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Wenn Johanna nicht getroffen hätte oder Sieg gegen HSG Fichtelgebirge

Einen Heimsieg konnten die Bayernligadamen des ASV Dachau für sich verbuchen, sie behielten beim 30 : 27 Erfolg gegen die HSG Fichtelgebirge beide Punkte und haben nun ein ausgeglichenes Punktekonto. Es war ein spannendes und auf beiden Seiten mit viel Emotionen geführtes Spiel, das den Zuschauern geboten wurde und man musste lange auf den Sieger warten. Conny Karg warf das erste Tor, auch noch das zweite für Dachau, aber jedes mal glichen die Gäste prompt aus. So ging es eigentlich die erste Halbzeit weiter. Allerdings war die HSG da vor allen Dingen mit Siebenmetern erfolgreich, und die Heimmannschaft musste schon erste Zeitstrafen hinnehmen. Mehr als drei Tore Vorsprung konnten sich die ASV Damen nicht erkämpfen, Anne Gerhards, Tatjana Fürschke, Johanna Leubner, Vanessa Werner und Simone Hofmann konnten die Gästetorhüterin bis zur Halbzeit 15-mal überwinden, aber auch Eli Grenzmann im Tor musste 14-mal hinter sich greifen. Die zweite Halbzeit brachte den besseren Start der Heimmannschaft, Tatjana Fürschke, Anne Gerhards und Franzi Spatz trafen und erhöhten auf 18 : 14. Leider ging dann auch das Zeitstrafenverteilen der Schiedsrichter weiter, neun mal wurden Dachauer Spielerinnen im Verlaufe des Spiels vom Platz gestellt, nur dreimal die Gästespielerinnen. Die dezimierte Deckung wurde immer wieder überwunden und so kam die HSG Tor um Tor heran, glich aus und brachte dann bis zur 40. Minute Dachau mit 2 Toren beim 20 : 22 in Rückstand. Johanna Leubner verkürzte, Fichtelgebirge konterte prompt. Dann aber zwei schnelle Tore von Anne Gerhards, ein gefühlvoller Pass von Eli Grenzmann, der in Johanna Leubner eine erfolgreiche Abnehmerin fand, Dachau war wieder mit einem Tor vorne. Nun ging das Kämpfen weiter, Fichtelgebirge glich aus, wieder war es Johanna Leubner die für die Dachauer Führung sorgte. Zwei Minuten später, knapp 50 Minuten waren gespielt, waren die Gäste wieder in Front. Nach zwei weiteren Dachauer Toren und einem Gegentor stand es in der 53. Minute mal wieder unentschieden, 27 : 27. Die nun folgenden Minuten sahen eine aufopferungsvoll kämpfende Dachauer Deckung, die fast jeden Wurfversuch verhindern konnten. Wenn nicht dann hielt Elisabeth Grenzmann. Vier Minuten lang keine Tore und dann kamen die Minuten der Johanna Leubner. In der 57 Minute lief sie zum Kreis ein, wurde angespielt und überlupfte die Gästetorhüterin zum 28 zu 27. Der Gästetrainer trieb sein Mannschaft von der Außenlinie an, es nützte nichts, die Dachauer Defensive stand, wieder in Ballbesitz, gutes Freispielen von Johanna Leubner,, erfolgreicher Heber, 29 : 27. Das klappte auch in der 60. Minute noch einmal, 30 : 27, die letzten Sekunden gingen dahin. Das Spiel war gewonnen, die Zuschauer verabschiedeten die eigene Mannschaft mit viel Beifall.



Stenogramm:
Vroni Marquart (TW) Elisabeth Grenzmann (TW), Simone Hofmann 4/3, Simone Unger, Tatjana Fürschke 5, Anne Gerhards 6, Johanna Leubner 9, Franziska Spatz 2, Vanessa Werner 1/1, Nicole Vandersee , Conny Karg 3, Eva Walk, Birgit Surauer, Sarah Rocher

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