Banner

Wie die Stadtwaldhelden den großen pafischen Xerxes besiegten – ein (Stadtwald)Heldenepos

„Dort kauern die Barbaren in ihrer Angst! Kalte Klauen des Schreckens umschließen sie! Ihre Herzen zu Eis gefroren!“ Und so zog das kleine stadtwaldische Heer gegen den übermächtigen pafischen Gegner auf das Schlachtfeld. Sie waren nur 300 und wussten sich einem Heer von 10000 gegenüber. Doch sie waren guten Mutes. "Bereitet euer Frühstück und esst tüchtig, denn noch heute Abend speisen wir in der Hölle !" ermunterte sie Hoffonidas.

Schließlich erreichten sie die Talenge und wurden ihrer Gegner gewahr: „Da sind sie die Unsterblichen ... wir stellen ihren Namen heute auf die Probe! Dies ist der Ort an dem wir sie aufhalten! Genau hier werden wir kämpfen und genau hier werden sie untergehen! Merkt euch diesen Tag Männer, weil er von nun an und für alle Zeit euch gehören wird!"

Die Pafer machten sich bereit und stießen in einer ersten wuchtigen Angriffsformation vor. Geschickt wichen die Stadtwaldhelden zurück, nahmen das Kriegsbeil auf und jagten der abdrehenden Gegnerschaft hinterher (0:1, 3:6). Die Pafer waren völlig perplex ob des ihnen geleisteten Widerstandes. Doch es konnte sich nur um eine kleine Delle des Schicksals handeln, führten doch ihre Götter ihre Säbel. Und so führten sie Angriffswelle auf Angriffswelle gegen das Häufchen der Verteidiger, die jedoch, angeführt von ihrem 100 jährigen Golem Hauserion Hieb auf Hieb parierten und den Pafern immer größere Verluste beizubringen (7:10; 9:15).

Ein pafischer Parlamentär wurde geschickt, um zu verhandeln: „Tapfere Stadtwaldhelden! Ihr habt den höchsten Respekt von unserem gottgleichen Führer Xerxes erworben. Doch nun ist genug Blut geflossen. Streckt Eure Waffen, knieet nieder und werdet Teil des großen Reichs der Pafer!“ "Du bist ebenso gütig, wie du göttlich bist, Xerxes. Nur ein Wahnsinniger würde dieses Angebot ablehnen. Nur... die Vorstellung zu knien, naja weißt du, das abschlachten so vieler deiner Männer heute Morgen, hat mir einen lästigen Krampf im Oberschenkel beschert. Niederknien fällt mir also gerade schwer." "Das ist Blasphemie - das ist Wahnsinn!!" "Wahnsinn? Mmmh.. DAS IST STADTWALD....!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!" „Aber Hoffonidas, wir können noch so viel voneinander lernen!" - "Falls es dir entgangen ist: Ihr habt schon den ganzen Abend von uns gelernt!" „Nun gut! Unsere Pfeile werden eure Sonne verdunkeln." - "Dann kämpfen wir im Schatten!"

Sofort entspann sich wieder ein schrecklicher Kampf. Die Pafer schickten nun ihre gefürchteten Kampfelefanten in die Schlacht. Wieder und wieder sausten deren morgensternbewehrten Rüssel auf die 300 hernieder und zeigten einige Wirkung (10:15; 15:18; 20:21). Ottolides wurde verletzt, doch er rappelte sich auf: „Es ist nur EIN Auge mein Herr, die Götter waren so gütig mir ein zweites zu geben." Kein Rückzug! Keine Unterwerfung!.." rief Hoffonidas den Verbliebenen zu. Und die Stadtwäldler wechselten die Taktik. Der linkische Flankenwächter Marionidas (7) wurde nun auf der Mitte des Schlachtfeldes positioniert. Die Pafer spotteten: „Da könntest Du ebenso ein Weib gegen uns kämpfen lassen!“ Doch Steinidas (8/5) verhöhnte den Gegner: "Oh, du kennst unsere Frauen nicht. Wie ich das sehe hätte ich genauso gut sie hier aufmarschieren lassen können!"

Es sollte sich als der entscheidende taktische Vorteil herausstellen. Binnen weniger Augenblicke parierte Marionidas dreimal einen weibisch ausgeführten Angriff zweier pafischer Spießgesellen, durchbrach dadurch die gegnerischen Abwehrreihen und konnte pegasusgleich drei erfolgreiche Hiebe gegen deren Befehlshaber führen. (21:24). „Schenkt ihnen nichts, aber nehmt ihnen alles!“ rief es nun wie aus tausend Kehlen. Wie berauscht überliefen die Stadtwaldhelden die Pafer förmlich. Deren Abwehrphalanx war nun mehr als brüchig und befand sich in Auflösung (21:28). Weinend stoben sie auseinander und schließlich fiel auch der letzte Schlachtelefant. (24:29)

Das Siegesgeschrei war ungeheuerlich! Lange waren die Pafer nicht so geschlagen worden. Die Stadtwaldhelden lagen sich in den Armen, twitterten ihren Sieg in die Welt hinaus (humbahumbahumba täterää) und riefen den Zaungästen zu: Wanderer, kommt ihr nach Ingolstados, berichtet dort Ihr habet uns kämpfen sehen, wie es das Gesetz es befahl!


Mein Freund ist aus Leder


Hauser & Holzer im Tor, Zeiner (4), Stoschek (1), Konwitschny (1), Steinberger (8/5), Hamann (1), Franke, Gierke (6), Mehlhase, Sauer, Huber, Reuß (1), Putnik (7)

zum Archiv

Golem der Pafer - Hartmairion schrieb am 27.01.2014 um 12:25:43

Servus ihr Stadtwaldhölden,
wieder mal ein überragender Bericht, vermutlich vom 100-jährigen Hauserion? So bitter es is, verdient gewonnen!!
Schöne Grüße aus dem Hopfenland!

Kommentieren:

Name:
Text: