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2. Herren scheitern am Torhüter und an sich selbst

Am vergangenen Sonntag hatten die 2. Herren den ETSV Landshut zu Gast. Man hatte sich einiges vorgenommen und wollte sich für die desolate 2. Halbzeit und die damit verbundene Niederlage revanchieren. Aus den letzten Spielen hatte sich auch einiges Selbstvertrauen aufgebaut. Man war bestmöglich aufgestellt und war guter Dinge die Aufgaben so zu lösen, damit die 2 Punkte am Stadtwald bleiben.
Es gestaltete sich von Beginn an ein ausgeglichenes Spiel und keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Doch dies war nicht einem besonders guten Spiel der Landshuter geschuldet, sondern eher der Vielzahl an eigenen technischen Fehlern und Fahrkarten die man sich leistete. So ging es mit einem 1-Tore-Rückstand in die Kabinen.
Dass ein Tor im Handball nichts ist, ist bekannt. Und auch war man sich einige das die Abwehr passabel stand. Einzig die Chancenverwertung galt es wirklich zu kritisieren.
So ging man motiviert in die 2. Halbzeit und wollte die Partie drehen. Es schien zu gelingen, denn man konnte schnell mit 14:13 in Führung gehen und man sah eine Steigerung der Abschlussqualität. Doch leider sollte das die letzte Führung der restlichen Partie sein.
Landshut spielte ihren Stiefel gekonnt runter und konnte durch die äußerst freundliche Auslegung des Zeitspiels auch fleißig lange bis zur sich bietenden Chance weiterspielen. Da man sich zusätzlich auch wieder den ein oder anderen Fehler zu viel leistete, konnte Landshut auf 17:22 davonziehen. Noch 13 Minuten waren zu spielen.
Man stemmte sich aber dagegen und schloss wieder überlegter ab, konnte auf 22:23 verkürzen, doch all das half am Ende nichts, denn vor allem in den letzten 20 Minuten war die Regelauslegung sehr einseitig und auch auf ein Zeitspiel wartete man vergebens. Dass man die sich wiederholt bietenden guten Wurfmöglichkeiten teils kläglich vergab rundete einen verkorksten Sonntag ab.
Am Ende ging der Sieg verdient nach Landshut, die es cleverer lösten und den Spielraum, den ihnen der Schiedsrichter gab gekonnt nutzten.
Nun gilt es sich neu zu orientieren und zu sehen, was die verbleibende Saison für die Herrenmannschaften bereithält.

Für den ASV spielten:
Dlask, Pröll (Tor)
Schneider (2), Konwitschny (1), Eckstein, Hubrich (5), Fuchs (5), Schwalbe K. (2), Stöckl (6), Kirschner (2), Hornung (2), Schwalbe M.

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