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Final-Four des Molten-Pokals, Dachau ist dabei

Die Damen des ASV haben es wieder geschafft, sie haben das Final-Four des Molten-Pokals erreicht. Erster Gegner in der Georg-Scherer-Halle war die Mannschaft der SG DJK Rimpar. Die Gäste legten los wie die Feuerwehr und führten schnell mit 4 : 0, erst in der 8. Minute konnte Lisa Schneider das erste Tor für Dachau erzielen. Das Timeout des Trainers Fabian Hartmann hatte noch nicht Wirkung gezeigt, drei Siebenmeter waren schon vergeben worden und weder Abwehr noch Torfrau waren so richtig im Spiel. Doch ganz langsam kam das Dachauer Team auf Betriebstemperatur, in der 15. Minute traf Sarah Gramenz zum 2 : 5., zwei Tore noch für Rimpar, dann war es geschafft, die Dachauer Mannschaft war nicht nur warm, sondern heiß gelaufen, da waren zwar schon 20 Minuten gespielt, aber es folgten ja noch 40 weitere. Innerhalb von zwei Minuten verkürzten Franzi Spatz, Simone Unger und Anne Gerhards auf 6 : 7, Sarah Gramenz brach den Siebenmeterfluch und traf zum 7 : 7 Ausgleich und bis zur Halbzeit fielen noch drei Tore, Dachau führte mit 10 : 7 und so ging es auch in die Pause. Nach Wiederbeginn ein Tor für Dachau, aber auch noch eins für die Gäste, das reichte erstmal und Dachau legte wieder los. Die Abwehr aggressiv, Anna Hangleiter im Tor nicht zu überwinden, Sarah Gramenz unwiderstehlich beim Torwurf, Tempogegenstösse erfolgreich abgeschlossen, Franzi Spatz vom Kreis, Bianca Necula aus dem Rückraum, als die Gäste in der 49. Minute wieder einmal ein Tor warfen, da hatte Dachau neun erzielt und führte mit 20 : 9, das Spiel war gelaufen. Aber die Damen liessen nicht nach, blieben weiter im Angriffsmodus, schnell mal wieder vier Tore in Folge, ein Gegentor und nochmal drei in Folge, dabei auch Sarah Werthmüller mit ihrem zweiten Tor. Dachau führte mit 27 : 10 und nahm nun das Tempo raus, es waren ja nur noch fünf Minuten zu spielen. Anne Gerhards traf vom Kreis, zwei Tore noch für die Gäste, das erste Spiel war mit 28 : 12 gewonnen und der ein Schritt Richtung Final-Four gemacht. Das zweite Spiel des Tages bestritten der TSV Haunstetten und die SG DJK Rimpar und hier setzte sich Haunstetten knapp mit 24 : 23 durch. Das Spiel ASV Dachau gegen den TSV Haunstetten musste also die Entscheidung bringen. Ein wenig Anlauf brauchten die Damen auch diesmal, aber wirklich nur ein bißchen. Nur der erste Siebenmeter, der vergeben wurde, markierte ein gewisse Ähnlichkeit. Celina Schwaiger warf das erste Tor für Dachau, Simone Unger und Franzi Spatz folgten, noch hielt Haunstetten mit, nach 10 Minuten Spielzeit stand es 4 : 4. Ein kurzer Zwischenspurt brachte dann die 7 : 4 Führung, ein Gegentor ging noch, und dann reichten zehn Minuten in denen mal wieder alles klappte. Die Deckung erkämpfte Bälle, Anna Hangleiter stand sicher und die Torwürfe waren erfolgreich, Tempogegenstösse, Kreistore und Siebenmeter durch Sarah Gramenz, kurz vor der Pause hatte sich Dachau auf 14 : 5 abgesetzt und mit 16 : 8 wurden die Seiten gewechselt. Diese Differenz von acht Toren zog sich nun durch die zweite Halbzeit, auch wenn es mal nur sieben oder mal zehn waren, der TSV Haunstetten konnte nicht aufholen, Dachau verwaltete geschickt und mit Einsatz den Vorsprung. Als Sarah Gramenz, die drei Siebenmeter verwandelt hatte, eine kurze Pause bekam, da trat Lisa Schneider an, um Strafwürfe auszuführen. Sechsmal stand sie am Punkt, sechsmal war sie erfolgreich. Nach 53 Minuten hatten beide Mannschaften je 10 Tore nach der Halbzeit erzielt, es stand 26 : 18. Dann legte Dachau doch noch ein wenig zu, und erhöhte den Vorsprung innerhalb von vier Minten auf 12 Tore beim 30 : 18. Zwei Minuten waren da noch zu spielen, Franzi Spatz warf das letzte Tor für Dachau, Haunstetten war auch noch erfolgreich, beim Schlusspfiff war es dann ein 31 : 20 Erfolg geworden. Mit den zwei Siegen ist das Turnier gewonnen, das Pokal-Finale erreicht.



Stenogramm:
Annika Hangleiter (TW), Simone Unger 8, Lisa Schneider 7/6, Celina Schwaiger 1, Anne Gerhards 4, Franziska Spatz 13, Bianca Necula 1, Sarah Werthmüller 2, Sarah Gramenz 15/5, Stephanie Unger 7/2, Steffi Weber 1

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Demarlo schrieb am 16.02.2017 um 02:21:43

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