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Abwehr hält in der zweiten Hälfte den Sieg fest

Mit einer insbesondere im zweiten Spielabschnitt deutlichen Leistungssteigerung in der Abwehr haben die ersten Herren des ASV Dachau das schwere Auswärtsspiel beim SC Freising mit 26:30 (16:14) für sich entschieden. Die Mannen um Trainer Frank Graf haben sich somit als alleiniger Zweiter in der Tabelle gefestigt, da Mainburg überraschend einen Punkt bei der Landshuter Reserve liegen ließ.
Zwei Ausfälle musste man kompensieren, Maximilian Walk (beruflich) und Matthias Fuchs (verletzt) fehlten dem ASV-Rückraum und so galt es vor dem Spiel extrem fokussiert und von Anfang an hellwach zu sein, hatte man doch das Hinspiel etwas verschlafen, was zu einem 27:27 Unentschieden und einem Punktverlust führte. Und so startete man auch in die Partie, mit schnellem Angriffspiel aus einer sicheren Abwehr heraus gelang es die ersten Akzente zu setzen und zu Beginn des Spiels in Führung zu gehen. Die Heimmannschaft aber ließ sich nicht beeindrucken und konnte zunächst immer wieder ausgleichen, um dann das erste Mal für eine Drei-Tore-Führung zu sorgen (8:5). Auch wenn die Dachauer sich weiterhin im Spiel hielten und dran blieben, der letzte Biss fehlte einige Zeit und so war es nicht verwunderlich, auch aufgrund einiger äußerst unglücklichen Entscheidungen der beiden Schiedsrichterinnen, die man an dieser Stelle aber für ein hartes, aber nie unfaires Spiel loben muss, welches nicht einfach zu leiten war, dass man vier (12:8) und sogar fünf Tore (15:10) in Rückstand lag. Durch eine Überzahl und zwei schnellen Toren kämpften sich die Gäste wieder heran und wenige Sekunden vor der Halbzeit gelang der Anschlusstreffer zum 16:14, gleichzeitig der Pausenstand. Nach mahnenden Worten von Trainer Frank Graf in der Pause, noch agiler und aggressiver in der Abwehr zu Werke zu gehen und konzentrierter beim Abschluss zu sein, wollte man mit Ballbesitz und in Überzahl Nadelstiche setzen und den Ausgleich erzielen. Doch die ersten Minuten nach der Halbzeit waren auf Dachauer Seite von technischen Fehlern geprägt, Freising nutzte dies eiskalt aus und ging erneut mit vier Zählern in Führung (19:15). Doch die Gäste sind für ihre Kampfstärke bekannt und so konnte erstmals seit geraumer Zeit der Abstand auf ein Tor reduziert werden (19:18), um einige Augenblicke darauf für den Ausgleich zu sorgen (20:20). Einige Umstellungen durch Frank Graf hatten nun Erfolg, so konnte sich nun der einzig verbliebene halblinke Rückraumspieler Julian Hagitte (7) auf den Angriff konzentrieren, der durch einen sehr starken Christoph Heumann in der Abwehr vertreten wurde. Im Angriff zeigte sich nun Stefan Pröll am Kreis als treffsicher und der eigentlich etatmäßige Kreisspieler, Matthias Hauß, setzte nun von der Mitteposition aus Akzente und erledigte seine Sache ausserordentlich souverän (6). Das Spiel blieb weiterhin ausgeglichen, wenige Minuten vor Schluss stand es erneut Unentschieden (25:25) und die Zuschauer waren auf eine heiße Schlussphase eingestimmt. Doch die erste Führung nach den Anfangsminuten (26:28) verwalteten die Dachauer geschickt, die Abwehr stand jetzt extrem sattelfest und trotz offener Deckung der Freisinger gelangen den Gästen weitere zwei Treffer zum Endstand (26:30).
Es spielten: Matthias Stephan und Michael Penk im Tor, Maxi Hauß (1), Viktor Schwalbe (1), Stefan Pröll (4), Benni Thätter (1), Julian Hagitte (7), Christian Guggenberger (4), Kilian Schwalbe (1), Matthias Hauß (6), Stefan Gyüge (5/4), Christoph Heumann und Ferdi Hauß.

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