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Kleiner Nackenschlag im Nachholspiel

Im ersten Aufeinandertreffen nach dem Spitzenspiel gegen Altenerding war der Landesliga-Absteiger aus Freising zu Gast. Die Mannen vom Stadtwald kamen im Heimspiel aber nicht über ein Unentschieden (27:27) hinaus.
Einigen lag vielleicht noch das Spitzenspiel in den Knochen, anderen eher im Kopf. Dass man keinen Gegner in der BOL auf die leichte Schulter nehmen darf ist bekannt, dennoch hatte es den Anschein dass die Stadtwälder um Trainer Frank Graf dies mit dem SC Freising taten. Zu lasche Abwehrarbeit, hastige Abschlüsse und unkonzentriert vorgetragene Angriffe, das waren die Hauptkritikpunkte, die nach einer schwachen ersten Halbzeit in der Kabine angesprochen wurden, aber nicht den erhofften Erfolg erzielen konnten. Aber nun von vorn. Freising trat von Beginn an konzentriert auf und konnte das Spiel ausgeglichen gestalten. Das Schema war in den ersten 30 Minuten fast immer das Gleiche. Der ASV legte vor, Freising glich aus. Halbzeitstand: 12:12. Mit Wut im Bauch und ordentlich Kopfschütteln ging es in die Kabine, allein die Anzahl der technischen Fehler (17) sagte alles aus. Nach der Kabinenansprache versprach man sich Besserung und sofort konnte man mit zwei Toren in Führung gehen (15:13). Doch Freising ließ sich nicht beeindrucken und ging ihrerseits wieder in Führung (15:16). Was dann folgte war ein Spiegelbild der ersten Hälfte, nur dass diesmal Freising vorlegte und der ASV die Mühe hatte auszugleichen. Beim Stand von 21:20 konnte der Gastgeber erneut in Führung gehen und hatte das sogenannte Momentum wohl auf seiner Seite. Die erste Zwei-Tore-Führung war die Folge und es hatte den Anschein, dass man dieses Spiel mit Ach und Krach gewinnen konnte. Doch die Gäste machten dem ASV einen Strich durch die Rechnung, konnten beim 26:26 eine Minute vor Schluss erneut ausgleichen und behielten auch am Ende noch die Nerven, als sie trotz Zeitspiels den freistehenden Außen finden konnten und den Endstand besiegelten.
Aufgrund des Spielverlaufs muss man mit Sicherheit von einem gerechten Unentschieden sprechen, doch für die Gastgeber ist es ein verlorener Punkt im Kampf um die vorderen Plätze. Die Gäste hingegen freuten sich über einen gewonnenen Punkt, den man so wohl eher nicht eingeplant hatte. Zu erwähnen sind noch die beiden gut leitenden Schiedsrichter Joachim Niederlöhner (SSV Ettal) und Andrei Pankler (TSV Unterhaching), die mit einem insgesamt fairen Spiel keinerlei Probleme hatten.

Für den ASV gilt es das Spiel schnell aus den Köpfen zu bekommen, warten doch in den nächsten Wochen einige hochinteressante Gegner. Die Scharte auswetzen kann man schon am kommenden Sonntag um 16:45 in Ingolstadt. Dort wartet mit dem MTV ein altbekannter Gegner um die vorderen Tabellengefilde, mit dem man sich schon das eine oder andere spannende Duell liefern konnte. Bis auf Kilian Schwalbe (beruflich verhindert) und den weiterhin angeschlagenen Hannes Beier kann auf die volle Mannschaftsstärke zurückgegriffen werden und vielleicht findet trotz unrühmlicher Anwurfzeit der eine oder andere Zuschauer den Weg nach Ingolstadt, um die Mannschaft zu unterstützen!

Es spielten: Christian Pröll und Matze Schäfer im Tor, Maxi Hauß (3), Viktor Schwalbe (3), Julian Hagitte (3/2), Christian Guggenberger (1), Kilian Schwalbe (4), Ferdi Hauß (2), Maxi Walk (3), Matthias Hauß (3), Stefan Gyüge (3/1), Stefan Pröll (2) und Benni Thätter.

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