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ASV vs HSG Schwab/Kirchen

Ein fast kompletter Kader der dritten Herren trat am Sonntag im Rückspiel gegen den HSG Schwab/Kirchen an. Nach der Beistandsflaute im letzten Spiel, bei dem mit Mühe und Not eine Mannschaft zusammengestellt werden konnte, musste die Auswechselbank dieses mal mehrstöckig angelegt werden, um alle Spieler zu beherbergen. Wer ganz genau hinschaute, konnte auch den ein oder anderen Exoten unter der Regional-13 erkennen. Da war zum Beispiel der Mannschaftskoch, zwar zwecks fast pathologisch anmutendem Gewichtsverlust kaum wiederzuerkennen - dennoch flink wie ein Hase - Ganz wie früher.

Die von Wiedersehensfreude beschwingte Stimmung aus der Kabine trug die Mannschaft zu Spielbeginn auch aufs Feld. Und nach einem schmetternden "Fett und Prall" (Der flinke Koch fügte noch hinzu: "I aber nimmer, ge!"), gellte auch schon der Anpfiff. Der einzige Konfliktpunkt zu Beginn des Spiels war, dass die Aufsichtsbehörde ausdrücklich den Gebrauch von "das Spielgeschehen beeinflussende Substanzen" unterband, was einigen Teilnehmern der Partie übel aufstieß (Zurecht, wie man bald sehen würde).

Die ersten Spielminuten gestalteten sich als ausgeglichen. Beide Mannschaften spielten recht temporeiche Angriffe und verwandelten auch ihre Chancen. Einige Unkonzentriertheiten in der dachauer Abwehr sorgten jedoch dafür, dass der HSG bis zur 19. Spielminute immer einen kleinen Vorsprung halten konnte (8:9). Dann zogen die Stadtwaldler an und eine gute Abwehrleistung, gute Chancenverwertung und auch der ein- oder andere Gegenstoß sorgten für die erste Führung. So war der Spielstand zur 30. Spielminute 17:14.

"Des mit der zweiten Halbzeit is sowieso unser Ding". Coach Hannes Beier brachte wie immer mit wenigen Worten die spieltechnische Analyse der ersten Halbzeit und seine taktischen Ausführungen zur zweiten auf den Punkt. Und die zweite Halbzeit war unser Ding! Die zuvor erworbene Führung konnte kontinuierlich ausgebaut werden und über 19:14 bis hin zu 30:20 in der 52. Minute klappte das Meiste so, wie es sollte. Unsere Korrespondenz am Spielfeldrand fasste die wichtigsten Ereignisse der zweiten Hälfte (Gekoppelt an die Strafenkasse) wie folgt zusammen: 1 Kasten für Andi Nastoll wegen 30. Tor; 1 € für Florian Hoffmann: Doppelpass Kopf - sah scheiße aus; und 1 € für Stefan Gyüge: 7m im 3. Stock versenkt. Gyüge legte Revision gegen das Urteil ein, da er zwecks "das Spielgeschehen beeinflussende Substanzen"-Verbot quasi gar nix für den schlechten Wurf konnte. Ob dem Einspruch stattgegeben wird, wird aktuell noch in höherer Instanz geprüft.

Das Spiel endete unter stürmischem, stehenden Beifall der Zuschauerränge 35:22, sodass die dritten Herren ihren fünften Sieg der Saison verbuchen konnten.

Als Korrespondenten am Spielfeldrand wirkten Michael Franke und Thomas Hauser

Für den ASV Spielten Wolfgang Mölzer und Ulf Kießling im Tor, Norbert Hanauer (4), Manfred Pangerl, Christian Stoschek (4), Benjamin Thätter (8), Albrecht Streller, Felix Eßlinger (7/1), Sebastian Mehlhase (1), Florian Hoffmann (1), Stefan Gyüge (5/1) und Andreas Nastoll (5)

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