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Kein happy end in der Georg-Scherer-Halle...

Die zweite Damenmannschaft des ASV Dachau hatte am Samstag die SG Biessenhofen-Marktoberdorf zu Gast. Mit dieser Mannschaft kam ein nicht einzuschätzender Gegner an den Stadtwald. Die beiden Teams standen sich noch nie gegenüber und von den bisherigen Spielergebnissen her präsentierte sich die SG sehr unkonstant.
Bereits in den ersten Minuten war klar, das sich der ASV an diesem Tag schwer tun würde. Die körperlich überlegenen Spielerinnen der SG Biessenhofen-Marktoberdorf spielten in der Abwehr und auch im Angriff ihre Vorteile aus; und Dachau dagegen brauchte einige Zeit, um ins Spiel zu finden. Ironischer Weise waren es vor allem Bälle aus dem Dachauer Rückraum, die den Weg ins Tor fanden. Sonja Bloos, Vanessa Werner, Eva Walk, Lea Bayerl waren erfolgreich, und auch auf Belinda Morgott vom Punkt war Verlass. In der Abwehr lief es jedoch weiterhin nicht. Deshalb musste das ASV-Team fortlaufend einem Rückstand hinterher jagen. Kurz vor der Pause war dieser sogar bis auf 5 Tore angewachsen, den man aber vor dem Halbzeitpfiff zum 10:12 auf 2 Tore verkürzen konnte.
Leider sahen die Zuschauer auch in der zweiten Halbzeit das gleiche Bild: Die SG Biessenhofen-Marktoberdorf konnte sich immer wieder durch die Dachauer Abwehr stehlen und Tor um Tor erzielen, und der ASV tat sich schwer zu kontern. Im Angriff konnte man zwar durch die zweite Welle und einige Einzelaktionen u.a. von Eva Schmidt zum Abschluss kommen, und damit phasenweise den mittlerweile auf 6 Tore angewachsenen Rückstand verkleinern; aber die Abwehr war an diesem Tag einfach nicht stark genug, um die Aufholjagd weiter voran zu treiben. Somit musste der ASV Dachau sich ein paar Minuten vor Schluss endgültig geschlagen geben. Am Ende verloren die Damen vom Stadtwald mit 23:30.
Alles in Allem war die Form des Landesliga-Aufsteigers an diesem Tag leider nicht gut genug, um die zwei Punkte in Dachau zu behalten. Dennoch kann der ASV sehr stolz auf seine bisher gespielte Saison sein. Für das letzte Spiel in diesem Jahr Mitte Dezember wird man sich so gut wie möglich vorbereiten, um einen weiteren Sieg einzufahren.
Ein Sonderlob erhielt Michaela Mertl, die an diesem Tag durch geschickte Anspiele zum Torerfolg ihrer Mannschaftskolleginnen beitragen konnte.
ASV Dachau: Mirjam Köhler (TW), Vroni Marquart (TW); Sonja Bloos (3), Marlies Huber (2), Nina Walbrunn (1), Michaela Mertl, Marina Hoffmann, Isabel Huber, Belinda Morgott (3/3), Vanessa Werner (2), Hannah Hauger (2), Eva Schmidt (4), Eva Walk (3), Lea Bayerl (3).

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