack - ward man mit 7:3 vorne. Die Abwehr hatte den Gegner nun besser im Griff und so konnte man sich absetzen, nicht zuletzt weil die Schwalbe einen Überflug nach dem anderen ansetzte und Oldschool Pangerl dermaßen in Szene setzte, dass dieser gar nicht anders konnte als 5 (in Worten: fünf!) Tore bei zu steuern. Das gab es schon nicht mehr, seit er mit Bernhard Kempa 1957 Meister im Großfeld wurde! (Halbzeit 17:12)
Aber auch die 3 A-Junker trugen ihren Teil zum Sieg bei (insgesamt 10 Tore).

Highlight in der ersten Halbzeit war dann aber ein Wurf des Rechtsaußen von Glontal aus eben besagten Nullwinkl ins kurze Kreuzeck über Matzens Kopf hinweg. Das sollte ihm nicht noch einmal gelingen! - Doch.
Das passierte tatsächlich noch einmal, diesmal ausm Minuswinkel. Dann wechselte sich Spielertrainer Holzer ein, der insgesamt 4 von 5 Strafwürfen vereiteln konnte. Aber auch bei ihm gelang dem Spieler 13 dieses Husarenstück. War völlig ungefährlich für den Kopf des Torhüters, weil einfach perfekt geworfen.

Ein letztes „AAAHHHHH“ füllte die Halle, als Holzer nach einer Parade Richtung Seitenauslinie beschleunigte, um den Ball ins Toraus zu lenken (für Tor ab). Allerdings hatte er mindestens 100 Sachen drauf und bewegte sich so in Richtung der dort liegenden Weichbodenmatte, wo es sich einige Frauen, Kinder und Sonntagsausflügler bequem gemacht hatten. Eine Katastrophe erschien unausweichlich! Doch Holzer hatte sein „No Collision System“ rechtzeitig kalibriert und so wurde aus dem ängstlichen, mit weitaufgerissenen Kinderaugen vorgetragenen „OOOHHHHHH“ ein erleichtertes und anerkennendes „AAAHHHHHHH“ mit Szenenapplaus.

Schäfer & Holzer im Tor, Zeiner 1, Pangerl 5, Stoschek 2, Konwitschny 1, Hamann 1, Schwalbe 1, Hoiffmann 4, Peters 1, Mehlhase 5/3, Pscherer 2, Streller 4, Dehn 4



Mein Freund ist aus Leder.

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