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Der Meister setzt sich durch

Gut, mit dem Zünglein an der Waage hat es nicht geklappt, denn die Bayernligadamen unterlagen dem TS Herzogenaurach mit 32 : 37. Mit diesem Sieg haben die Gäste die Saison mit dem Gewinn der bayerischen Meisterschaft und dem Aufstieg in die 3. Liga gekrönt. Obwohl, schaut man auf den Spielverlauf, so hätte es vielleicht klappen können. Die Gäste gingen mit ihrem ersten Angriif in Führung, doch Dachau schlug zurück, Franzi Spatz 2x, Celina Schwaiger und Simone Unger waren erfolgreich, der ASV führte mit 4 : 1. Den Anschlusstreffer egalisierte Conny Karg zum 5 : 2, später zum 6 : 4. Den Ausgleich kurz danach musste Dachau dennoch hinnehmen. Die Gästedeckung erzwang Ballverluste im Angriff und nutzte diese konsequent mit Tempogegenstößen. Noch einmal konnte Dachau in Führung gehen, Steffi Weber mit ihrem Strafwurf sowie Conny Karg und Franzi Spatz trafen und in der 16. Minute war der ASV mit 9 : 6 vorn. Doch die Gäste liessen sich davon nicht irritieren, warfen ihrerseits fünf Tore in Folge und gingen so mit 11 : 9 in Führung, eine Führung die nun nicht mehr abgegeben wurde. Zwar gelang Franzi Spatz der Anschlusstreffer, aber die TS vergrößerte unbeirrt den Vorsprung bis auf 17 : 13 beim Pausenpfiff, da konnten auch die Treffer von Steffi Weber und Sarah Werthmüller nichts ausrichten. Das erste Tor der zweiten Hälfte ging an Dachau, ein Anspiel an Franzi Spatz, die erfolgreich einwarf. Zehn Tore wurden es im Verlauf des Spieles, immer wieder hatte die Gästedeckung in der Mitte Löcher, aber es gab auch Ballverluste beim Kreisanspiel, die Herzogenaurach für Tempogegenstöße nutzte. So hatte dann in der 36. Minute die TS den Vorsprung bei der 22 : 17 Führung auf 5 Tore vergrößert. Es war dann auch der Vorsprung, der im Endergebnis Bestand hatte. Beide Mannschaften warfen noch fünfzehn Tore, bei Dachau war auch Klara Bachmann erfolgreich, Anne Gerhards erzielte ein Tor, es war das letzte für den ASV, denn sie beendet ihre lange Handballlaufbahn. Steffi Unger und Lisa Schneider trafen vom Punkt. Einmal keimte noch ein wenig Hoffnung auf, dem Spiel vielleicht doch noch eine Wendung zu geben, als es in der 46 Minute nur noch 26 : 24 für die Gäste stand, doch die stellten schnell wieder einen größeren Vorsprung her. Wie sehr das Spiel doch durch Angriff geprägt wurde zeigt sich nicht nur in den 69 Toren, die die Mannschaften den Zuschauer boten, auch Zeitstrafen waren kaum gefragt, keine gegen Dachau und auch die beiden gegen Herzogenaurach hatten nicht den Charakter der Ahndung eines groben Spiels. So macht sich nun die TS Herzogenaurach auf, in die 3. Liga aufzusteigen, kein einfaches Unterfangen, dennoch viel Glück.

Stenogramm:
Annika Hangleiter (TW), Laura Cuperus (TW), Simone Unger 1, Lisa Schneider 1/1, Celina Schwaiger 4, Anne Gerhards 1, Franziska Spatz 10, Sarah Gramenz, Sonja Bloos, Sarah Werthmüller 3, Conny Karg 4, Klara Bachmann 1, Stefanie Unger 2/1, Steffi Weber 5/4

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