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Letzte Auswärtshürde in Altötting erfolgreich gemeistert

Letzte Auswärtshürde in Altötting erfolgreich gemeistert

Geht es nach der reinen Tabellensituation, so war die Favoritenrolle klar definiert. Der Tabellenzweite ASV Dachau traf auf den im Abstiegskampf befindlichen TV Altötting. Doch man war gewarnt, hatte doch Altötting noch vor Wochenfrist den Tabellenfünften SC Freising in deren Halle mit 24:19 geschlagen. Bis zum 4:4 in der 10. Spielminute entwickelte sich ein sehr zäher Spielverlauf, der gerade auf Dachauer Seite von einer Vielzahl von technischen Fehlern geprägt war. Und noch ein weiteres Kuriosum: Routinier und Abwehrchef Christoph Heumann stand zu diesem Zeitpunkt nach einer roten Karte mit drei mal 2-Minuten bereits schon wieder unter der Dusche. Nach einer überhart bestraften Abwehrsituation mit 2 Minuten folgte durch Meckern die nächste Bestrafung durch die Schiedsrichter und Coach Frank Graf war früh gezwungen in der Abwehr entsprechende Umstellungen vorzunehmen. Doch dies sollte sich nicht zum Nachteil entwickeln. Tobias Bärsch sprang in der Abwehr nahtlos ein und im Angriff konnten durch Julian Hagitte, Matthias Fuchs sowie Viktor Schwalbe Tore erzielt werden. So setzte man sich über die Spielstände 5:7 bis auf 7:11 kontinuierlich ab. Auch die weiteren Umstellungen und Einwechslungen brachten keinen Bruch ins Spiel und einfache Rückraumtore durch Maximilian Walk sowie über Außen durch Ferdinand und Maximilian Hauß ließen eine vorerst beruhigende Halbzeitführung von 10:15 auf der Anzeigentafel stehen. Doch Durchgang zwei sollte turbulent werden.
Bis zum 13:17 hatten die Stadtwälder noch die Zügel in der Hand, ehe die Schiedsrichter für etwas Ordnung auf dem Parkett sorgten. Durch häufiges Unterzahlspiel wurde der Vorsprung kontinuierlich geringer und pendelte sich jeweils auf 2-3 Tore ein. Aber auch die Chancenverwertung wurde drastisch schlechter. Sowohl beim 20:23 als auch beim 21:24 konnten zwei Konter durch Matthias Fuchs nicht erfolgreich abgeschlossen werden und auch Viktor Schwalbe wollte dem in nichts nachstehen. Die kämpferisch starken Altöttinger um ihren an diesem Tage sehr gut aufgelegten Torhüter verkürzten Zug um Zug und beim 25:25 stand das Spiel plötzlich auf Messers Schneide. Ein erneuter taktischer Wechsel der Torhüter von Michael Penk auf Matthias Stephan sowie Maximilian Walk mit zwei Rückraumtoren stellten dann den Endstand von 26:28 für die Stadtwaldherren sicher.

Fazit von Trainer Frank Graf: Mit insgesamt zehn 2-Minuten-Strafen (nur drei für Altötting), weiteren 18 technischen Fehlern und einer schwachen Chancenverwertung gegen eine gut aufgelegte Altöttinger Mannschaft zu gewinnen ist nicht selbstverständlich. Am Ende heißt es zwei Punkte geholt – mehr gibt es ohnehin nicht !

Aufstellung: Michael Penk und Matthias Stephan im Tor, Maximilian Hauß (2), Viktor Schwalbe (3), Stefan Pröll, Tobias Bärsch, Julian Hagitte (4), Matthias Fuchs (5/1), Kilian Schwalbe (2), Christoph Heumann (3*2-Minuten) Ferdinand Hauß (2), Maximilian Walk (6), Matthias Hauß (3) und Stefan Gyüge (1/1).

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