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Stark begonnen….und dann stark nachgelassen…..

Die zweiten Damen des ASV Dachau spielten am Sonntag beim SV München-Laim und starteten richtig gut in die Partie. In den ersten 15 Minuten agierte das ASV-Team in der Defensive gegen die starken Rückraumwerferinnen aus Laim konsequent und geschlossen. Auch im Angriff klappte es gut: Überraschende Würfe aus dem Rückraum von Vanessa Werner und Tore aus der ersten Welle brachten die Dachauerinnen schnell in Führung. Auch Eva Walk nahm im Angriff das Zepter in die Hand und Belinda Morgott verwandelte sicher von der 7m-Linie. Mit Mirjam Köhler als Rückhalt im Tor ging es vom 1:2 über ein 1:5 zum 2:6 in der 10. Minute. Der ASV konnte den Vorsprung bis zur 16. Minute halten. Doch Laim erholte sich langsam aber sicher und schaffte es, gegen Ende der ersten Halbzeit mit Dachau gleichziehen. Die ASV-Abwehr stand zwar weiterhin stabil, doch die körperlich stärkeren Gastgeberinnen fanden immer wieder Tormöglichkeiten. Auch im Angriff wurde es für den ASV immer Kräfte zehrender, v.a. gegen die laimer Blockabwehr gab es kaum ein Durchkommen.
Zur Halbzeit lag Laim mit 12:11 vorne.
In der zweiten Halbzeit lief es leider gar nicht mehr für den ASV. So sehr man sich auch bemühte, fast alle gut gemeinten Aktionen endeten unglücklich und man konnte sich im Angriff kaum noch erfolgreich durchsetzen. Viele Konter und schnelle Tore der Gastgeber waren die Folge. Aber auch aus dem Positionsangriff ließ man die Laimerinnen zu häufig gewähren. Der Grund war die nachlassende Kraft des ASV-Teams, das sich in der Halbzeit nicht gut genug erholt hatte, und an diesem Tag so richtig an seine Grenzen stieß. Zwar konnte man gegen Ende noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, die 2 Punkte gingen jedoch verdient an den an diesem Tag einfach konditionell viel stärkeren SV München-Laim (27:21 Endstand).
Der ASV hat es dennoch geschafft, die Gastgeber mit seiner starken Anfangsphase zu überrumpeln. Und eins ist klar: Das Rückspiel wird definitiv nicht aussichtslos werden.

ASV Dachau: Mirjam Köhler (TW), Veronika Marquart (TW); Julia Bähr (1), Sonja Bloos (5), Marlies Huber (3), Eva Schmidt, Michaela Mertl, Isabel Huber, Belinda Morgott (3/2), Vanessa Werner (6), Hannah Hauger, Anna Rauh, Eva Walk (3), Lea Bayerl.

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