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Schwache Leistung und dann kam auch noch Pech dazu

Am vergangenen Samstag hatte die 2. Garnitur des ASV den Vfl Waldkraiburg zu Gast.
Zwar ist Waldkraiburg Aufsteiger aus der Bezirksklasse, dennoch um ein vielfaches stärker als die Aufsteiger der letzten Jahre.
Man hatte sich auf Dachauer Seite einiges vorgenommen und sich unter der Woche speziell auf die Waldkraiburger Abwehr vorbereitet, auch wurde explizit auf deren Stärken hingewiesen. Leider wurde dies zu keinem Zeitpunkt umgesetzt.
Man verschlief die Anfangsphase komplett und lag schnell mit 0:3 hinten. Vorne 3 Fehlwürfe, hinten 3 mal zu langsam und nicht wach genug. So schnell kann es gehn. Diesen Rückstand konnte man bis zum 5:8 halten, dennoch wurde das Spiel auf ASV-Seite noch nicht besser, sodass bereits in der 12. Minute die erste Auszeit genommen wurde. So eine Auszeit soll eigentlich die Mannschaft beflügeln, die diese auch nimmt. Dies war leider nicht der Fall. Anstatt sich zu fangen und endlich das zu zeigen, zu dem man im Stande ist, wurde viel zu hektisch agiert und man hatte das Gefühl, dass niemand so richtig mit dem Kopf auf der Platte war.
Waldkraiburg hatte ihre Abläufe im Angriff, auf die man nicht nur einmal eingegangen war. Diese Sachen spielten sie zwar gut aus, dennoch hätte man es unterbinden können. So fing man sich durch die 2. Welle und Nachläufer allein in der ersten Halbzeit ca. 10 Tore. Dies hatte bis zur 20. Minute einen 8:15-Rückstand zur Folge.
Erst dann schien man sich ein wenig zu fangen und konnte bis zur Pause zumindest auf 12:17 verkürzen.
5 Tore sind im Handball nicht und das war auch die Devise in der Kabine. Man wollte sich nochmal 30 Minuten voll reinhängen und das Spiel zu seinen Gunsten drehen. Und es schien auch zu klappen.
Bis zur 45. Minute konnte man auf 20:23 verkürzen und hatte sogar die Möglichkeit auf 2 Tore ranzukommen. Doch dann schlichen sich wieder Fehler um Fehler ein und man agierte ähnlich hektisch wie zu Beginn der Partie.
Waldkraiburg erholte sich wieder und nutzte die Dachauer Fehler gekonnt aus und zog innerhalb von 5 Minuten wieder auf 21:27 davon. Ein letztes Aufbäumen gab es auf Dachauer Seite noch und beim Stand von 24:28 keimte nochmal leicht die Hoffnung auf, dass man eventuell noch einen Punkt retten könnte.
Doch 3 Waldkraiburger Tore machten dann den Deckel drauf und die Partie war spätestens beim 24:31 entschieden. Am Ende stand eine 28:33-Niederlage zu Buche, die an diesem Tag völlig in Ordnung geht.

25 annehmbare Minuten reichen in dieser Liga einfach nicht um Punkte einzufahren und dem muss man sich schnellstens klar werden. Das Metten-Spiel war top, aber an diese Leistung konnte man in keinster Weise anknüpfen.
2 Niederlagen am Anfang der Saison bedeuten nicht den Weltuntergang, aber bei den nächsten 3 anstehenden Derbys gegen Dachau 65, Karlsfeld und Schleißheim, muss man sich definitiv steigern, sowohl im Spiel, wie auch unter der Woche im Training. Denn wenn man nicht einmal komplett trainieren, dann wird es schwer, dass sich an der Abstimmung was verbessert.

Für den ASV spielten:

Dlask, Ambrosi (Tor)
Schneider (3), Konwitschny, Eckstein (1), Hubrich (6), Gierke (2), Hornung (1), Leibmann (3), Pscherer (5), Hutterer (7/5), Schwalbe, Ehleiter

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