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Starke Leistungssteigerung wird nicht belohnt...

...weil 2 Nachbarn scheinbar etwas dagegen hatten.
Normalerweise sucht man bei einer Niederlage die Fehler zuerst im eigenen Team, aber an diesem Abend waren es nur wenige eigene Fehler die man machte und im Vergleich zum Spiel gegen Altenerding wieder eine starke Leistung bot. Gegen Eching waren es immer tolle Handballabende mit 2 Mannschaften auf Augenhöhe die sich packende Spiele lieferten und das stets fair und ohne harte Fouls. Und so auch an diesem Abend, einzig das Schiedsrichtergespann aus Bergkirchen war diesem Abend unwürdig und pfiff das Spiel bereits nach 15 Minuten kaputt in dem es auf beiden Seiten für nichts unnötig gelbe Karten oder sofort 2 Minuten-Strafen hagelte. So würde unnötige Härte auf beiden Seiten reingebracht. In den ersten 15 Minuten wurde noch einigermaßen gepfiffen und die Regelauslegung war auf beiden Seiten ausgeglichen, was dann allerdings im verbleibenden Spiel ablief, hab ich in den letzten 20 Jahren nicht erlebt.
Der ASV war auf Augenhöhe und steigerte sich sowohl in der Abwehr wie im Angriff. Es wurden immer wieder Lücken gerissen und man erarbeitete sich Chancen um Chancen und zeigte auch im Abschluss eine gute Wurfquote.
Dies konnte bis zum 9:9 gehalten werden, doch dann nahm das Schicksal seinen Lauf. Auf der Echinger Seite gab es einzig bis zur 15. Minute 2 gelbe Karten und in der 7. Minute die einzige 2-Minuten-Strafe, obwohl auf beiden Seiten gleichermaßen agiert wurde. Zwar hart, aber fair.
Bis zur Halbzeit konnte man es noch im Rahmen halten, allerdings passte der Schlusspunkt der ersten Hälfte zur Leistung der Schiedsrichter als ein Echinger gut einen Meter im Toraus einen Ball sicherte und zum freien Mitspieler passen konnte, der dann zum 12:15-Halbzeitstand traf.
In der Halbzeit hatte man sich selbst eigentlich nichts vorzuwerfen, man war auf Augenhöhe und kämpfte füreinander und steigerte sich um ein Vielfaches im Vergleich zur Niederlage in der Vorwoche. Nur an diesem Tag hätte man über sich hinauswachsen müssen. Nicht weil Eching um so vieles stärker war, sondern aus einem anderen Grund.
Man wollte in der zweiten Halbzeit nochmal alles reinwerfen und schaun, dass man das Spiel noch drehen kann.
Zu Beginn der zweiten Hälfte brauchte man aber einigermaßen Zeit um wieder reinzukommen, 2 Fehlpässe und 1 Pfostentreffer, 3 der wenigen eigenen Fehler und so war man 13:18 hinten, aber noch in Reichweite, wenn 20 Minuten zu spielen sind.
Doch dann fing es an lächerlich zu werden. Während Eching ab der 15. Minute keinerlei Bestrafung erhielt folgten für den ASV jetzt 3 2-Minuten-Strafen in kürzester Zeit und so musste man auch noch längere Zeit in Unterzahl agieren. So stand es nach 45 Minuten 15:22 und es schien bereits eine Vorentscheidung gefallen zu sein.
Wenn du über fast das komplette Spiel derart verpfiffen wirst kannst du machen was du willst, dann hast du keine Chance zu gewinnen. Während es auf der einen Seite 2 Minuten und 7 Meter für Eching gab, gab es bei der selben Aktion gegen eines ASV-Spieler Abwurf für Eching. Und das Reihenweise.
Man kann eine solche Linie gerne so pfeifen, dann sollte man allerdings darauf achten, dass dies auf beiden Seiten der Fall ist. Aber so wurden alle 50:50-Entscheidungen gegen den ASV gepfiffen und dies über die fast komplette Spielzeit.
Doch die tolle Moral der Mannschaft wurde wieder sichtbar. Man ließ sich nicht unterkriegen und schaffte es sich langsam wieder heranzukämpfen und schien beim 18:22 wieder in Schlagdistanz zu sein.
In der Phase dann die einzig schwächere Phase der ASV-Herren. Man war drauf und dran weiter zu verkürzen, scheiterte dann aber am Echinger Torhüter, oder leistete sich 3 4 schwache Pässe und hatte Pech im Abschluss.
Dies war die einzige schwache Phase die man sich ankreiden muss, auf den Rest hatte man an diesem Tag keinen Einfluss.
Bezeichnend für die Schiedsrichterleistung an diesem Tag war eine Aktion in der 57. Minute als der Dachauer Links Außen anläuft und zum Wurf ansetzt, er von einem Echinger auf ca. 4 Meter dann am Arm runtergeholt wurde. Durch gute Körperspannung lag er dann quer in der Luft und versuchte den Ball trotzdem noch irgendwie im Tor unterzubringen. Der "Heber" ging auf die Torlatte, aber auf einen Pfiff wartete man vergeblich. Es gab wieder Mal Abwurf für Eching.
Am Ende musste man sich mit 20:26 geschlagen geben.

Ich schieße mich normal nicht gegen Schiedsrichter ein, weil ich weiß was für ein schwerer Job es ist, aber was das Gespann an diesem Tag bot war unterste Schublade.

Es war ein Spiel auf Augenhöhe mit einem Gespann das diesem unwürdig war, da war man sich nach Abpfiff auf beiden Seiten einig, auch was die Auslegungen auf beiden Seiten anging.
Glückwunsch an Eching, im Rückspiel haben beide Mannschaften vielleicht mehr Glück mit der Schiedsrichtereinteilung.

Für den ASV spielten:
Dlask, Schäfer (Tor)
Schneider (2), Pangerl, Stoschek (2), Konwitschny (2), Darling (1), Eckstein (1), Gierke (6/1), Pscherer (1), Hamann (1), Hutterer (2), Zeiner (2), Ehleiter


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