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Souveräner Auswärtserfolg

Am vergangenen Samstag hätten die 2. Herren die schwere Hürde Landshut auswärts zu meistern. Und dies wurde souverän erledigt. Einzig beim 1:0 lag man hinten und mit zunehmender Spielzeit setzte sich die Technik der Dachauer gegen die Härte der Landshuter durch.
Hinten überzeugte die 3:2:1 Abwehr und gestattete den Eisenbahnern kaum ordentliche Chancen. Dahinter konnte sich Andreas Dlask ein ums andere Mal auszeichnen. Auch ließ man sich diesmal nicht vom behäbigen Angriffsspiel einschläfern, sondern zeigte über 60 Minuten eine couragierte Abwehrleistung. Diese brachte immer wieder Ballgewinne und einfache Tore. Einzig im Angriff leistete man sich teilweise zu viele Nachlässigkeiten. So ging man "nur" mit 6:10 in die Kabinen.
In der zweiten Halbzeit das gleiche Spiel. Landshut konnte nur noch einmal auf 8:11 verkürzen. Danach nahm das Spiel seinen Lauf. Die Abwehr agierte weiter sicher und so konnte man durch überlegtes Tempospiel auf 8:16 davonziehen. So gab es die Möglichkeit in der verbleibenden Spielzeit in der Abwehr noch etwas zu testen und vorne anderen Spielern mehr Anteile zu geben.
Während der ASV versuchte die Sache weiter spielerisch zu lösen und in der Abwehr gewähren ließ, wenn der Gegenspieler vorbei war, legte Landshut in Sachen Härte noch eine Schippe drauf. So wurde David Gierke einmal bei 9 Metern beim Gegenstoß von hinten am Kopf attackiert, ein paar Angriffe später bereits auf Höhe der Mittellinie in Richtung Kampfgericht gestoßen. Dass dies nicht nur bei einem solchen Spielstand unnötig ist, darüber gibt es wohl keine 2 Meinungen. Am Ende muss man froh sein, dass sich dort niemand verletzt hat. Diesen Satz hört man leider von viel zu vielen Mannschaften nach einem Spiel beim ETSV.
So kamen die 2. Herren mit 2 Punkten im Gepäck wieder aus Landshut zurück. Dass es am Ende mit 24:16 doch so deutlich war, lag vor allem an der technischen Überlegenheit der Stadtwaldherren, aber auch daran, dass man sich nicht durch die unfairen Aktionen der Eisenbahner provozieren ließ. Der souverän leitende Manchinger Schiedsrichter Klaus Zeiher hatte diese undankbare Partie im Griff und überzeugte durch Gelassenheit und eine klare Linie, auch wenn versteckte Fouls oft nicht gesehen wurden. Dies war als alleiniger Schiedsrichter aber nicht möglich.

Für den ASV spielten:
Dlask, Pröll (Tor)
Pangerl, Stoschek (1), Konwitschny (6), Eckstein, Hubrich (3), Gierke (3), Hornung (2), Pscherer (1), Zeiner (2), Stöckl (4/1), Schwalbe (2)

Durch diesen Sieg festigte man den 5. Platz und hat damit eine mehr als gute Saison gespielt. Vor dem letzten Spieltag hat man nun einen Punkt Rückstand auf den letzten Aufstiegsplatz, den aktuell Moosburg besetzt. Der letzte Gegner der Stadtwaldherren. Es kommt also zum Finale am letzten Spieltag. Die eigenen Aufstiegschancen sind zwar nur noch theoretisch, denn der 4. Eching ist punktgleich mit dem ASV und hat die Nase im direkten Vergleich vorne und spielt am letzten Spieltag bei Dachau 65. Falls Eching patzt will man aber zur Stelle sein, falls nicht will man Eching zumindest zum Aufstieg verhelfen, denn dass beide Mannschaften trotz jahrelanger Rivalität gewisse Sympathien füreinander pflegen ist ein offenes Geheimnis.

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