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Derbysieger, Derbysieger, Hey Hey...

Am vergangen Samstag stand wieder das Stadtderby auf dem Programm.
Man hatte sich auf ASV-Seite einiges vorgenommen. Anstatt in einer offensiven Deckung wie in den vergangenen Spielen, versuchte man es gegen Dachau 65 mit einer kompakten 6:0-Abwehr und die Umstellung schien von Anfang an aufzugehen. In den ersten 3 Minuten gelang zwar auf beiden Seiten nicht viel, dennoch konnte man bis zur 15 . Minute auf 9:4 davonziehen. Doch dann schlich sich der Schlendrian ein. Vorne wurde zu hektisch agiert und in der Abwehr fand man keinen Zugriff mehr. 65 zeigte Morgal und kämpfte sich zurück und konnte durch schnelle einfache tor auf 10:10 stellen. Auch eine Auszeit half auf ASV-Seite nichts. 65 nutzte jede Schwäche in der Abwehr aus und konnte so bis zur Halbzeit auf 13:15 erhöhen. 5 6 schnelle einfache Tor für 65 waren in der ersten Halbzeit einfach zu viel.
Dies war der einzig starke Kritikpunkt in der Halbzeit, denn sonst war es ein gutes Spiel, auch wenn man nach Hälfte der ersten Halbzeit vorne ein wenig den Kopf verlor.
Dies wollte man in der zweiten Hälfte besser machen und sich in der Abwehr stabilisieren.
Es war ein super faires Derby wie schon in der letzten Saison und 65 hielt den 2 Tore Vorsprung bis zur 45. Minute. Der ASV verkürzte, 65 konterte. Es konnte nicht verkürzt werden. Die Moral und der Einsatz stimmte, allerdings konnte man die Überzahlsituationen nicht konsequent nutzen. Anstatt ranzukommen, vertendelte man vorne den Ball und fing sich hinten 2 unnötige Tore.
Erst zur 45. Minute bekam der ASV nochmal überhand. 2 Paraden in der Abwehr und 4 konsequente Abschlüsse im Angriff brachten den ASV seit langer Zeit mal wieder in Führung. Es stand 25:24 für den ASV.
In dieser Phase verpasste man es den Vorsprung auf 2 oder 3 Tore zu stellen. Die Möglichkeiten dazu hatte man, aber man vergab sie.
Das Spiel war weiterhin völlig augeglichen. 65 kämpfte sich in der ersten Halbzeit zurück, der ASV in der zweiten Hälfte.
Es war ein Spiel auf Augenhöhe in der die eine Mannschaft vorlegte und die andere nach. Wie schon in den letzten Spielen schnenkte man sich nichts, allerdings im völlig fairen Rahmen.
Beim Stand von 27:27 in der 58. Minute schwenkte das Glück aber zu Gunsten des ASV.
Die tolle Moral wurde belohnt, 2 Pfostentreffer von 65, sowie eine Entscheidung des Schiedsrichter gegen 65 , die nicht für alle nachvollziehbar war gaben am Ende den Ausschlag.
Es gleicht sich irgendwie immer alles aus, mal hat man Pech, mal Glück.
Fairerweise muss man sagen, dass der ASV dieses Mal am Ende gehörig Glück hatte.
Das über die ganze Zeit faire Derby hatte keinen Sieger verdient und eine Punkteteilung wäre gerecht gewesen.
Dass man am Ende trotzdem der Glücklichere war nimmt man natürlich trotzdem mit. Für die Moral war der Sieg enorm wichtig und vor den nächsten beiden Derbys gegen Karlsfeld und Schleißheim umso wichtiger.

Für den ASV spielten:
Dlask, Schäfter (Tor)
Scheider, Pangerl, Konwitschny (6), Eckstein (1), Gierke (12/3), Hornung (2), Pscherer, Zeiner (6), Grund (3), Hutterer (1), Schwalbe, Ehleiter

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