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Wenige Tore, aber genug zum Siegen

Das Spiel der Bayernligadamen des ASV Dachau gegen die TS Herzogenaurach bot fast alles, was man von einem Handballspiel erwartet. Emotionen auf beiden Seiten, Spannung bis zum Schlusspfiff und mit dem ASV auch einen verdienten Sieger, nur eins nicht, viele Tore. Am Ende hatte der ASV Dachau das Spiel mit 13 : 11 gewonnen und dies hatten sich die Damen vom Stadtwald auch redlich verdient, die Revanche für die Hinspielniederlage geglückt. Die Gäste, als Tabellendritter angereist, begannen allerdings mit dem Torewerfen, 2 : 0 gingen sie in Führung und erst nach 7 Minuten markierte Simone Unger den Anschlusstreffer. Erneut erhöhten die Gäste auf 3 : 1, nun war es Tatjana Fürschke, die von Außen zweimal erfolgreich war und so das Spiel wieder auf Anfang setzte. Eva Walk erhöhte vom Punkt auf 4 : 3 für Dachau, wieder glichen die Gäste aus bis Johanna Leubner und Simone Hofmann mit zwei schnellen Tore beim 6 : 4 den Vorsprung etwas vergrößern konnte. Doch dann machten die Dachauer Damen Fehler im Angriff,der Ball ging verloren, die Konter verwandelte Herzogenaurach. Nach 22 Minuten stand es erneut Unentschieden, 6 : 6 der Spielstand. Bis zur Pause waren die Gäste noch zweimal erfolgreich, Dachauer Angriffe scheiterten auch immer wieder an der gut haltenden Torfrau und so lag der ASV beim Pausenpfiff mit 6 : 8 zurück. War es bis dahin schon ein Spiel der Deckungsarbeit und der Torfrauen, in der zweiten Halbzeit sollte sich dies noch verstärken, wenn auch zum Vorteil der Heimmannschaft. Zunächst war dann noch einmal Herzogenaurach am Drücker, die in Überzahl das neunte Tor schaffte. Das war es dann allerdings erst mal für die Gäste, Franzi Spatz, noch in Unterzahl des ASV, und Simone Hofmann waren erfolgreich, in der 34. Minute stand es nur noch 8 : 9, acht Minuten vergingen, Simone Unger setzte sich auf außen durch, 9 : 9, Anne Gerhards aus dem Rückraum, Dachau führte wieder mit 10 : 9 und musste kurz darauf doch den erneuten Ausgleich hinnehmen. Es dauerte wieder sechs Minuten, dann brachte Simone Unger den Ball mit einem Tempogegenstoß an der Gästetorfrau vorbei, die sich auch schon im Halten freier Würfe ausgezeichnet hatte. Kurz darauf konnte sich dann Sarah Rocher auszeichnen, Dachau führte in der 52. Minute mit 12 : 10. Das dritte und letzte Tor der Gäste in dieser Halbzeit fiel in der 53. Minute zum 12 : 11 und einen weitere Spielminute später verwandelte Simone Hofmann einen Siebenmeter sicher zum 13 : 11. Das war der Endstand, die Angriffe der Gäste blieben entweder in der Dachauer Deckung hängen oder Zoe Chioato war Endstation der Würfe. Gleiches galt leider auch für den Dachauer Angriff, aber nur drei Tore in einer Halbzeit zugelassen zu haben, das ist schon einen besondere Leistung, wenn man selber sieben erzielen kann.



Stenogramm:
Zoe Chioato (TW) Elisabeth Grenzmann (TW), Simone Hofmann 3/1, Simone Unger 3, Tatjana Fürschke 2, Anne Gerhards 1, Johanna Leubner 1, Conny Karg, Eva Walk 1/1, Birgit Surauer, Sarah Rocher 1, Steffi Unger, Franziska Spatz 1

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