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König Otthus und die Suche nach dem heiligen Gral

Ein güldenes Händchen bewies König Otthus bei der Rekrutierung seiner Tafelrunde für eine weitere seiner legendären Missionen. Ziel diesmal war das Aufspüren und Inbesitzbringen des sagenumwobenen heiligen (Wasserflaschen)-Grales, der sich der Legende nach einmal im Besitz der königlichen Hoheit befunden haben soll, jedoch durch einen Deserteur der letzten Tafelrunde entwendet wurde. Raben aus Schwabdorf und Burgkirchen, zwei seit jeher gegen die Krone aufbegehrende Hofgemeinden wenige Meilen westlich von Otthus' Burg, brachten Kunde über den Aufenthaltsort des Deserteurs, welcher aufgrund seiner Härte sowohl im Geiste als auch im Arme nur "ein Mann von Eisen" genannt wurde.

So kam es, dass König Otthus die tapfersten und besten Schwertkämpfer seiner persönlichen Garde auserkor, um in ruhmreichem Feldzuge seinen rechtmäßigen Besitz zurückzuerobern. Unter den Kämpfern waren keine geringeren als die Legenden Gyügawan und Ser Benjamin "der Thöter" Parceval aber auch Altritter Thomasius "das Haus" Galahad wurde aus seiner Gruft gerufen um als Schutzmeister der Nachhut zu dienen. All jene Recken hatten ihre ruhmreichen Tage bereits verlebt und für einen Feldzug dieses Ausmaßes eigentlich zu viele Lenze bestritten, hatten aber genau aus diesem Grunde ein ganz persönliches Interesse an dem Gral, welcher demjenigen, der aus ihm trinkt, ewige Jugend verspricht.

Die Ritter waren nach der langen, beschwerlichen Reise zum Ort des Kampfes geschafft und müde. Doch hieß es der Krone zu dienen, also wurden persönliche Belange beiseite gelegt um für das höhere Gut zu kämpfen. Die Armeen von Schwabdorf und Burgkirchen stellten sich der Tafelrunde geeint entgegen, um den Gral, der sich tatsächlich in ihrem Besitz befand, mit ihrem Leben zu beschützen.

Der feindlichen zahlenmäßigen Überlegenheit zum Trotz, stürzte sich Otthus' Gefolge furchtlos in die Schlacht. Grell blitzten die blauschwarzen Rüstungen, Knieschoner, Schulterbandagen und Gehhilfen der Stipendia Emeriti beim Sturm auf den Feind. Otthus' Banner mit weißem Emblem auf blauem Grund schien seine furchterregende Wirkung nicht verloren zu haben, denn ein Teilsieg folgte dem anderen bis zur Halbzeitpause der Schlacht. Die Ritter der Tafelrunde konnten 17 taktisch wichtige Punkte einnehmen, der Gegner nur 10.

Tristam-Beier, Oberhaupt und Visionär der taktischen Kriegsführung war zufrieden mit seinen Mannen und fachte das Feuer in den Herzen der Kämpfer noch weiter an, weswegen der Start in die zweite Hälfte der Schlacht noch weitere Siege hervorbrachte. Allein ein Manöver hätte Otthus den Sieg kosten können, als Gyügawan im Eifer des Gefechts im Alleingang einen "Putnik" (vgl. Glanzloser Sieg im Derby ASV III vs Karlsfeld II) versuchte. Aber auch dieser Fehler konnte ausgemerzt werden und nach einer Endphase, in der beide Armeen sichtlich von Müdigkeit geplagt wurden, gab sich die gegnerische Partei geschlagen - der Sieg wurde ausgerufen. 31 taktische Punkte konnten am Ende erobert werden, wobei nur 22 verloren wurden.

Sichtlich stolz und beflügelt durch ihre durch den Sieg gefühlt zurückgewonnene Jugend kehrten die Recken im Wirtshaus "the Cockwirt" (engl.: Zum Hanhenwirt) ein und feierten beim Genuss von Met und frischem Wildschweinbraten ihren Erfolg. Dass zwar die Schlacht gewonnen, der heilige Gral jedoch im Eifer des Gefechts in Burgkirchen vergessen wurde, hatten die Ritter schon wieder vergessen. Somit lebten, sangen und lachten sie mehrere Tage und Nächte. Es wurde Frieden geschlossen mit den aufbegehrenden Hofgemeinden und das ganze Reich verbrachte viele Jahrhunderte in Eintracht und Wohlstand.

Und die Moral von der Geschicht:
Klaut dir einer deinen Gral, so gräme dich nicht!
Kämpf darum, so gut es geht,
dann zieh nach Haus' und trinke Met!

Für die Krone kämpften:
Mölzer - Der mit dem Wolf gang (äh ging), Thomasius "das Haus" Galahad und Benedikt Ambrosia als Schutzmeister, Norbert von den Hahn-Auen (3), Janitzki aus dem Osten (1), Ser Benjamin "der Thöter" Parceval (5), Mario "Flankenschütze" Putnik (6), Felix van Eßlingen (3) Graf Maximilian II, Manfred von Pangerln (3), Max aus dem Moos, Hannes Tristam-Beier, Stefan Gyügawan (4) und der hlg. Andreas von Nass&Toll (6)



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