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Die 2 Gesichter der 2. Herren

Nachdem man im letzten Spiel die wohl besten 40 Minuten in den letzten beiden Jahren spielte, hatte man sich einiges vorgenommen und sah sich auf einem guten Weg. Gerade rechtzeitig zu den Topspielen schien man seine Form wieder gefunden zu haben um sich vorne in der Tabelle festsetzen zu können.
Doch anstatt auf das gute Spiel in Eching aufzubauen, die vielen positiven Dinge mitzunehmen und so Pfaffenhofen die Grenzen aufzuzeigen, drehte man sich wieder um 180 Grad und knüpfte eher an die mäßigen Vorstellungen in Landshut und Freising an.
Dabei hatte alles noch ganz gut begonnen. Über 15 Minuten schien sich ein packendes Bezirksligaspiel zu entwickeln in dem 2 gute Abwehrreihen die Hauptrolle spielen würden. Zu diesem Zeitpunkt stand es 5:5.
Doch während sich Pfaffenhofen weiter steigerte, ließ der ASV in allen Belangen nach. Hinten stand man auf einmal zu löchrig und lud Pfaffenhofen regelrecht zum Torewerfen ein, während man sich vorne immer wieder festlief und sich unnötige Würfe nahm. Dies hatte einen 2:7-Lauf zur Folge und so lag man nach 25 Minuten mit 7:12 in Rückstand. Eine Auszeit sollte Pfaffenhofen aus dem Konzept und die ASV-Männer wieder in die Spur bringen. Dies zeigte leider keine Wirkung und so wechselte man beim 8:14 die Seiten.
In der Halbzeit war man sich sicher, dass dieses Spiel noch nicht verloren hat und man sich an das letzte Spiel erinnern soll. Man kann doch viel mehr leisten als in den vergangenen 15 Minuten. Leichte Korrekturen in der Abwehr sollten die Abwehr wieder kompakter machen.
Doch Theorie und Praxis liegen leider zu oft weit auseinander. Die Abwehr wurde nicht besser und zu der löchrigen Abwehr, sowie den unnötigen Würfen, überbot man sich nun auch noch im Auslassen gut herausgespielter Großchancen und schoss den gegnerischen Torhüter zum Weltmeister. Dies erzwang schon nach 38 Minuten beim 10:19 die 2. Auszeit. Eine letzte Umstellung auf die 3:2:1 sollte noch nach dem letzten Strohalm greifen lassen. Doch dies ging auch in die Hose und vorne versuchte man verkrampft Einzelaktionen zu lösen, anstatt es gemeinsam zu lösen.
Im Grunde 45 unterirrdische Minuten die eine so deutliche 15:33-Niederlage gegen Pfaffenhofen letztlich zwar hoch erscheinen lassen, aber die erschreckender Weise auch in dieser Höhe an diesem Tag verdient war.
Die Spielpause kommt wohl genau zum rechten Zeitpunkt, denn mit solchen Spielen sollte man die Ambitionen oben mitspielen zu wollen, schnell begraben. Dies gilt es in den nächsten Wochen aufzuarbeiten und wieder zu alter Stärke zurück zu finden.

Für den ASV spielten:
Dlask, Hanrieder (Tor)
Schneider, Schultes, Eckstein (1), Hubrich (1), Schwalbe K. (1), Zeiner (1), Stöckl (2/1), Pscherer, Kirschner (3), Hornung (1), Schwalbe M. (3), Hutterer M. (2)

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